<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>KjG Bundeskonferenz 2026: Anträge</title>
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                <title>KjG Bundeskonferenz 2026: Anträge</title>
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                        <title>SÄA7: Änderung der Ausnahme zur geschlechtergerechten Besetzung</title>
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                        <author>DV Köln</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Änderung bezieht sich auf</h2><div class="stdPadding">Satzung</div><h2>Inhaltliche Zusammenfassung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Satzungsänderung streicht die bisherigen Ausnahmen, mit denen Orts‑, Pfarr‑ und Bezirksgruppen von der geschlechtergerechten Besetzung ausgenommen werden konnten. Künftig gilt die Pflicht zur geschlechtergerechten Besetzung einheitlich, auch wenn in einer Gruppe bisher nur Personen einer Geschlechterkategorie vertreten sind.</p></div></div><h2>Synopse</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/anderung-der-ausnahme-zur-geschlechtergerechten-besetzung-9791/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2Fanderung-der-ausnahme-zur-geschlechtergerechten-besetzung-9791%2Fviewpdf%3FsectionId%3D1082"></iframe><h2>Neuer Satzungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2.2.2.2 Zusammensetzung der Orts- bzw. Pfarrleitung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Orts- bzw. Pfarrleitung ist geschlechtergerecht zu besetzen, zu ihr gehören mindestens fünf Personen, davon zwei weiblich, zwei männlich und eine INTA*. Von diesen fünf Personen ist mindestens eine Person Geistliche Leitung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ODER:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Orts- bzw. Pfarrleitung ist geschlechtergerecht zu besetzen, zu ihr gehören mindestens sechs Personen, von denen zwei weiblich, zwei männlich und eine INTA* sind, sowie eine geschlechterkategorieunabhängige Geistliche Leitung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mindestens ein Mitglied der Pfarrleitung muss voll geschäftsfähig sein. Für mindestens die Hälfte der Stellen müssen beschränkt geschäftsfähige Personen (§106 BGB)<a href="#_ftn1">[1]</a> zur Wahl zugelassen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder der Orts- bzw. Pfarrleitung werden von der Mitgliederversammlung für mindestens ein, maximal drei Jahre gewählt. Die Mitglieder der Orts- bzw. Pfarrleitung können ihren Rücktritt nur gegenüber der Mitgliederversammlung erklären.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aufgaben der Orts- bzw. Pfarrleitung können auch dann wahrgenommen werden, wenn nicht alle Stellen besetzt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[…]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.2.1.2 Zusammensetzung der Diözesankonferenz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stimmberechtigte Mitglieder der Diözesankonferenz sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Diözesanleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der geschlechtergerecht mit weiblichen, männlichen und INTA* Personen zu besetzenden Ortsgruppen- bzw. Pfarrgemeinschafts- bzw. Bezirksdelegationen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Regelungen zur Besetzung der Delegationen regelt Punkt 1.3. Delegationen im Verband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beratende Mitglieder der Diözesankonferenz sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>ein Mitglied der Bundesleitung der Katholischen jungen Gemeinde</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[…]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.4.1.2 Zusammensetzung der Bezirkskonferenz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stimmberechtigte Mitglieder der Bezirkskonferenz sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Bezirksleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der geschlechtergerecht zu besetzenden Ortsgruppen bzw. Pfarrdelegationen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Regelung zur Besetzung der Delegationen regelt Punkt 1.3. Delegationen im Verband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beratende Mitglieder der Bezirkskonferenz sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>ein Mitglied der Diözesanleitung der Katholischen jungen Gemeinde</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a>§106 BGB: Ein Minderjähriger, der das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist nach Maße der §107 bis §113 in der Geschäftsfähigkeit beschränkt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG steht seit jeher für eine konsequente Vertretung der Interessen und Belange aller Geschlechter. Dieser Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit ist für uns kein bloßes Ideal, sondern prägt konkret unser Handeln und unsere Entscheidungsprozesse und dies von der Bundesebene bis in die Ortsgruppen und Pfarreien hinein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Regelung, die die Verpflichtung zur geschlechtergerechten Besetzung aufweicht oder gar außer Kraft setzt, steht im Widerspruch zu diesem grundlegenden Selbstverständnis. Sie gefährdet unsere Glaubwürdigkeit in Fragen der Gleichstellung und zementiert bestehende Ungleichgewichte. Statt notwendige strukturelle Veränderungen anzustoßen, läuft eine solche Ausnahmeregelung Gefahr, geschlechtliche Einseitigkeit in den betroffenen Pfarreien und Ortsgruppen zu bestätigen und zu forcieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade weil wir als Verband Verantwortung für Veränderung übernehmen, darf unser Anspruch an Geschlechtergerechtigkeit nicht relativiert werden. Aus diesem Grund halten wir die Streichung dieser Regelung aus der Bundessatzung für zwingend notwendig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zum Beispiel eine Pfarrei, die nur aus Männern besteht, erhält durch die bisherige Regelung alle Stimmen aller Geschlechtskategorien und darf diese mit Männern besetzen. Sobald sie eine nicht männliche Person aufnehmen würden, würden sie mehr als die Hälfte ihrer Stimmen nicht mehr mit Männern besetzen können. Dies lädt dazu ein die Pfarrei nicht für Menschen anderer Geschlechtskategorien zu öffnen.</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bisher gab es eine Sonderregel: Manche Gruppen mussten sich nicht an die geschlechtergerechte Besetzung halten.<br>
Diese Sonderregel wird gestrichen, damit für alle Gruppen die gleichen Regeln gelten.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 05 May 2026 23:59:01 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA6: Alternatives Geschlechtergerechtigkeitsmodell</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/alternatives-geschlechtergerechtigkeitsmodell-54292</link>
                        <author>DV Köln</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/alternatives-geschlechtergerechtigkeitsmodell-54292</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Änderung bezieht sich auf</h2><div class="stdPadding">Satzung</div><h2>Inhaltliche Zusammenfassung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Satzungsänderung ergänzt das bisherige Besetzungsmodell durch ein zweites Besetzungsmodell. Das zweite Modell stärkt die Sichtbarkeit von <strong>INTA*</strong>-Personen und ermöglicht Diözesen, zwischen der neuen &quot;<strong>Drittel-Parität</strong>&quot;- und dem <strong>alten &quot;Paritäts-plus-INTA*&quot;</strong>-Modell zu wählen.</p></div></div><h2>Synopse</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/alternatives-geschlechtergerechtigkeitsmodell-54292/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2Falternatives-geschlechtergerechtigkeitsmodell-54292%2Fviewpdf%3FsectionId%3D1082"></iframe><h2>Neuer Satzungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1.2. Geschlechterdefinitionen innerhalb der Katholischen jungen Gemeinde</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Geschlechtergerecht im Rahmen dieser Satzung bedeutet: Gremien werden mit einer gleichen Anzahl von Stellen für männliche und weibliche Personeneingerichtet. Bei Gremien mit einer Größe von bis zu 10 Personen wird zusätzlich eine, bei mehr als 10 Personen zwei Stellen für INTA* Personen eingerichtet.<br>
Diese Regelung gilt insbesondere für die Maßgaben der Besetzung von Ämtern des KjG Bundesverbandes sowie Delegationen zu Konferenzen des KjG Bundesverbandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diözesanverbänden steht es frei, alternativ statt einer geschlechtergerechten Besetzung eine geschlechterparitätische Besetzung zu verwenden. Geschlechterparitätisch im Rahmen dieser Satzung bedeutet: Gremien und Ämter werden zu gleichen Teilen mit männlichen, weiblichen und INTA*-Personen besetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die geschlechtergerechte Besetzung eines Gremiums muss zum Zeitpunkt der Wahl erfüllt sein. Sollte eine Person innerhalb eines Gremiums (oder einer Delegation) ihre Geschlechtsidentität ändern, muss diese Person nicht zurücktreten, sondern bekleidet dann eine Stelle der Geschlechterkategorie, mit der sie sich (neu) identifiziert. Hierdurch kann es zur vorrübergehende Überbesetzung einer Geschlechterkategorie in einem Amt kommen. Sobald eine Stelle der überbesetzen Geschlechterkategorie ausläuft, greift wieder die ursprüngliche Regelung zur geschlechtergerechten Besetzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neu gewählt werden kann nur bei einer Konferenz, wenn für eine Geschlechterkategorie in einem Gremium/ einer Delegation und bezogen auf die Gesamtzahl der Gremiums-/ Delegationsmitglieder erneut Platz ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die folgenden Geschlechterkategorien finden in der KjG Anwendung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Weiblich im Rahmen dieser Satzung bezeichnet Personen, die sich als tendenziell weiblich identifizieren, z.B. cis, trans* und inter* Frauen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Männlich im Rahmen dieser Satzung bezeichnet Personen, die sich als tendenziell männlich identifizieren, z.B. cis, trans* und inter* Männer.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>INTA* im Rahmen dieser Satzung bezeichnet Personen, die sich als nicht oder nicht nur weiblich und nicht oder nicht nur männlich identifizieren oder genderfluid sind. INTA* steht dabei für inter*, nichtbinär, trans*, agender und weitere Geschlechterkategorien außerhalb des binären Systems.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diözesanverbänden steht es offen, inhaltlich äquivalente Begriffe in ihrer Satzung zu verwenden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der KjG setzen wir uns aktiv dafür ein, alle Geschlechter zu repräsentieren und ein sichererer Raum für alle zu sein. Das Argument, INTA*-Personen<a href="#_ftn1">[1]</a> lediglich in einzelnen Bereichen oder auf begrenzte Weise einzubeziehen, greift uns zu kurz. INTA*-Personen sind eine besonders schutzbedürftige Gruppe, und es ist uns ein Anliegen, ihnen eine gezielte und umfassende Repräsentation sowie Schutz in allen Bereichen des Verbands zu ermöglichen. Indem wir ihre spezifischen Bedürfnisse aktiv berücksichtigen, schaffen wir einen Raum, in dem alle gleichermaßen gesehen und gehört werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Argument, der Verband müsse gesellschaftsabbildend sein, greift hier nicht. Als KjG verstehen wir uns nicht als bloße Replik der Gesellschaft, sondern als ein Verband, der alternative Räume schafft. Ein Ort um Werte wie Gleichberechtigung, Diversität und Schutz zu fördern. Wir reproduzieren keine gesellschaftlichen Normen, die Diskriminierung und Ausschluss begünstigen, sondern bieten aktiv Raum für alle, insbesondere auch für jene, die in der Gesellschaft oft marginalisiert werden. Unsere Aufgabe ist es, INTA*-Personen als eine besonders schutzwürdige Gruppe gerade bei uns einen möglichst großen Entfaltungs- und Mitbestimmungsraum zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die neue Regelung ermöglicht es den Diözesanverbänden, diese Schutz- und Repräsentationsstruktur anzupassen und zu erweitern, ohne dass der Bundesverband in seiner Gesamtheit verändert wird. Kein Diözesanverband wird gezwungen, diese Änderung umzusetzen, aber die Möglichkeit zur Anpassung ist gegeben, um INTA*-Personen einen größtmöglichen Raum zur Mitbestimmung und Entfaltung zu bieten. Dies stärkt die Partizipation und die Gleichstellung von INTA*-Personen im Verband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> INTA* bezeichnet Personen, die sich als nicht oder nicht nur weiblich und nicht oder nicht nur männlich identifizieren oder genderfluid sind. INTA* steht dabei für inter*, nichtbinär, trans*, agender und weitere Geschlechterkategorien außerhalb des binären Systems.</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bisher gab es nur ein Modell für die Besetzung von Ämtern.<br>
Jetzt kommt ein zweites Modell dazu.<br>
In diesem neuen Modell sind INTA*-Personen gleichberechtigt vorgesehen.<br>
Die Diözesen dürfen wählen:<br>
entweder das neue Modell mit drei gleich großen Anteilen<br>
oder das bisherige Modell mit Männern, Frauen und zusätzlichen INTA*-Plätzen.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 05 May 2026 23:56:55 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA5: Keine Nachbesetzung von INTA*-Stellen</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/keine-nachbesetzung-von-inta-stellen-63578</link>
                        <author>DV Köln</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/keine-nachbesetzung-von-inta-stellen-63578</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Änderung bezieht sich auf</h2><div class="stdPadding">Satzung</div><h2>Inhaltliche Zusammenfassung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Regel, dass freie Stellen, die für INTA*-Personen vorgesehen sind, von Personen besetzt werden dürfen, die sich nicht als INTA* identifizieren, wird aus der Satzung entfernt.</p></div></div><h2>Synopse</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/keine-nachbesetzung-von-inta-stellen-63578/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2Fkeine-nachbesetzung-von-inta-stellen-63578%2Fviewpdf%3FsectionId%3D1082"></iframe><h2>Neuer Satzungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>1.3. Delegationen im Verband</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Delegationen sind zuerst durch die jeweilige gewählte Leitung wahrzunehmen. Nicht durch die jeweilige Leitung wahrgenommene Stimmen werden von Delegierten, die von den jeweiligen Konferenzen zu wählen sind, besetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Delegationen zu Bezirks-, Diözesan-, Bundes- und allen weiteren Konferenzen sind geschlechtergerecht zu besetzen. Dabei sollen bei Delegationen mit einer Größe von bis zu 10 Personen eine, bei mehr als 10 Personen zwei Stellen mit INTA* Personen besetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die geschlechtergerechte Besetzung der Delegation muss zum Zeitpunkt der Wahl gegeben sein. Davon darf nur im Zuge der wechselnde Selbstidentifikation (siehe 1.2.) abgewichen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es gilt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Delegationen mit zwei Delegierten: Sind mit zwei Personen unterschiedlicher Geschlechterkategorien zu besetzen. (1w, 1INTA* oder 1m, 1 INTA* oder 1m, 1w).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Delegationen mit drei Delegierten: Sollen mit einer weiblichen, einer männlichen sowie einer INTA* Person besetzt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Delegationen mit vier Delegierten: Sollen mit einer weiblichen, einer männlichen sowie einer INTA* Person besetzt werden. Die vierte Stelle ist unabhängig von der Geschlechterkategorie zu besetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Delegationen mit fünf Delegierten: Sollen mit zwei weibliche, zwei männlichen sowie einer INTA* Person besetzt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Delegationen mit sechs Delegierten: Sollen mit zwei weiblichen, zwei männlichen sowie einer INTA* Person besetzt werden. Die sechste Stelle ist unabhängig von der Geschlechterkategorie zu besetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>usw.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>INTA*-Personen<a href="#_ftn1">[1]</a> erfahren sowohl im Verband als auch in der Gesellschaft strukturelle Benachteiligung und sind daher in besonderer Weise schutzwürdig. Die im Vergleich zu binären Geschlechtern geringere Zahl an zur Verfügung stehenden Plätzen für INTA*-Personen stellt bereits eine Form der Ungleichbehandlung dar.<br>
Die Praxis, unbesetzte INTA*-Plätze im Sinne der paritätischen Verteilung auf männliche und weibliche Delegierte umzuverteilen, lehnen wir entschieden ab. Sie führt faktisch zur Aberkennung der Stimme einer gesamten Geschlechtskategorie und unterläuft damit sowohl das Ziel der Geschlechtergerechtigkeit als auch das demokratische Prinzip der gleichberechtigten Teilhabe. Eine solche Umverteilung würde bei männlich oder weiblich vorgesehenen Plätzen nicht in Betracht gezogen werden. Warum also bei INTA*-Plätzen?<br>
Diese Regelung reproduziert bestehende Ungleichheiten, anstatt sie zu überwinden. Stattdessen braucht es eine Regelung, die die Repräsentanz von INTA*-Personen tatsächlich stärkt und nicht weiter marginalisiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> INTA* bezeichnet Personen, die sich als nicht oder nicht nur weiblich und nicht oder nicht nur männlich identifizieren oder genderfluid sind. INTA* steht dabei für inter*, nichtbinär, trans*, agender und weitere Geschlechterkategorien außerhalb des binären Systems.</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 05 May 2026 23:53:52 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Kirche ohne Angst – Macht teilen, Vielfalt leben, Seelsorge stärken.</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/kirche-ohne-angst-macht-teilen-vielfalt-leben-seelsorge-starken-11407</link>
                        <author>Bundesleitung, SAS Glaube &amp; Kirche</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/kirche-ohne-angst-macht-teilen-vielfalt-leben-seelsorge-starken-11407</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als KjG sehen wir eine unserer Kernaufgaben darin, Anliegen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufzugreifen und sie zu befähigen, sich in der Kirche zu vertreten.<a href="#_ftn1">[1]</a> Wir schaffen Möglichkeiten, Fragen zu stellen und Meinungen zu vertreten. Wir geben Halt und Orientierung und wir begleiten junge Menschen. So ist KjG Kirche.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG teilt den kirchlichen Grundauftrag, Menschen zu unterstützen, gerade diejenigen in Krisensituationen oder mit Fragen und Zweifeln.<a href="#_ftn2">[2]</a> Anliegen und Ärgernisse junger Menschen sind Zeichen der Zeit und bedürfen der Reflektion vor dem Evangelium.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als junge Christ*innen erleben wir jedoch, dass es in unserer Kirche auch heute noch eine Kultur der Verurteilung und somit der Angst gibt. Gerade im Kontext der Lebensführung und Sexualmoral gibt es tabuisierte, stigmatisierte und angstbesetzte Themen. Welche Themen eingebracht werden dürfen, ohne verurteilt zu werden, ist eingeschränkt. Eine offene Auseinandersetzung, genauso wie eine wertungsfreie Seelsorge, ist dadurch auch innerhalb unserer KjG-Strukturen erschwert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>1. Machtstrukturen abbauen – Partizipation stärken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Trotz der vielen wichtigen Bemühungen der letzten Jahre, müssen wir klarstellen, dass missbrauchsanfällige und verletzende Machtstrukturen Teil kirchlicher Normalität sind. Strenghierarchische Machtgefälle, mangelnde Transparenz und fehlende Mitbestimmungsmöglichkeiten für Lai*innen, besonders für junge Menschen, sind nach wie vor ein großes Problem.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2. Tabuisierung und Angstkultur überwinden</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der katholischen Kirche gibt es weiterhin Themen, die mit Angst und Tabuisierung belegt sind. Dazu gehören vor allem Fragen der Sexualmoral. Diese Kultur verhindert, dass Menschen dringend gewünschte Seelsorge in Anspruch nehmen, da sie sich in ihren existentiellen Fragen weder verstanden noch ernstgenommen fühlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3. Kirche für Menschen, nicht für Dogmen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Grundvollzüge der Kirche verlangen von ihr, keinen Menschen abzuweisen, der ihrer Hilfe bedarf. Die katholische Kirche neigt jedoch nach wie vor dazu, Menschen zu maßregeln, zu verurteilen und auszuschließen. Insbesondere in Fragen von Queerness, Scheidung oder Schwangerschaftskonflikten werden Menschen subtil oder explizit verurteilt. Diese Haltung verhindert, dass Kirche als Anlaufstelle für Seelsorge in Frage kommt. Darüber hinaus verhindern veraltete Regeln wie beispielsweise zu Verhütung und safer sex, dass Kirche in anderen ethischen Fragen ernstgenommen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Als KjG fordern wir daher:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Es gilt angedachte Ideen und Beschlüsse des Synodalen Weges zügig und konsequent umzusetzen.</strong> Darüber hinaus ist vor allem an den Themen rund um Macht und Sexualmoral weiter zu arbeiten – in jedem einzelnen Bistum, gemeinsam in der Synodalkonferenz und in der Weltkirche.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Macht ist zu teilen und partizipative Strukturen sind auf allen Ebenen zu stärken.</strong> Dazu gehören verbindliche Mitbestimmungsrechte für Lai*innen, insbesondere für junge Menschen, in allen Entscheidungsprozessen. Damit einhergehend müssen autoritäre Führungsstile dringend abgelegt werden. Hierbei wurden in den letzten Jahren viele gute Ansätze geteilter Leitung erprobt. Einige weitere, beispielsweise in Orden, sind seit Jahrhunderten gängige Praxis. Von diesen gilt es zu lernen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Kirchliche Verantwortungsträger*innen müssen eine Haltung etablieren, die unterstützend statt (ver)urteilend ist.</strong> Dass beispielsweise Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare in vielen Diözesen stillschweigend geduldet werden, ist ein erster Schritt, bei dem nicht stehen geblieben werden darf. Eine solche Duldung bietet weder für Mitarbeiter*innen, noch für Personen, die sich eine Begleitung von kirchlicher Seite erhoffen, sichere Räume. Stattdessen braucht es Unterstützung wie beispielsweise durch Fortbildungsformate für Haupt- und Ehrenamtliche, vor allem in den Themen Machtkritik, Partizipation und den Umgang mit Vielfalt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Es braucht ein Ende der Angstkultur auch bei Stellenbesetzungen</strong>, z.B. bei geistlichen Verbandsleitungen, bei Lehrkräften und in der akademischen Theologie. Das Missio-Verfahren für Religionslehrkräfte und das Nihil obstat-Verfahren für Theologieprofessor*innen braucht transparente Richtlinien, die keinen Zusammenhang mit kirchengenehmer Lebensführung haben dürfen. Theologische Forschung, Verkündung und Lehre braucht die Bandbreite der Menschen und des Lebens, um sich weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Die Kirche muss sich auf ihre Kernaufgabe besinnen: Seelsorge und Unterstützung.</strong> Statt moralischer Bewertung braucht es Empathie, Zuhören und konkrete Hilfe. Gerade in Kontexten von Seelsorge, Katechese und kirchlicher Bildungsarbeit muss deutlich werden, dass alle Themen offen und ohne Angst vor Sanktionen oder Stigmatisierung besprochen oder kritisch hinterfragt werden können. Hierfür müssen Angebote und Formate ausgebaut und immer wieder mit Teilnehmenden auf ihr Anliegen hin reflektiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Ehrenamtliche wie hauptberufliche Mitarbeiter*innen müssen die unterstützende Haltung sichtbar machen</strong>, z.B. in geschlechterinklusiver Sprache oder mit queerfreundlichen Bannern, mit kostenlosen Verhütungsmitteln in caritativen Einrichtungen oder mit Beratungsangeboten zu Schwangerschaftskonflikten. Nur so können Unterstützung Suchende nach Jahrzehnten der Tabuisierung wissen, dass sie mit ihren Fragen Raum finden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Wenn vermeintliche lehramtliche Gewissheiten bereits seit Jahrzehnten großes Leid verursachen, muss dieses Lehramt angepasst werden.</strong> Dass dies möglich ist, hat sich historisch mehrfach erwiesen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG steht für eine Kirche, die Menschen in ihrem Leben unterstützt. Wir rufen alle Verantwortungsträger*innen in der Kirche auf, unsere Forderungen ernst zu nehmen und gemeinsam mit uns an einer Kirche zu arbeiten, die von Zuhören, Offenheit und Barmherzigkeit geprägt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> Siehe Grundlagen und Ziele</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref2">[2]</a> Unter anderem siehe Die deutschen Bischöfe: In der Seelsorge schlägt das Herz der Kirche, 2022. Oder Benedikt XVI: Deus Caritas est, 2005.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Resultiert aus der Bearbeitung des Beschlusses &quot;<a href="https://kjg.de/wp-content/uploads/2025/06/2025-Buko-Beschluss-A7-Mein-Koerper.-Meine-Entscheidung.-Unsere-Verantwortung.pdf">Mein Körper. Meine Entscheidung. Unsere Verantwortung</a>&quot; der Buko 2025.</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die KjG will, dass niemand in der Kirche Angst haben muss.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG sagt: Jeder soll in der Kirche mitreden dürfen – auch Kinder und Jugendliche! Aber jetzt ist es oft so, dass nur die Chefs in der Kirche bestimmen, was erlaubt ist. Manche Themen sind ein großes Tabu: zum Beispiel, wenn jemand Fragen zu Liebe hat. Dann fühlen sich viele nicht verstanden und trauen sich nicht, in der Kirche Hilfe zu holen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als KjG wollen wir, dass niemand in der Kirche Angst haben muss. Alle sollen Hilfe in der Kirche bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Alle dürfen mitmachen – nicht nur die Chefs!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Keine*r soll Angst haben, über seine Sorgen zu reden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Kirche soll helfen, nicht bestrafen – egal, wie jemand ist oder lebt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Kirche soll mehr Zuhören und bestimmen, was für jemanden richtig ist.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG wünscht sich eine Kirche, in der sich jede*r willkommen fühlt – so wie Jesus es eigentlich wollte!</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 05 May 2026 11:28:27 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Positionierung Thomas Morus als Verbandspatron</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/positionierung-thomas-morus-als-verbandspatron-44620</link>
                        <author>SAS Revision Thomas Morus</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/positionierung-thomas-morus-als-verbandspatron-44620</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundeskonferenz der KjG 2026 möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG hat eine kritische Haltung zu ihrem Verbandspatron und sich insbesondere in den letzten zwei Jahren kritisch mit der Person Thomas Morus auseinandergesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In dieser Auseinandersetzung haben sich einige Punkte als blinder Fleck der Rezeptionsgeschichte gezeigt. Trotz aller positiv hervorzuhebenden Aspekte, die in der Verbandshistorie der KjG im Fokus standen, wollen wir auch diese Seite Thomas Morus‘ aufgreifen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG bekennt sich zum Heiligen Thomas Morus als ihrem Verbandspatron. Dabei werden zukünftig sowohl positive Aspekte der Person wie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seine Gewissenstreue,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seine humanistischen Idealen inkl. der Bildung aller Geschlechter,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>sein Humor,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>sein Werk <em>Utopia</em>,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hervorgehoben, aber auch kritisch einzuordnende Teile seines Lebens betont. Hierzu zählen vor allem:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seine polemische Haltung gegenüber den Anliegen und Bestrebungen der Reformation,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Verfolgung von sogenannten Häretiker*innen bis hin zu einzelnen Hinrichtungen in seiner Regierungszeit,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>das starre Festhalten an den reformbedürftigen kirchlichen Strukturen, die er selbst erkannt hatte.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem sind im Prozess die Schwierigkeiten eines zeitgemäßen Zugangs zu Heiligen und Patronaten deutlich geworden. Sowohl die traditionelle Sichtweise als auch der Begriff ‚Heiligkeit‘ bergen Probleme, die sich sowohl aus theologischer Sicht zeigen als auch immer wieder im persönlichen Zugang der Mitglieder zu Thomas Morus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder der KjG auf allen Ebenen sind aufgefordert sich intensiver mit Thomas Morus als Verbandspatron zu beschäftigen, um eine eigene Haltung zur historischen Person und einen möglichen Zugang zum Heiligen Thomas Morus zu entwickeln. Über den Prozess und die Ergebnisse der Arbeit des Sachausschuss soll auf der Homepage der KjG sowie in einer Social-Media-Kampagne informiert werden. Dort werden außerdem Materialien zu Thomas Morus (Informationen, geistliche Impulse, etc.) gesammelt und zugänglich gemacht.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf Initiative des Diözesanverband Münster hat der Bundesverband auf der Bundeskonferenz 2024 mit dem Antrag ‚Beschäftigung mit Thomas Morus, unserem Patron‘ einen Prozess der kritischen Auseinandersetzung mit dem Verbandspatron Thomas Morus beschlossen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anstoß der Kritik waren zum einen Morus‘ Haltung zu Ehe und Scheidung sowie zum anderen seine Positionen gegenüber den aufstrebenden reformatorischen Kräften bis hin zur Verfolgung und Hinrichtungen von Vertreter*innen in seiner Zeit als Lordkanzler.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit der Bundeskonferenz 2024 hat ein Sachausschuss hierzu gearbeitet, eine innerverbandliche Umfrage erstellt und ausgewertet, das Thema an Konferenzen ins Gespräch gebracht und sich wissenschaftlich mit der historischen Person sowie der Rezeption des Heiligen Thomas Morus beschäftigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Umfrage hat deutlich gemacht, dass zwar einem erheblichen Teil der KjG die Person Thomas Morus‘ und/oder ein Patron nicht wichtig ist bzw. keine persönliche Relevanz hat, aber auch, dass dieser für viele KjG´ler*innen Vorbildcharakter, große Bedeutung für ihre Verbandsidentität oder persönliche Spiritualität hat. Um die festgestellte ‚Leerstelle‘ bezüglich der Beschäftigung mit Thomas Morus zu füllen, ist eine größere Beschäftigung mit ihm wünschenswert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zum Abschluss des Prozesses soll dieser Antrag ein grundsätzliches Bekenntnis zu Thomas Morus als Verbandspatron darstellen, die kritischen Punkte hervorheben und anerkennen sowie Mitgliedern einen eigenen Zugang zur persönlichen Auseinandersetzung eröffnen.</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG hat über Thomas Morus nachgedacht. Er ist der Schutz-Patron der KjG.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Thomas Morus hat gute Seiten: Er hatte ein starkes Gewissen. Er war für Bildung für alle. Er hatte Humor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber es gibt auch schwierige Seiten: Er war gegen andere Glaubensrichtungen. Er ließ Menschen verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG sagt: Thomas Morus bleibt Schutz-Patron. Aber wir wollen auch kritisch auf ihn schauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alle Mitglieder sollen sich eine eigene Meinung bilden. Dafür gibt es Informationen im Internet und in den sozialen Medien.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 04 May 2026 20:48:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Psychische Gesundheit stärken</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/psychische-gesundheit-starken-14677</link>
                        <author>Bundesleitung (für die AG Psychische Gesundheit)</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/psychische-gesundheit-starken-14677</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Psychische Erkrankungen zählen weltweit zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen im Kindes- und Jugendalter. In Deutschland zeigt rund jedes fünfte Kind bzw. jede*r fünfte Jugendliche psychische Auffälligkeiten, etwa jedes zwanzigste Kind leidet an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Knapp die Hälfte aller psychischen Störungen beginnt bereits vor dem 18. Lebensjahr, besonders in der frühen Jugend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Psychische Probleme in jungen Jahren gehen häufig mit erheblichen Beeinträchtigungen im Alltag einher und können langfristige Folgen haben. Sie stehen in Zusammenhang mit geringerer Lebenszufriedenheit, eingeschränkten Bildungs- und Berufschancen sowie gesundheitlichen Risiken im späteren Leben. Soziale Faktoren wie Armut, familiäre Konflikte oder belastete Eltern-Kind-Beziehungen beeinflussen das Risiko für psychische Erkrankungen erheblich, während stabile persönliche, familiäre und soziale Ressourcen eine wichtige Schutzfunktion darstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das zeigt: Psychische Gesundheit ist nicht nur ein Teilaspekt des Wohlbefindens, sondern hat Auswirkungen auf ganz verschiedene Lebensbereiche. Diese stehen im Zusammenhang mit mehreren der durch die UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Rechte von Kindern und Jugendlichen. Psychische Gesundheit ist ein Kinderrecht, welches eine Voraussetzung für Teilhabe und Partizipation in der Gesellschaft darstellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG hat auf der Bundeskonferenz 2025 „Psychische Gesundheit“ zum Schwerpunktthema des Bundesverbands gewählt. Hieraus leitet sich für uns die Verantwortung ab, diesem Thema besondere Aufmerksamkeit zu schenken, unsere Rolle und unseren Wirkungsbereich als Kinder- und Jugendverband, insbesondere in Bezug auf Resilienz zu reflektieren sowie Forderungen zu formulieren, die wir nach außen vertreten möchten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Prävention </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um Kinder und Jugendliche wirksam vor psychischen Erkrankungen zu schützen, bedarf es guter Präventionsarbeit. Nachhaltige Präventionsangebote ändern das Wohlbefinden junger Menschen schnell und wirksam. Dazu gehören Aufklärung, Entstigmatisierung und die Förderung von Resilienz und Achtsamkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Präventionsangebote, die im Rahmen von Schule stattfinden sind ein wichtiger Ansatz, reichen aber nicht aus. Hier müssen außerschulische Angebote wie die Jugendverbandsarbeit mitgedacht werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Der peer-to-peer Ansatz ermöglicht Gespräche auf Augenhöhe, die es Kindern und Jugendlichen häufig erst möglich machen, ihre mentale Gesundheit zu thematisieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Das Fehlen von Leistungsdruck schafft wertfreie Räume, in denen auch Fehler und Unsicherheiten einen Platz haben und angesprochen werden dürfen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In vielen Bereichen arbeiten wir schon präventiv im Bereich der psychischen Gesundheit, ohne es aktiv zu wissen. Dieses Bewusstsein wollen wir auf Orts-, Diözesan- und Bundesebene stärken!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Damit das Gelingen kann, müssen verschiedene Aspekte wirksamer Präventionsarbeit berücksichtigt werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Psychische Erkrankungen sieht man niemandem an. Während ein Husten, ein gebrochenes Bein oder ein blauer Fleck direkt sichtbar ist, lassen sich Depressionen, Angsterkrankung oder andere psychische Erkrankungen nicht vom Gesicht ablesen. Über gezielte Aufklärung über psychische Erkrankungen können Kinder, Jugendliche und ihre Gruppenleitungen dazu befähigt werden, eigene Belastungen besser zu erkennen und zu benennen sowie sensibel und unterstützend in ihrer Peer-Group damit umzugehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Sowohl aus Teilnehmer*innen- als auch Leitungsebene müssen Teilhabechancen erkrankter Personen gewährleistet werden. Nur mit ausreichend Unterstützung und einer offenen, wertschätzenden Gegrüne sprächskultur können Menschen mit psychischen Erkrankungen sowohl als Teilnehmer*innen als auch in Leitungsrollen gut mitmachen und ihre Bedürfnisse und Grenzen ehrlich ansprechen. Diese Gesprächskultur in unsere Strukturen zu implementieren und zu pflegen, ist der wichtigste Schritt, um Sichtbarkeit und Akzeptanz für Betroffene herzustellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Um aufmerksam gegenüber den Bedarfen von Kindern und Jugendlichen zu sein gilt für alle Veranstaltungen das Verständnis, dass junge Menschen mit ganz individuellen Erfahrungen zu uns kommen. Daher ist immer wieder zu prüfen welche besonderen Maßnahmen für die Teilnahme von Personen mit psychischen Belastungen, Neurodivergenzen oä. notwendig sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber: Junge Ehrenamtliche sind keine Therapeut*innen. Wir können und wollen keine Diagnosen stellen. Trotz aller Bemühungen kann ehrenamtliche Arbeit die schlechte therapeutische Versorgungslage nicht ausgleichen. Deshalb sollen und müssen auch ehrenamtliche Leitungen die Grenzen der eigenen Arbeit erkennen und kommunizieren. Wichtig ist jedoch, Tabus abzubauen, offen über seelische Belastungen zu sprechen und in akuten Krisen handlungsfähig zu bleiben. So kann Jugendverbandsarbeit Teil eines unterstützenden Netzwerks für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Resilienzförderung </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Resilienz ist die psychische Widerstandsfähigkeit von Menschen. Sie ist wichtig für eine positive Entwicklung, egal ob Menschen in guten oder widrigen Lebensumständen aufwachsen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Jugendverbandsarbeit leistet allein durch ihre grundsätzlichen Prinzipien einen erheblichen Beitrag zur Resilienzförderung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Kinder und Jugendliche lernen ihre Bedürfnisse zu kommunizieren und begeben sich in verschiedensten Situationen in Aushandlungsprozesse zwischen sich selbst und den Gruppen, in denen sie sich bewegen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Junge Menschen übernehmen schon früh Verantwortung im Verband und machen Selbstwirksamkeitserfahrung. In diesem Lernraum ist sowohl für gemeinsame Erfolge als auch für Fehler und Misserfolge Platz.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Durch das Prinzip der Freiwilligkeit werden selbstbestimmt Entscheidungen über das eigene Handeln, Interessen und Kapazitäten getroffen. Dabei wird ebenso das Einschätzen der eigenen Ressourcen und das Setzen von Grenzen erlernt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Ein regelmäßiger Austausch mit anderen und das Teilen von gemeinsamen Erfahrungen ist für das psychische Wohlbefinden enorm wichtig. Das gilt sowohl für soziale Kontakte, die im Verband gepflegt werden, als auch das Angebot von geschulten Ansprechpersonen wie den Gruppenleiter*innen, die als Bezugspersonen außerhalb von Familie und Schule zur Verfügung stehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Maßnahmen im Verband </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen dafür Sorge tragen, dass das Thema “Psychische Gesundheit” in unseren Strukturen nachhaltig verankert wird und in allen Bereichen mitgedacht wird. Dies soll durch folgende Projekte umgesetzt werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Entwicklung eines Workshopangebots für Gruppenleiter*innen zum Thema “Psychische Erste Hilfe”, damit die Leiter*innen Handlungssicherheit im Umgang mit psychisch erkrankten Teilnehmer*innen gewinnen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Aufmerksamkeit schaffen durch Beiträge und Kampagnen in den sozialen Medien</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Schaffen von Austauschräumen bei Veranstaltungen der Bundesebene, insbesondere zum Thema “Belastung im Ehrenamt”, um Erfahrungen teilen und sich gegenseitig unterstützen zu können</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Bereitstellen von Informationsmaterialien im Themenbereich psychische Gesundheit für Diözesen und Ortsgruppen, die praxisnah sind und konkrete Hilfestellung bieten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Weiterentwicklung von Awarenesskonzepten und das zur Verfügung stellen der Konzepte und den damit verbundenen Schulungen für Diözesan- und Ortsverbände</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Das Thema “Psychische Gesundheit” soll im BDKJ platziert werden. Darüber hinaus soll eine Vernetzung mit weiteren Akteur*innen angestrebt werden und zu diesem Zweck geprüft, ob ein bundesweites Netzwerk zum Thema psychische Gesundheit im DBJR initiiert werden kann. Dieses Netzwerk soll dem Austausch dienen, gemeinsame Positionen entwickeln und das Thema langfristig politisch stark machen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Forderungen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Wir fordern das BMBFSFJ auf, die angekündigte Strategie „Mentale Gesundheit junger Menschen“ endlich vorzustellen und mit Fachverbänden dazu ins Gespräch zu gehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Wir machen deutlich, dass Jugendverbandsarbeit einen erheblichen Beitrag zur ganzheitlichen Entwicklung junger Menschen leistet. Damit stellt sie einen Resilienzfaktor und damit eine Stärkung psychischer Gesundheit dar. Die präventive und unterstützende Wirkung kann nur entfaltet werden, wenn jugendverbandliche Strukturen finanziell abgesichert werden und die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement verbessert, sowie ausreichend Freiräume für junge Menschen neben Schule und Ausbildung gewährleistet.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Die Teilhabe- und Mitwirkungsmöglichkeiten junger Menschen müssen gestärkt und die Einhaltung ihrer Rechte durch die Verankerung der UN-Kinderrechtskonvention im Grundgesetz abgesichert werden.</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG hat auf der Bundeskonferenz 2025 „Psychische Gesundheit“ zum Schwerpunktthema des Bundesverbands gewählt. Dieses soll planmäßig bis zur Bundeskonferenz 2028 bearbeitet werden. Als Grundlage für die Bearbeitung in den kommenden Jahren wurde das vorliegende Positionspapier entwickelt. Es soll sowohl eine Orientierung für die Arbeit im Verband bieten, als auch die politische Kommunikation nach Außen unterstützen.</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Psychische Gesundheit bedeutet, dass es einem innerlich gut geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Man fühlt sich stabil und ausgeglichen. Man kann mit schwierigen Situationen umgehen. Man pflegt Beziehungen zu anderen Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Psychische Gesundheit ist nicht nur das Fehlen von Krankheit. Sie bedeutet auch, dass man eigene Stärken kennt, Stress bewältigen kann und sich als Teil der Gesellschaft fühlt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>1. Warum ist das Thema wichtig? </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Kinder und Jugendliche haben psychische Probleme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Deutschland zeigt etwa jedes fünfte Kind Auffälligkeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Etwa jedes zwanzigste Kind braucht Behandlung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fast die Hälfte aller psychischen Störungen beginnt vor dem 18. Lebensjahr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Psychische Probleme machen den Alltag schwer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sie wirken sich auf viele Bereiche aus:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>schlechtere Schul- und Berufs-Chancen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>weniger Lebens-Zufriedenheit</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>gesundheitliche Risiken im späteren Leben</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Armut, Streit in der Familie oder belastete Eltern-Kind-Beziehungen erhöhen das Risiko. Stabile Beziehungen und ein gutes Umfeld schützen davor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Psychische Gesundheit ist ein Kinder-Recht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das steht in der UN-Kinder-Rechts-Konvention.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ohne psychische Gesundheit können Kinder und Jugendliche nicht gut an der Gesellschaft teilhaben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG hat auf der Bundes-Konferenz 2025 entschieden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Psychische Gesundheit ist bis 2027 das Schwerpunkt-Thema des Bundes-Verbands.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2. Vorbeugung </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vorbeugung schützt Kinder und Jugendliche vor psychischen Erkrankungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gute Vorbeuge-Angebote verbessern das Wohlbefinden schnell und wirksam.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dazu gehören Aufklärung, Vorurteile abbauen und die Förderung von Widerstands-Fähigkeit und Achtsamkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Angebote in der Schule allein reichen nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außer-schulische Angebote wie die Jugend-Verbands-Arbeit spielen eine wichtige Rolle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was macht die Jugend-Verbands-Arbeit besonders? </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Kinder und Jugendliche sprechen auf Augen-Höhe miteinander.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Es gibt keinen Leistungs-Druck – Fehler und Unsicherheiten haben Platz.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Viele Verbands-Angebote wirken bereits vorbeugend, oft ohne dass wir es bewusst merken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was braucht gute Vorbeugung? </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Psychische Erkrankungen sieht man niemandem an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Depressionen oder Angst-Erkrankungen zeigen sich nicht am Körper.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb brauchen Kinder, Jugendliche und Gruppen-Leitungen gezielte Aufklärung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sie sollen eigene Belastungen erkennen und benennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und sie sollen sensibel und unterstützend damit umgehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erkrankte Menschen brauchen Teilhabe-Chancen – als Teilnehmende und als Leitende.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dafür braucht es ausreichend Unterstützung und eine offene Gesprächs-Kultur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Kultur wollen wir in unsere Strukturen stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei jeder Veranstaltung gilt: Junge Menschen kommen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir prüfen deshalb jedes Mal, welche Maßnahmen für Menschen mit psychischen Belastungen nötig sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wichtig: Junge Ehrenamtliche sind keine Therapeuten. Sie stellen keine Diagnosen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ehrenamtliche Arbeit gleicht die schlechte therapeutische Versorgung nicht aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber Leitende erkennen die Grenzen der eigenen Arbeit und sprechen sie an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sie bauen Tabus ab, reden offen über seelische Belastungen und bleiben in Krisen handlungs-fähig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>So wird die Jugend-Verbands-Arbeit Teil eines stützenden Netzwerks für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3. Resilienz-Förderung </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Resilienz ist die psychische Widerstands-Fähigkeit von Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sie hilft bei einer positiven Entwicklung – in guten wie in schwierigen Lebens-Umständen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Jugend-Verbands-Arbeit stärkt Resilienz durch ihre Grundprinzipien:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Kinder und Jugendliche lernen, ihre Bedürfnisse zu benennen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Sie handeln Interessen zwischen sich und der Gruppe aus.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Sie übernehmen früh Verantwortung und erleben, dass sie etwas bewirken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Im Verband ist Platz für Erfolge und für Fehler.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Das Freiwilligkeits-Prinzip stärkt Selbst-Bestimmung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Junge Menschen schätzen ihre eigenen Ressourcen ein und setzen Grenzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Regelmäßiger Austausch und gemeinsame Erfahrungen stärken das psychische Wohlbefinden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Gruppen-Leitende stehen als Bezugs-Personen außerhalb von Familie und Schule zur Verfügung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>4. Maßnahmen im Verband </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir verankern das Thema Psychische Gesundheit nachhaltig in unseren Strukturen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das setzen wir mit diesen Projekten um:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Wir entwickeln einen Workshop für Gruppen-Leitende zum Thema Psychische Erste Hilfe. </strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Leitende gewinnen dadurch mehr Sicherheit im Umgang mit psychisch erkrankten Teilnehmenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Wir schaffen Aufmerksamkeit durch Beiträge und Kampagnen in sozialen Medien. </strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Wir schaffen Austausch-Räume bei Bundes-Veranstaltungen. </strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Besonders zum Thema Belastung im Ehrenamt – damit Erfahrungen geteilt und gegenseitig Unterstützung gefunden wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Wir stellen praxis-nahes Informations-Material für Diözesen und Orts-Gruppen bereit. </strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Material bietet konkrete Hilfe-Stellung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Wir entwickeln Awareness-Konzepte weiter. </strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Konzepte und die dazugehörigen Schulungen stellen wir Diözesan- und Orts-Verbänden zur Verfügung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Wir bringen das Thema in den Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ein. </strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir vernetzen uns mit anderen Akteurinnen und Akteuren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir prüfen, ob ein bundes-weites Netzwerk zum Thema psychische Gesundheit im Deutschen Bundes-Jugend-Ring (DBJR) entstehen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Netzwerk soll gemeinsame Positionen entwickeln und das Thema politisch stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>5. Forderungen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Forderung 1 </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Bundes-Ministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) soll seine angekündigte Strategie zur mentalen Gesundheit junger Menschen vorlegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es soll mit Fach-Verbänden darüber sprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Forderung 2 </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jugend-Verbands-Arbeit leistet einen großen Beitrag zur Entwicklung junger Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sie stärkt Resilienz und damit die psychische Gesundheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Wirkung entfaltet sich nur, wenn jugend-verbandliche Strukturen finanziell gesichert sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Rahmen-Bedingungen für ehrenamtliches Engagement müssen besser werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Junge Menschen brauchen ausreichend Freizeit neben Schule und Ausbildung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Forderung 3 </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Teilhabe- und Mitwirkungs-Möglichkeiten junger Menschen müssen gestärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Kinder-Rechte aus der UN-Kinder-Rechts-Konvention sollen im Grund-Gesetz verankert werden.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 04 May 2026 19:49:26 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Sexuelle Bildung - Unsere Haltung. Unsere Verantwortung.  </title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/sexuelle-bildung-unsere-haltung-unsere-verantwortung-43338</link>
                        <author>Bundesleitung</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/sexuelle-bildung-unsere-haltung-unsere-verantwortung-43338</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG versteht sich als Raum, in dem junge Menschen Orientierung finden können, selbstbestimmt Entscheidungen treffen und so Verantwortung für sich selbst und andere übernehmen. Dabei sind Fragen von Sexualität, Identität und Beziehung relevante Themen in der Lebensrealität von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Deshalb ist Sexuelle Bildung ein fester Bestandteil unserer pädagogischen und gesellschaftspolitischen Haltung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sexuelle Bildung ist ein grundlegender Bestandteil einer ganzheitlichen Bildung und trägt wesentlich zur Entwicklung von Selbstbewusstsein, Respekt und Verantwortungsfähigkeit bei. In einer vielfältigen Gesellschaft ist es notwendig, Räume für offene Gespräche zu schaffen und Wissen zugänglich zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als katholischer Verband leiten wir unser Handeln aus dem christlichen Menschenbild ab: Jeder Mensch ist in seiner Würde einzigartig und von Gott+ gewollt. Eine zeitgemäße Sexuelle Bildung steht für uns nicht im Widerspruch zu unserem Glauben, sondern ist Ausdruck von Verantwortung und Nächstenliebe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Themenfeld soll aktiv gestärkt, weiterentwickelt und sichtbar gemacht werden. Dazu gehört insbesondere:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li><strong>Bildungsarbeit stärken: </strong>Die sexualpädagogische Arbeitshilfe &quot;Erste Allgemeine Verunsicherung&quot; der KjG wird durch eine Arbeitsgruppe nach aktuellen fachlichen Standards überarbeitet und durch weitere Methoden und Inhalte ergänzt. Dieses Material wird den Diözesanverbänden und Ortsgruppen digital zur Verfügung gestellt. Vernetzung und Austausch im Themengebiet soll im Rahmen bestehender Veranstaltungsformate und einem Fachtag gefördert werden, um Handlungssicherheit und Fachkompetenz in diesem Bereich zu stärken.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li><strong>Verantwortung übernehmen:</strong> Der Verband setzt sich aktiv für eine umfassende, diskriminierungssensible und zeitgemäße Sexuelle Bildung ein. Auch im Rahmen unserer Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt wird Sexuelle Bildung in Konzepten verankert.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="3"><li><strong>Stigmata abbauen:</strong> Durch Aufklärung, Reflexion und offene Auseinandersetzung sollen Tabus und Vorurteile rund um Sexualität, Identität und Vielfalt abgebaut werden. Vor allem das queere Netzwerk KjGay und der Sachausschuss Geschlechtergerechtigkeit und -vielfalt stehen dafür zur Verfügung.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ziel ist es, junge Menschen in ihrer Selbstbestimmung zu fördern, sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen und ihnen Orientierung sowie Sicherheit im Umgang mit eigenen Grenzen und Bedürfnissen zu geben.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sexuelle Bildung ist ein Teilbereich unserer Bildungsarbeit, der nicht nur einen Ursprung in der Lebensrealität junger Menschen hat, sondern der für uns auch mit einer ausdrücklichen Haltung verbunden ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im vergangenen Jahr, haben wir Raum zum Austausch über die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen geschaffen. Dabei ist immer wieder deutlich geworden, dass eine gute sexuelle Bildung Menschen dazu befähigt selbstbestimmt und informiert Entscheidungen für sich selbst und ihren Körper zu treffen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Das haben wir als Impuls genutzt um unsere Haltung und den damit verbundenen Auftrag zu schärfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schon in der Vergangenheit wurde das Themenfeld Sexualpädagogik durch die KjG bearbeitet: Es spielt eine Rolle im Kontext Präventions sexualisierter Gewalt, im Bereich Geschlechtergerechtigkeit und - vielfalt und im Rahmen von ganzheitlicher Bildung und Entwicklung von jungen Menschen. Es gibt bereits eine sexualpädagogische Arbeitshilfe der KjG, &quot;Erste Allgemeine Verunsicherung&quot;, die in ihrem Umfang immer noch ein Alleinstellungsmerkmal im Bereich kirchlicher Gruppen ist. Es hat sich bereits eine Arbeitsgruppe dem Projekt angenommen, die Arbeitshilfe fachlich zu überarbeiten. Die Überarbeitung soll auch durch diesen Antrag nochmal bestärkt und ggf. mit weiteren Anforderungen auf den Weg gebracht werden.</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG ist ein Ort, an dem junge Menschen lernen können, wer sie sind und was ihnen wichtig ist. Hier können sie eigene Entscheidungen treffen und lernen, gut für sich selbst und andere zu sorgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Themen wie der eigene Körper, Gefühle, Liebe, Freundschaft und wer man ist, gehören zum Leben von Kindern und Jugendlichen dazu. Deshalb ist es wichtig, darüber zu sprechen und etwas darüber zu lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sexuelle Bildung bedeutet: Man lernt etwas über den eigenen Körper, über Gefühle, über Grenzen und darüber, wie man andere respektiert. Das hilft dabei, selbstbewusst zu werden und verantwortungsvoll zu handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir leben in einer Welt mit vielen unterschiedlichen Menschen. Deshalb ist es wichtig, offen miteinander zu reden und Fragen stellen zu dürfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als katholische Gruppe glauben wir: Jeder Mensch ist besonders und wertvoll. Jeder Mensch ist so gewollt, wie er ist. Deshalb passt es für uns gut zusammen, an Gott zu glauben und über diese Themen zu sprechen. Es zeigt, dass wir Verantwortung übernehmen und gut miteinander umgehen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir möchten dieses Thema noch stärker machen und weiter daran arbeiten. Das heißt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1. Besser erklären und lernen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen unsere Materialien verbessern, damit Betreuer*innen gut helfen können. Es gibt dazu schon eine Sammlung von Infos und Lernmaterialien, die heißt „Erste Allgemeine Verunsicherung“. Die Sammlung soll erneuert werden. Alle Gruppen sollen darauf zugreifen können und sich austauschen. Dazu soll ein Fachtag veranstaltet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2. Verantwortung übernehmen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass alle etwas über das Thema lernen können. Außerdem wollen wir Kinder und Jugendliche vor Gewalt schützen. Deshalb sprechen wir offen über Körper, Gefühle und Grenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>3. Vorurteile abbauen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche Menschen finden diese Themen schwierig oder haben falsche Vorstellungen. Wir wollen offen darüber sprechen, damit niemand sich schämen muss und alle respektiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unser Ziel ist:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kinder und Jugendliche sollen selbst entscheiden können, was für sie richtig ist. Sie sollen sich gut entwickeln, sich sicher fühlen und wissen, wo ihre eigenen Grenzen sind.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 04 May 2026 19:34:34 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Neue Mitgliederdatenbank</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/neue-mitgliederdatenbank-mida-57846</link>
                        <author>Bundesleitung (für die AG MiDa)</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/neue-mitgliederdatenbank-mida-57846</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesverband stellt weiterhin eine bundesverbandliche Mitgliederdatenbank zur Verfügung. Dafür soll zukünftig folgendes Tool verwendet werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Variante 1:</strong> Campflow – Vollversion</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Variante 2:</strong> Campflow – Vollversion für DVs, Basisversion für Ortsgruppen (nur Mitgliederverwaltung – Vollversion zu höheren Kosten zubuchbar)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Variante 3</strong>: Campai</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Variante 4:</strong> VerbandOnline (aktuelle MiDa)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesleitung wird dazu beauftragt, mit dem favorisierten Anbieter in Vertragsverhandlungen zu gehen und dem Herbst-Bundesrat 2026 die finalen Angebotskonditionen vorzustellen. Auf dieser Grundlage entscheidet der Bundesrat bzw. die Mitgliederversammlung final über den Vertragsabschluss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Zeitplan</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über das Jahr 2027 hinweg soll der Start des neuen Systems inklusive Testphase und Migration der Daten erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieser Prozess soll zum 1. Januar 2028 abgeschlossen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die aktuelle MiDa wird anschließend planmäßig zum 31. Dezember 2028 abgeschaltet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Laufzeit der neuen MiDa wird bis mindestens 2037 angestrebt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kosten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die initialen Kosten sollen wie folgt getragen werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesverband trägt alle initialen Kosten<a href="#_ftn1">[1]</a> für Einführung, Schulungen, Anpassungen am System oder (bundesweiten) Design. Über Kosten für mögliche nachfolgende Weiterentwicklungen und Schulungen entscheidet die Mitgliederversammlung im Rahmen der Haushaltsplanung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die laufenden Kosten sollen wie folgt getragen werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesverband wird Rechnungspartner und trägt alle laufenden Kosten aus dem Bundeshaushalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Variante 1: </strong>Zur Finanzierung wird der Mitgliedsbeitrag (ausgenommen Soli-Beitrag) ab dem Jahr 2028 um die Lizenzkosten des gewählten Tools pro Mitglied<a href="#_ftn2">[2]</a> erhöht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Variante 2:</strong> Zur Finanzierung wird für alle nutzenden DVs ab dem Jahr 2028 zusätzlich zum Mitgliedsbeitrag ein Beitrag in Höhe der Lizenzkosten des gewählten Tools pro Mitglied<a href="#_ftn3">[3]</a> erhoben (Verfahren analog zur Mitgliederversicherung).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Variante 3: </strong>Der Bundesverband stellt die Lizenzkosten den nutzenden DVs jährlich in Rechnung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Mitgliedermeldung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Variante 1:</strong> Zur Meldung der Mitglieder an den Bundesverband verwenden zukünftig alle Diözesanverbände die neue MiDa.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Variante 2:</strong> Die Meldung der Mitglieder an den Bundesverband ist zukünftig auch weiterhin unabhängig von der Nutzung der bundesverbandlichen MiDa möglich. Nach Möglichkeit erfolgt die Meldung der Diözesanverbände, die die bundesverbandliche MiDa nutzen, einheitlich über die neue MiDa.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> campflow: inklusive / campai: je nach Umfang 75.000€ - 100.000€</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref2">[2]</a> campflow: 2,65€ / campflow Basis: 0,85€ / campai: 1,73€ / aktuelle MiDa: 0,60€ (Miete) bzw. 0,18€ (Wartungskosten bei Kauf)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref3">[3]</a> campflow: 2,65€ / campflow Basis: 0,85€ / campai: 1,73€ / aktuelle MiDa: 0,60€ (Miete) bzw. 0,18€ (Wartungskosten bei Kauf)</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die AG MiDa wurde vom Bundesrat <a href="https://kjg.de/wp-content/uploads/2025/04/2025-04-Bura-Beschluss1-Weiterarbeit-Mida.pdf">beauftragt</a>, mit möglichen Anbieter*innen für eine alternative Mitgliederdatenbank ins Gespräch zu gehen. Im vergangenen Arbeitsjahr hat dieser Prozess stattgefunden und die AG hat eine Vielzahl von Anbietern und Tools intensiv geprüft. Zudem fand auf der Bundeskonferenz 2025 und dem Herbstbundesrat 2025 eine Präsentation des aktuellen Stands der Dinge statt und es gab die Möglichkeit für Rückmeldungen für die Weiterarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Ergebnis dieses Prozesses ist dieser Antrag: Mit ihm wollen wir klären, welche Mitgliederdatenbank der Bundesverband zukünftig den Diözesanverbänden und Ortsgruppen zur Verfügung stellt und wie die Finanzierung und Nutzung erfolgt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im <a href="https://kjgbv.sharepoint.com/:f:/s/Bundesstelle/IgDUzGGmrAgBSoZJs9YcOyvFATIlW4G09evKnGlK8Klql3o?e=2XBbDY">Cloud-Ordner zum TOP MiDa</a> haben wir weitere Unterlagen als Unterstützung zur Entscheidungsfindung bereitgestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für die laufenden Kosten ist zu berücksichtigen, dass aktuell anfallende Lizenz- oder Wartungskosten in den DVs für die aktuelle MiDa zukünftig natürlich nicht mehr anfallen würden und diese ggf. gegengerechnet werden können.</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesverband soll weiter eine gemeinsame Mitgliederdatenbank anbieten. Dafür gibt es mehrere mögliche Programme zur Auswahl (Campflow, Campai oder VerbandOnline).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesleitung soll mit dem ausgewählten Anbieter über einen Vertrag sprechen und die genauen Kosten dem Bundesrat vorlegen. Danach wird endgültig entschieden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das neue System soll 2027 vorbereitet und eingeführt werden. Ab dem 1. Januar 2028 soll es vollständig genutzt werden. Die alte Mitgliederdatenbank wird Ende 2028 abgeschaltet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wie die laufenden Kosten auf Bundesverband und Diözesanverbände verteilt werden, hängt von der gewählten Variante ab.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 04 May 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA1: Neufassung der Bundessatzung</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/neufassung-der-bundessatzung-40665</link>
                        <author>Bundesleitung, Bundessatzungsausschuss</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/neufassung-der-bundessatzung-40665</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Änderung bezieht sich auf</h2><div class="stdPadding">Satzung</div><h2>Inhaltliche Zusammenfassung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesrat hat im Herbst 2025 den Beschluss „<a href="https://kjg.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-10-Beschluss7-Kindgerechte-Sprache-im-Bundesverband.pdf">Kindgerechte Sprache im Bundesverband</a>“ gefasst. Darin wurde der Bundessatzungsausschuss beauftragt, bis zur Bundeskonferenz 2026 eine verkürzte und vereinfachte Fassung der Bundessatzung zu erarbeiten und als Antrag vorzulegen. Mit der vorliegenden Neufassung kommen wir diesem Auftrag nach.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Arbeitsprozess begann mit einem ersten Aufschlag einer Kleingruppe direkt auf dem Bundesrat. Anschließend wurde der Entwurf weiter auf dem Bundeswuhling ausgearbeitet und für den Bundesrat vorbereitet. Dort gab es erste Rückmeldemöglichkeiten, die im Anschluss eingearbeitet wurden. Auf dieser Grundlage wurde die Neufassung für die Bundeskonferenz erstellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Zuge der Überarbeitung wurden insbesondere folgende Änderungen vorgenommen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Paragrafen wurden zusammengeführt und die Struktur gestrafft.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Begriffe wurden vereinfacht und vereinheitlicht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wiederkehrende inhaltliche Punkte wurden vereinheitlicht, insbesondere Regelungen, die auf allen Ebenen gleichermaßen gelten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wiederholungen wurden gebündelt und in gemeinsamen Paragrafen zusammengefasst.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Reihenfolge und Struktur wurden teilweise neu aufgebaut, um eine logischere Lesbarkeit zu erreichen (z. B. bei Regelungen zur Auflösung von Ebenen).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der Diözesanausschuss wurde gestrichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der Mitgliederentscheid wurde gestrichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Eigene Mindeststandards für die Bezirksebene wurden gestrichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Anlage zur Auflösung von Ortsgruppen wurde gestrichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch die umfassenden Änderungen und das Zusammenführen vieler Regelungen handelt es sich nicht mehr um einzelne Satzungsänderungen, sondern um eine vollständige Neufassung der Bundessatzung. Daher gibt es auch keine Synopse. Für alle Interessierten steht in der Cloud zur Nachvollziehbarkeit ein <a href="https://kjgbv.sharepoint.com/:b:/s/Bundesstelle/IQDM3HMFOAidQpZiwKmnjyzVAaI4CSSRyV03l6Qc3OkAvTE?e=MHEMmL">Arbeitsdokument </a>zur Verfügung, in dem alle Änderungen im Modus „Änderungen nachverfolgen“ festgehalten sind.</p></div></div><h2>Synopse</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/neufassung-der-bundessatzung-40665/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2Fneufassung-der-bundessatzung-40665%2Fviewpdf%3FsectionId%3D1082"></iframe><h2>Neuer Satzungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>0. Grundlagen und Ziele der Katholischen jungen Gemeinde</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) schließen sich junge Christ*innen zusammen. Mitglied der KjG kann jede*r werden, der*die die Grundlagen und Ziele des Verbandes bejaht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Demokratisch und gleichberechtigt wählen alle Mitglieder altersunabhängig die Leitungen und entscheiden über die Inhalte und Arbeitsformen des Verbandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihre jeweiligen Bedürfnisse und Interessen bestimmen das verbandliche Leben. Die Gruppen, Projekte und offenen Angebote der KjG bieten Raum für Begegnungen und Beziehungen, gemeinsame Erlebnisse und gemeinsames Handeln. In ihnen erfahren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, dass sie ernstgenommen werden und nicht alleine stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG unterstützt sie darin, ihr Leben verantwortlich zu gestalten und eigene Lebensperspektiven zu entwickeln. Sie begleitet sie bei der Suche nach tragfähigen Lebensentwürfen und nach Orientierung. Sie ermöglicht ihnen einen Zugang zum christlichen Glauben und ermutigt sie zu einem selbstverantworteten religiösen Leben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG fördert auf vielfältige Weise, soziale, pädagogische und politische Verantwortung zu übernehmen und unterstützt die Entwicklung persönlicher Interessen und Fähigkeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG greift die Fragen und Anliegen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf und befähigt sie, sich in Kirche und Gesellschaft zu vertreten. Insbesondere setzt sie sich dafür ein, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Pfarr- und Kommunalgemeinde gleichberechtigt mitgestalten können. Sie engagiert sich für Strukturen, die Mitbestimmung und Mitentscheidung ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Zusammenschluss in der KjG schafft Voraussetzungen für eine wirksame Interessenvertretung in der Öffentlichkeit. Die KjG arbeitet darüber hinaus mit den Jugendverbänden im BDKJ sowie mit anderen Verbänden und Organisationen zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit ihrem Engagement steht die KjG ein für eine demokratische, gleichberechtigte und solidarische Gesellschaft und Kirche. Sie wendet sich gegen jede Art der Ausgrenzung und Unterdrückung von Menschen und gegen die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG setzt sich ein für eine Politik, die sich orientiert an der weltweiten Verwirklichung gleicher und gerechter Lebensbedingungen und einer ökologisch verantworteten Lebensweise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In diesem Anliegen erklären sich die Mitglieder der KjG solidarisch mit anderen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie suchen sowohl im eigenen Land als auch über Ländergrenzen hinweg die partnerschaftliche Zusammenarbeit und Begegnung mit ihnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>So versteht sich die KjG als Kirche in der Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beschlossen von der Bundeskonferenz der KjG im Juni 1995 in Altenberg;<br>
zuletzt aktualisiert von der Bundeskonferenz der KjG im Juni 2025 in Altenberg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>1. Allgmeine Regelungen zur Satzung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">1.1. Mitglied und Mitgliedschaft</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mitglied der Katholischen jungen Gemeinde kann jede*r werden, die*der die Grundlagen und Ziele des Verbandes bejaht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitgliedschaft in der Katholischen jungen Gemeinde ist in der Ortsgruppe oder im Regional- oder Diözesanverband möglich. Die Mitgliedschaft wird gegenüber der jeweiligen Leitung in Textform erklärt und wirksam indem diese sie annimmt. Die verschiedenen Arten der Mitgliedschaft und eventuell erhobene Mitgliedsbeiträge regeln die Diözesansatzungen sowie die Beitragsordnung des Bundesverbands.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Der Austritt ist für das folgende Jahr in Textform gegenüber der jeweiligen Leitung zu erklären.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet die jeweilige Leitung nach Anhörung der*des Betroffenen. Das betroffene Mitglied kann gegen diesen Beschluss bei der jeweiligen Versammlung bzw. Konferenz Berufung einlegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">1.2. Geschlechterdefinitionen innerhalb der Katholischen jungen Gemeinde</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Geschlechtergerecht im Rahmen dieser Satzung bedeutet: Gremien (und Delegationen) werden mit einer gleichen Anzahl von Stellen für männliche und weibliche Personeneingerichtet. Bei Gremien mit einer Größe von bis zu 10 Personen wird zusätzlich eine, bei mehr als 10 Personen zwei Stellen für INTA* Personen eingerichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die geschlechtergerechte Besetzung eines Gremiums muss zum Zeitpunkt der Wahl erfüllt sein. Sollte eine Person innerhalb eines Gremiums (oder einer Delegation) ihre Geschlechtsidentität ändern, muss diese Person nicht zurücktreten, sondern bekleidet dann eine Stelle der Geschlechterkategorie, mit der sie sich (neu) identifiziert. Hierdurch kann es zur vorrübergehende Überbesetzung einer Geschlechterkategorie in einem Amt kommen. Sobald eine Stelle der überbesetzen Geschlechterkategorie ausläuft, greift wieder die ursprüngliche Regelung zur geschlechtergerechten Besetzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neu gewählt werden kann nur bei einer Konferenz, wenn für eine Geschlechterkategorie in einem Gremium/ einer Delegation und bezogen auf die Gesamtzahl der Gremiums-/ Delegationsmitglieder erneut Platz ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die folgenden Geschlechterkategorien finden in der KjG Anwendung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Weiblich im Rahmen dieser Satzung bezeichnet Personen, die sich als tendenziell weiblich identifizieren, z.B. cis, trans* und inter* Frauen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Männlich im Rahmen dieser Satzung bezeichnet Personen, die sich als tendenziell männlich identifizieren, z.B. cis, trans* und inter* Männer.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>INTA* im Rahmen dieser Satzung bezeichnet Personen, die sich als nicht oder nicht nur weiblich und nicht oder nicht nur männlich identifizieren oder genderfluid sind. INTA* steht dabei für inter*, nichtbinär, trans*, agender und weitere Geschlechterkategorien außerhalb des binären Systems.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diözesanverbänden steht es offen, inhaltlich äquivalente Begriffe in ihrer Satzung zu verwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">1.3. Delegationen im Verband</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Delegationen sind zuerst durch die jeweilige gewählte Leitung wahrzunehmen. Nicht durch die jeweilige Leitung wahrgenommene Stimmen werden von Delegierten, die von den jeweiligen Konferenzen zu wählen sind, besetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Delegationen zu Bezirks-, Diözesan-, Bundes- und allen weiteren Konferenzen sind geschlechtergerecht zu besetzen. Wenn für eine Delegation keine INTA* Person zur Verfügung steht, sind die Delegationen paritätisch mit weiblichen und männlichen Personen sowie bei Delegationen ungerader Größen mit einer geschlechterkategorieunabhängigen Stelle zu besetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die geschlechtergerechte Besetzung der Delegation muss zum Zeitpunkt der Wahl gegeben sein. Davon darf nur im Zuge der wechselnde Selbstidentifikation (siehe 1.2.) abgewichen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2. Katholische junge Gemeinde vor Ort</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">2.1. Die Ortsgruppe</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Ortsgruppe gibt sich im Rahmen der Grundlagen und Ziele sowie der Satzungen und der Beschlüsse der höheren Ebenen eine Ortsgruppensatzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Satzung muss enthalten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>der Name der Ortsgruppe in der Form „Katholische junge Gemeinde N.N.“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>der Seelenbohrer als Verbandszeichen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Anerkennung und Verpflichtung auf die Grundlagen und Ziele der KjG</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Anerkennung und Verpflichtung zur Umsetzung der grundlegenden Beschlüsse der höheren Ebenen der KjG</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitgliedschaft, Vertretung und Mitarbeit in der nächsthöheren Ebene der KjG</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Zugehörigkeit zum BDKJ</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Vorgaben der Bundessatzung
<ul><li>im Kapitel 1. Allgemeine Regelungen</li><li>zur Mitgliederversammlung</li><li>zur Ortsleitung</li><li>zu Änderungen der Ortssatzung</li><li>zur Auflösung der Ortsgruppe</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Vorgaben der Diözesansatzung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">2.2. Die Organe der Ortsgruppe</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>2.2.1. Die Mitgliederversammlung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschlussfassende Organ der Ortsgruppe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>2.2.1.1. Aufgaben der Mitgliederversammlung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Mitgliederversammlung sind insbesondere folgende Aufgaben vorbehalten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Beratung und Beschlussfassung über
<ul><li>die an die Mitgliederversammlung gerichteten Anträge</li><li>die Finanzen der Ortsgruppe</li><li>die Ortssatzung</li><li>den Mitgliedsbeitrag</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes der Ortsleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Entgegennahme des Kassenberichtes</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Entlastung der Ortsleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wahl
<ul><li>der Ortsleitung</li><li>der Kassenprüfer*innen</li><li>der Delegierten für die Konferenzen der nächsthöheren KjG-Ebene</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Abwahl einzelner Mitglieder der Ortsleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>2.2.1.2. Zusammensetzung der Mitgliederversammlung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stimmberechtigte Mitglieder der Mitgliederversammlung sind die Mitglieder der Ortsgruppe</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beratendes Mitglied der Mitgliederversammlung ist mindestens ein Mitglied der Leitung der nächsthöheren Ebene der KjG.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>2.2.1.3. Einberufung und Ablauf der Mitgliederversammlung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal jährlich zusammen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Sie wird von der Orts- bzw. Pfarrleitung mindestens zwei Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Eine Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens ein Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Anträge auf Abwahl der Ortsleitung und Anträge auf Satzungsänderungen sind den Mitgliedern der Mitgliederversammlung eine Woche vor dem Termin der Mitgliederversammlung zuzuleiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Mitgliederversammlung beschließt und wählt mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Abstimmung über die Abwahl der Ortsleitung bedürfen der Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Über die Mitgliederversammlung wird ein Protokoll geführt und den Mitgliedern zugänglich gemacht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>2.2.2. Die Ortsleitung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>2.2.2.1. Aufgaben der Ortsleitung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Ortsleitung ist verantwortlich für die Leitung und Vertretung der Ortsgruppe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihre Aufgaben sind insbesondere:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Einberufung und Leitung der Mitgliederversammlung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Verantwortung für die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Sorge für die Vertretung und Mitarbeit auf der nächsthöheren Ebene der KjG</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Vertretung der Ortsgruppe in Kirche und Öffentlichkeit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Zusammenarbeit mit den anderen BDKJ-Jugendverbänden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Verantwortung für die Finanzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Sorge für die Mitgliedergewinnung und –pflege auf Ortsebene sowie Meldung der Mitglieder an die jeweilig zuständigen Stellen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Erfüllung ihrer Aufgaben kann die Pfarrleitung Mitarbeiter*innen berufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>2.2.2.2. Zusammensetzung der Ortsleitung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Ortsleitung ist geschlechtergerecht zu besetzen. Zu ihr gehört eine Geistliche Leitung, die von der Regelung zur Geschlechtergerechtigkeit ausgenommen werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder der Ortsleitung können ihren Rücktritt nur gegenüber der Mitgliederversammlung erklären.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mindestens ein Mitglied der Ortsleitung muss voll geschäftsfähig sein. Für mindestens die Hälfte der Stellen müssen beschränkt geschäftsfähige Personen (§106 BGB)<a href="#_ftn1">[1]</a> zur Wahl zugelassen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder der Ortsleitung werden von der Mitgliederversammlung für mindestens ein, maximal drei Jahre gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">2.3. Änderungen der Satzung der Ortsgruppe</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Änderungen der Satzung und Geschäftsordnung bedürfen der Zwei-Drittel-Mehrheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Satzung, Geschäftsordnung und alle weiteren Regelungen bedürfen der Zustimmung durch die Leitung der nächsthöheren Ebene. Gegen die Entscheidung kann bei der Konferenz der nächsthöheren Ebene Einspruch eingelegt werden. Diese entscheidet verbindlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">2.4. Auflösung der Ortsgruppe</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu einer Auflösungsversammlung der Ortsgruppe muss zwei Wochen vorher in Textform eingeladen werden. Der Einladung ist eine Begründung beizufügen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder müssen der Auflösung zustimmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Vermögen der Ortsgruppe fällt bei Auflösung an die nächsthöhere KjG-Ebene. Diese ist verpflichtet, das Vermögen der Ortsgruppe zweckgebunden zu verwalten. Sollte sich die Ortsgruppe innerhalb von drei Jahren neu konstituieren, ist ihr das Vermögen auszuhändigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3. Katholische junge Gemeinde in der Diözese</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">3.1. Der Diözesanverband</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Diözesanverband der Katholischen jungen Gemeinde ist der Zusammenschluss der Ortsgruppe bzw. der Regionalverbände in der Diözese.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Er gibt sich im Rahmen der Grundlagen und Ziele sowie der Bundessatzung eine Diözesansatzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Satzung muss enthalten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>der Name des Diözesanverbands in der Form „Katholische junge Gemeinde Diözesanverband N.N.“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>der Seelenbohrer als Verbandszeichen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Anerkennung und Verpflichtung auf die Grundlagen und Ziele der KjG</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Anerkennung und Verpflichtung zur Umsetzung der grundlegenden Beschlüsse der höheren Ebenen der KjG</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Vorgaben der Bundessatzung im Kapitel 1. Allgemeine Regelungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitgliedschaft, Vertretung und Mitarbeit im Bundesverband</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Zugehörigkeit zum BDKJ</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Vorgaben der Bundessatzung
<ul><li>im Kapitel 1. Allgemeine Regelungen</li><li>zur Diözesankonferenz</li><li>zur Diözesanleitung</li><li>zum Ausschluss einer Ortsgruppe</li><li>zu Änderungen der Diözesansatzung</li><li>zur Auflösung des Diözesanverbands</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Diözesanverband kann sich in Regionalverbände gliedern. In diesem Fall sind die Regelungen für Diözesanverbände analog anzuwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">3.2. Die Organe des Diözesanverbands</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>3.2.1. Diözesankonferenz</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Diözesankonferenz ist das oberste beschlussfassende Organ des Diözesanverbands.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>3.2.1.1. Aufgaben der Diözesankonferenz</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Diözesankonferenz sind insbesondere folgende Aufgaben vorbehalten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Beratung und Beschlussfassung über:
<ul><li>die an die Diözesankonferenz gerichteten Anträge</li><li>die Diözesansatzung</li><li>die Finanzen des Diözesanverbands</li><li>den Diözesanbeitrag</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes der Diözesanleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Entgegennahme des Finanzberichtes</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Entlastung der Diözesanleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wahl
<ul><li>der Diözesanleitung</li><li>der Kassenprüfer*innen</li><li>der Delegierten für die Bundeskonferenz und Bundesräte</li><li>der Delegierten für die Mitgliederversammlung des „Bundesstelle der Katholischen jungen Gemeinde e.V.“</li><li>der Delegierten für die Diözesanversammlung des BDKJ</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Abwahl einzelner Mitglieder der Diözesanleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>3.2.1.2. Zusammensetzung der Diözesankonferenz</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stimmberechtigte Mitglieder der Diözesankonferenz sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Diözesanleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der geschlechtergerecht besetzten Delegationen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beratendes Mitglied der Diözesankonferenz ist mindestens ein Mitglied der Bundesleitung der Katholischen jungen Gemeinde</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>3.2.1.3. Einberufung und Ablauf der Diözesankonferenz</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Diözesankonferenz tritt mindestens einmal jährlich zusammen und wird von der Diözesanleitung einberufen und geleitet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Eine Diözesankonferenz muss einberufen werden, wenn ein Drittel der Ortsgruppen bzw. Regionalverbände dies beantragen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Den Ablauf der Diözesankonferenz regelt die Geschäftsordnung. Wenn keine eigene Geschäftsordnung erstellt wird, gilt die Geschäftsordnung der Bundeskonferenz entsprechend.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Über die Diözesankonferenz wird ein Protokoll geführt und den Mitgliedern zugänglich gemacht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>3.2.3. Die Diözesanleitung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>3.2.3.1. Aufgaben der Diözesanleitung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Diözesanleitung ist verantwortlich für die Leitung und Geschäftsführung des Diözesanverbands</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihre Aufgaben sind insbesondere:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>einberufung und Leitung der Diözesankonferenz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>verantwortung für die Durchführung der Beschlüsse der Diözesankonferenz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>verantwortung für den Kontakt zu den Untergliederungen und Förderungen der Kontakte untereinander</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>verantwortung für die Vertretung auf der nächsthöheren Ebene der KjG</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>vertretung des Diözesanverbands</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>verantwortung für die Finanzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Erfüllung ihrer Aufgaben kann die Diözesanleitung Mitarbeiter*innen berufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>3.2.3.2. Zusammensetzung der Diözesanleitung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Diözesanleitung ist geschlechtergerecht zu besetzen. Zu ihr gehört eine Geistliche Leitung, die von der Regelung zur Geschlechtergerechtigkeit ausgenommen werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder der Diözesanleitung können ihren Rücktritt nur gegenüber der Diözesankonferenz erklären.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mindestens ein Mitglied der Diözesanleitung muss voll geschäftsfähig sein. Für mindestens die Hälfte der Stellen müssen beschränkt geschäftsfähige Personen (§106 BGB)<a href="#_ftn2">[2]</a> zur Wahl zugelassen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder der Diözesanleitung werden von der Diözesankonferenz für mindestens ein, maximal drei Jahre gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">3.3. Ausschluss einer Untergliederung</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über den Ausschluss der direkten Untergliederungen des Diözesanverbandes entscheidet die Diözesanleitung nach Anhörung der Betroffenen. Gegen diesen Beschluss kann bei der Diözesankonferenz Einspruch eingelegt werden. Die Diözesankonferenz entscheidet verbindlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">3.4. Änderung der Satzung des Diözesanverbands</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Änderungen der Satzung und Geschäftsordnung bedürfen der Zwei-Drittel-Mehrheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Änderungen der Satzung können nur beschlossen werden, wenn der Änderungsantrag den Mitgliedern der Diözesankonferenz wenigstens drei Wochen vorher mitgeteilt worden ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Satzung, Geschäftsordnung und alle weiteren Regelungen bedürfen der Zustimmung durch die Bundesleitung. Gegen die Entscheidung kann beim Bundesrat Einspruch eingelegt werden. Dieser entscheidet verbindlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">3.5. Auflösung des Diözesanverbands</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu einer Auflösungsversammlung des Diözesanverbands muss vier Wochen vorher schriftlich eingeladen werden. Der Einladung ist eine Begründung beizufügen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder müssen der Auflösung zustimmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Vermögen des Diözesanverbands fällt bei Auflösung an den Bundesverband. Dieser ist verpflichtet, das Vermögen des Diözesanverbands zweckgebunden zu verwalten. Sollte sich der Diözesanverband innerhalb von drei Jahren neu konstituieren, ist ihm das Vermögen auszuhändigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>4. Die Katholische junge Gemeinde im Bundesgebiet</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">4.1. Der Bundesverband</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der Bundesverband führt den Namen Katholische junge Gemeinde (KjG).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Das Verbandszeichen ist der Seelenbohrer.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der Bundesverband ist der Zusammenschluss der Diözesanverbände.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Aufgabe des Bundesverbandes ist die Unterstützung, Förderung und Koordinierung der Zusammenarbeit der Diözesanverbände und die Vertretung des Verbandes in Kirche und Öffentlichkeit.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Er ist Mitglied im BDKJ.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Rechts- und Vermögensträger des Bundesverbandes ist der „Bundesstelle der Katholischen jungen Gemeinde e.V.“.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">4.2. Die Organe des Bundesverbandes</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>4.2.1. Die Bundeskonferenz</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundeskonferenz ist das oberste beschlussfassende Organ des Bundesverbandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>4.2.1.1. Aufgaben der Bundeskonferenz</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundeskonferenz sind insbesondere folgende Aufgaben vorbehalten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Beratung und Beschlussfassung über
<ul><li>Die an die Bundeskonferenz gerichtete Anträge</li><li>Die Satzung und Geschäftsordnung</li><li>den Bundesbeitrag</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Entgegennahme des Rechenschaftsberichts der Bundesleitung und Ausschüsse</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Entgegennahme des Finanzberichtes</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Entlastung der Bundesleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wahl
<ul><li>der Bundesleitung</li><li>von 10 Mitgliedern des Verwaltungsrats des „Bundesstelle der Katholischen jungen Gemeinde e.V.“:
 <ul><li>fünf Personen („Expert*innen), die geschlechtergerecht zu besetzen sind</li><li>fünf Diözesanleiter*innen, die geschlechtergerecht zu besetzen sind und die alle aus unterschiedlichen Diözesanverbänden kommen</li></ul></li><li>der Mitglieder der Ausschüsse</li><li>der Delegierten für die Gremien des BDKJ-Bundesverbandes, der FIMCAP sowie für andere Konferenzen / Versammlungen.</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Abwahl einzelner von der Bundeskonferenz oder dem Bundesrat gewählten Personen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>4.2.1.2. Zusammensetzung der Bundeskonferenz</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stimmberechtigte Mitglieder der Bundeskonferenz sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Bundesleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>90 Vertreter*innen aus den Diözesanverbänden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Größe der Diözesandelegationen wird wie folgt ermittelt: Jeder Diözesanverband erhält mindestens 2 und höchstens 6 Stimmen. Die Stimmen werden nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren zugeteilt. Grundlage für die Verteilung sind die bis zum 31. Dezember des Vorjahres bei der Bundesstelle gemeldeten Mitglieder, für die der Bundesbeitrag entrichtet wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Falls ein Diözesanverband den Bundesbeitrag des Vorjahres noch nicht vollständig überwiesen hat, entfällt sein Stimmrecht. Die Größe der anderen Delegationen bleibt davon unberührt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Regelungen zur Besetzung der Delegationen regelt Punkt 1.3. Delegationen im Verband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beratende Mitglieder der Bundeskonferenz sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder des Verwaltungsrates des „Bundesstelle der Katholischen jungen Gemeinde e.V.“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der*Die Geschäftsführer*in des „Bundesstelle der Katholischen jungen Gemeinde e.V.“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Ausschüsse</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>ein Mitglied des Bundesvorstands des BDKJ</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>nicht stimmberechtigte Diözesanleitungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>je ein Mitglied des Vorstands der KjG LAG Bayern und der KjG LAG NRW</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Bundesreferent*innen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesleitung kann Gäst*innen zur Bundeskonferenz einladen. Der Wahlausschuss kann Kandidat*innen als Gäst*innen zur Bundeskonferenz einladen. Die Diözesanverbände können bis zu zwei Gäst*innen mitbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>4.2.1.3. Einberufung und Ablauf der Bundeskonferenz</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Bundeskonferenz tritt mindestens einmal jährlich zusammen und wird von der Bundesleitung einberufen und geleitet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Eine außerordentliche Bundeskonferenz muss einberufen werden, wenn die Bundesleitung oder ein Drittel der Diözesanverbände dies beantragt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Bundeskonferenz ist in der Regel öffentlich.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Den Ablauf der Bundeskonferenz regelt die Geschäftsordnung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>4.2.2. Der Bundesrat</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesrat ist das oberste beschlussfassende Organ des Bundesverbandes zwischen den Bundeskonferenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>4.2.2.1. Aufgaben des Bundesrates</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dem Bundesrat sind insbesondere folgende Aufgaben vorbehalten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Beratung und Beschlussfassung über
<ul><li>Die an den Bundesrat gerichteten Anträge</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Entgegennahme des Zwischenberichts der Bundesleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Nachwahlen freier Stellen gemäß 4.2.1.1., ausgenommen der Stellen der Bundesleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Schlichtung und Entscheidung in Konfliktfällen zwischen Diözesanverbänden oder zwischen einem Diözesanverband und der Bundesleitung. Betroffene Mitglieder haben bei der Entscheidung kein Stimmrecht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>4.2.2.2 Zusammensetzung des Bundesrates</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stimmberechtigte Mitglieder des Bundesrates sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Bundesleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>je zwei Delegierte unterschiedlicher Geschlechterkategorien aus jedem Diözesanverband</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Besetzung der Delegationen regelt Punkt 1.3. Delegationen im Verband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beratende Mitglieder des Bundesrates sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>ein Mitglied des Verwaltungsrates des „Bundesstelle der Katholischen jungen Gemeinde e.V.“, sofern es nicht stimmberechtigt ist</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>der*die Geschäftsführer*in des „Bundesstelle der Katholischen jungen Gemeinde e.V.“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>falls nicht stimmberechtigt, je ein Mitglied der Ausschüsse</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>je ein Mitglied des Vorstandes der KjG LAG Bayern und KjG LAG NRW</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Bundesreferent*innen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesleitung kann Gäst*innen zum Bundesrat einladen. Der Wahlausschuss kann Kandidat*innen als Gäst*innen zum Bundesrat einladen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>4.2.2.3. Einberufung und Ablauf des Bundesrates</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>der Bundesrat wird von der Bundesleitung einberufen und geleitet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>ein außerordentlicher Bundesrat muss einberufen werden, wenn die Bundesleitung oder ein Drittel der Diözesanverbände dies beantragt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>der Bundesrat ist in der Regel öffentlich.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>den Ablauf des Bundesrates regelt die Geschäftsordnung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>4.2.3 Die Bundesleitung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>4.2.3.1. Aufgaben der Bundesleitung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesleitung ist verantwortlich für die Leitung und Geschäftsführung des Bundesverbandes im Rahmen der Grundlagen und Ziele sowie der Satzung und der Beschlüsse der Organe des Bundesverbandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihre Aufgaben sind insbesondere:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Einberufung und Leitung der Bundeskonferenz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Verantwortung für die Durchführung der Beschlüsse der Bundeskonferenz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Verantwortung für den Kontakt zu den Untergliederungen und Förderungen der Kontakte untereinander</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Vertretung des Bundesverbandes</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Verantwortung für die Finanzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Erfüllung ihrer Aufgaben kann die Bundesleitung Mitarbeiter*innen berufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>4.2.3.2. Zusammensetzung der Bundesleitung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>zwei Bundesleiter*innen unterschiedlicher Geschlechterkategorien</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>eine Geistliche Bundesleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>4.2.3.3 Amtszeiten der Bundesleitung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Mitglieder der Bundesleitung werden von der Bundeskonferenz in der Regel für die Dauer von drei Jahren gewählt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der Amtsantritt erfolgt in der Regel zum 01.09. des Jahres, in dem die Wahl zur Bundesleitung stattgefunden hat, sofern kein anderer Dienstbeginn mit dem „Bundesstelle des Katholischen junge Gemeinde e.V.“ vertraglich vereinbart wurde.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Amtszeit endet in der Regel drei Jahre nach Amtsantritt zum 31.8, sofern kein anderes Dienstende mit dem „Bundesstelle des Katholischen junge Gemeinde e.V.“ vertraglich vereinbart wurde.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Zwischen der Bundeskonferenz im Jahr des Ausscheidens und dem Ende von Amtszeit nimmt das ausscheidende Mitglied der Bundesleitung seine Aufgaben ausschließlich geschäftsführend war.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Mitglieder der Bundesleitung können ihren Rücktritt nur gegenüber der Bundeskonferenz erklären.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">4.3. Ausschüsse und Delegationen </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>4.3.1. Ausschüsse</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ausschüsse unterstützen die Arbeit der bundesverbandlichen Organe. Sie werden von einem Mitglied der Bundesleitung begleitet. Die Ausschüsse legen ihre Arbeitsweise selbstständig fest. Den Ausschüssen steht es frei, Gäst*innen hinzuzuziehen. Jeder Ausschuss legt der Bundeskonferenz einen Bericht vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ausschüsse sind geschlechtergerecht zu besetzen. Ausgenommen hiervon sind Ausschüsse zu geschlechterkategoriespezifischen Belangen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder der Ausschüsse werden von der Bundeskonferenz gewählt. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre, sofern keine abweichende Dauer der Amtszeit beschlossen wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Nachwahl durch den Bundesrat ist möglich. Die Amtszeit der nachgewählten Personen verkürzt sich entsprechend um die Zeit seit der letzten ordentlichen Bundeskonferenz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Treten Ausschussmitglieder vorzeitig von ihrem Amt zurück, so rücken falls verfügbar Ersatzmitglieder nach, die bei der zuletzt stattgefundenen Wahl<a href="#_ftn3"><sup><sup>[3]</sup></sup></a> für die entsprechende Stelle als solche benannt wurden. Die Amtszeit bemisst sich an dem Zeitpunkt der Benennung als Ersatzmitglied. Genaueres zur Bestimmung der Ersatzmitglieder regelt die Geschäftsordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>4.3.1.1. Wahlausschuss</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Wahlausschuss hat insbesondere folgende Aufgaben:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Vorbereitung und Durchführung der Wahlen auf der Bundeskonferenz und dem Bundesrat</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Suche nach Kandidat*innen für die Wahlen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Wahlausschuss besteht aus fünf Stellen, die geschlechtergerecht zu besetzen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>4.3.1.2. Satzungsausschuss</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Satzungsausschuss hat insbesondere folgende Aufgaben:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Pflege und Weiterentwicklung der Satzung und Geschäftsordnung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Pflege und Weiterentwicklung der Satzung des „Bundesstelle der Katholischen junge Gemeinde e.V.“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>(Vor-)Prüfung von Satzungsänderungen der Diözesanverbände hinsichtlich der Vereinbarkeit mit der Bundessatzung und Aussprechen einer Handlungsempfehlung gegenüber der Bundesleitung bzgl. der Genehmigung der Satzungsänderungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Beratung von Diözesanverbänden in Satzungsfragen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Beratung weiterer Gremien des Bundesverbandes in Satzungsfragen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Satzungsausschuss besteht aus sieben Stellen, die geschlechtergerecht zu besetzen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>4.3.2. Delegationen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Delegationen sind zuerst durch die Bundesleitung wahrzunehmen. Nicht durch die Bundesleitung wahrgenommene Stimmen werden von Delegierten, die von der Bundeskonferenz zu wählen sind, besetzt. Eine Nachwahl durch den Bundesrat ist möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Delegationen werden jeweils bis zur nächsten ordentlichen Bundeskonferenz gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Treten Delegationsmitglieder vorzeitig von ihrem Amt zurück, so rücken falls verfügbar Ersatzmitglieder nach, die bei der zuletzt stattgefundenen Wahl<a href="#_ftn4"><sup><sup>[4]</sup></sup></a> für die entsprechende Stelle als solche benannt wurden. Bei kurzfristigem Ausfall oder Vakanz kann die Bundesleitung geeignete Personen anfragen und selbstständig delegieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es gelten die Regelungen entsprechend 1.3. Delegationen im Verband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">4.4. Ausschluss eines Diözesanverbands</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über den Ausschluss eines Diözesanverbands beschließt die Bundesleitung nach Anhörung der Betroffenen. Gegen diesen Beschluss kann beim Bundesrat Einspruch eingelegt werden. Der Bundesrat entscheidet verbindlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">4.5. Änderung der Satzung des Bundesverbands</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Änderungen der Satzung und Geschäftsordnung bedürfen der Zwei-Drittel-Mehrheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Änderungen der Satzung und Geschäftsordnung können nur beschlossen werden, wenn der Änderungsantrag den Mitgliedern der Bundeskonferenz wenigstens drei Wochen vorher mitgeteilt worden ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">4.6. Auflösung des Bundesverbands</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu der Auflösungsversammlung des Bundesverbands muss vier Wochen vorher schriftlich eingeladen werden. Der Einladung ist eine Begründung beizufügen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder müssen der Auflösung zustimmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Vermögen des Bundesverbands fällt bei Auflösung an den BDKJ-Bundestelle e.V.. Dieser ist verpflichtet, das Vermögen des Bundesverbands zweckgebunden zu verwalten. Sollte sich der Bundesverband innerhalb von zehn Jahren neu konstituieren, ist ihm das Vermögen auszuhändigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>4. Anhang zur Satzung der Katholischen jungen Gemeinde</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Erklärung der Bundeskonferenz zum Amt der Geistlichen Leitung (Altenberger Erklärung)</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Keine Änderungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Anlage zur Auflösung einer Pfarr- oder Ortsgruppe</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wird gestrichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Geschäftsordnung der Bundeskonferenz und des Bundesrates</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Keine Änderungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a>§106 BGB: Ein Minderjähriger, der das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist nach Maße der §107 bis §113 in der Geschäftsfähigkeit beschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref2"><sup><sup>[2]</sup></sup></a>§106 BGB: Ein Minderjähriger, der das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist nach Maße der §107 bis §113 in der Geschäftsfähigkeit beschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref3"><sup><sup>[3]</sup></sup></a> Auch eine Wahl, bei der keine Person gewählt wurde, gilt im Sinne dieser Regelung als stattgefundene Wahl.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref4"><sup><sup>[4]</sup></sup></a> Auch eine Wahl, bei der keine Person gewählt wurde, gilt im Sinne dieser Regelung als stattgefundene Wahl.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesrat im Herbst 2025 hat den Beschluss &quot;<a href="https://kjg.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-10-Beschluss7-Kindgerechte-Sprache-im-Bundesverband.pdf">Kindgerechte Sprache im Bundesverband</a>&quot; gefasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hierbei wurde unter anderem beschlossen, dass der Bundessatzungausschuss bis zur Bundeskonferenz 2026 einen Antrag ausarbeitet und vorlegt, wo die Bundessatzung verkürzt und vereinfacht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diesem Auftrag sind wir mit dieser Neufassung der Satzung nachgekommen.</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch einen Antrag &quot;<a href="https://kjg.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-10-Beschluss7-Kindgerechte-Sprache-im-Bundesverband.pdf">Kindgerechte Sprache im Bundesverband</a>&quot; im Herbst 2025 haben wir den Auftrag bekommen:<br>
Unsere Satzung soll kürzer und einfacher werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Aufgabe haben wir bearbeitet. Dabei haben wir gemerkt:<br>
Es ändert sich so viel, dass wir eine ganz neue Satzung schreiben müssen.<br>
Die neue Satzung ist jetzt kürzer und übersichtlicher.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>So haben wir gearbeitet:<br>
Eine kleine Gruppe hat zuerst Ideen gesammelt.<br>
Diese Ideen wurden beim Bundesrat vorgestellt.<br>
Dort konnten alle Rückmeldungen geben.<br>
Die Rückmeldungen haben wir eingearbeitet.<br>
Danach haben wir die neue Satzung für die Bundeskonferenz fertig geschrieben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das haben wir in der Satzung geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wir haben Paragrafen zusammengelegt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wörter wurden vereinfacht und vereinheitlicht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Gleiche Regeln auf verschiedenen Ebenen stehen jetzt nur noch einmal.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wiederholungen haben wir entfernt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Struktur wurde geändert, damit alles leichter zu verstehen ist.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Den Diözesanausschuss gibt es nicht mehr in der Satzung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der Mitgliedentscheid gibt es nicht mehr in der Satzung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Eigene Mindestregeln für die Bezirksebene wurden gestrichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Anlage zur Auflösung von Ortsgruppen wurde gestrichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alle Änderungen kann man in einem <a href="https://kjgbv.sharepoint.com/:b:/s/Bundesstelle/IQDM3HMFOAidQpZiwKmnjyzVAaI4CSSRyV03l6Qc3OkAvTE?e=MHEMmL">Arbeitsdokument </a>in der Cloud nachlesen.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 23:47:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA2: Stimmschlüssel</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/neuer-stimmschlussel-zur-bundeskonferenz-45985</link>
                        <author>Bundesleitung, Bundessatzungsausschuss</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/neuer-stimmschlussel-zur-bundeskonferenz-45985</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Änderung bezieht sich auf</h2><div class="stdPadding">Satzung</div><h2>Inhaltliche Zusammenfassung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zuteilung der Stimmen der Bundeskonferenz (Stimmschlüssel) soll einem neuen Verfahren folgen, das die unterschiedlichen Mitgliederstärken der DVs besser abbildet. Der BSA hat das auf <a href="https://kjg.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-10-Beschluss-2-Beschaeftigung-DelegationsgroessenabrechnungHareNiemeyer.pdf">Beschluss des Herbst-BuRa 2025</a> vorbereitet und bringt 4 leicht unterschiedliche Vorschläge mit, alle basieren auf dem Sainte-Laguë-Berechnungsverfahren:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Variante 1: 90 Delegierte, max. 8 Delegierte pro DV, 2 Gäste pro DV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Variante 2: 90 Delegierte, keine Begrenzung pro DV, 2 Gäste pro DV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Variante 3: 97 Delegierte, keine Begrenzung pro DV, 1 Gast pro DV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Variante 4: 100 Delegierte, keine Begrenzung pro DV, 1 Gast pro DV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Cloud stehen euch ein <a href="https://kjgbv.sharepoint.com/:b:/s/Bundesstelle/IQDp2OI7gpCKTrxCBqDYhHzcAXxT1tzM9Lr1_ugQIwDl_gg?e=Q7wWRJ"><strong>FAQ-Dokument</strong></a> sowie eine <a href="https://kjgbv.sharepoint.com/:x:/s/Bundesstelle/IQDBMSRrMgX5RbG7pTw-MnT2AfB1tBPd8KcrSeQMjz_m52w?e=wDv3Gb"><strong>Excel-Tabelle</strong></a> zum Experimentieren mit den Varianten zur Verfügung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Zum anvisierten Verfahren: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zum Start sind Bestandteile aller Vorschläge parallel in Antragsgrün aufgeführt. Im Vorhinein der Textarbeit soll über Stimmungsbilder das präferierte Modell identifiziert werden. Der Antragstext wird dann durch die Antragsstellenden angepasst, anschließend beraten und abgestimmt.</p></div></div><h2>Synopse</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/neuer-stimmschlussel-zur-bundeskonferenz-45985/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2Fneuer-stimmschlussel-zur-bundeskonferenz-45985%2Fviewpdf%3FsectionId%3D1082"></iframe><h2>Neuer Satzungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>4.2.1.2 Zusammensetzung der Bundeskonferenz </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stimmberechtigte Mitglieder der Bundeskonferenz sind: <em>(nicht zutreffendes ist zu streichen)</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Bundesleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>90 Vertreter*innen aus den Diözesanverbänden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>97 Vertreter*innen aus den Diözesanverbänden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>100 Vertreter*innen aus den Diözesanverbänden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Größe der Diözesandelegationen wird wie folgt ermittelt: Jeder Diözesanverband erhält <em>(nicht zutreffendes ist zu streichen)</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>mindestens 2 und höchstens 8 Stimmen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>mindestens 2 Stimmen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Stimmen werden nach dem Sainte-Laguë-Verfahren zugeteilt. Grundlage für die Verteilung sind die bis zum 31. Dezember des Vorjahres bei der Bundesstelle gemeldeten beitragszahlenden Mitglieder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hat ein Diözesanverband nicht 35 Prozent der zu erwartenden Mitgliedsbeiträge des laufenden Jahres bis drei Wochen vor der Bundeskonferenz an die Bundesstelle überwiesen und abgerechnet oder die Vorjahresrechnung nicht korrekt und fristgemäß abgerechnet, so ruht sein Stimmrecht, d.h. die von ihm entsandten Delegierten sind nicht stimmberechtigt. Die Größe der anderen Delegationen bleibt davon unberührt. Das Abrechnungsverfahren wird durch einen Beschluss des Bundesrates festgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Regelungen zur Besetzung der Delegationen regelt Punkt 1.3. Delegationen im Verband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beratende Mitglieder der Bundeskonferenz sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>ein Mitglied des Verwaltungsrates des „Bundesstelle der Katholischen jungen Gemeinde e.V.“</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Der*Die Geschäftsführer*in des „Bundesstelle der Katholischen jungen Gemeinde e.V.“</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>je ein Mitglied der Sachausschüsse</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>die Mitglieder des Wahlausschusses</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>ein Mitglied des Bundesvorstands des BDKJ</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>nicht stimmberechtigte Diözesanleitungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>je ein Mitglied des Vorstands der KjG LAG Bayern und der KjG LAG NRW</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>die Bundesreferent*innen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesleitung kann Gäste zur Bundeskonferenz einladen. Die Diözesanverbände können bis zu <em>(nicht zutreffendes ist zu streichen)</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>zwei Gäste</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>einen Gast</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>mitbringen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Herbstbundesrat 2025 hat <a href="https://kjg.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-10-Beschluss-2-Beschaeftigung-DelegationsgroessenabrechnungHareNiemeyer.pdf">beschlossen,</a> dass der BSA sich mit dem Verfahren zur Delegationsgrößenberechnung beschäftigen und ggf. einen Antrag für die Buko 2026 stellen soll. Hauptziel war eine bessere Abbildung der Größenverhältnisse der Mitgliederzahlen im Stimmgewicht der DVs.<br>
Auf dem Frühjahrsbundesrat 2026 wurde über den Zwischenstand berichtet. Dessen Rückmeldungen sind bereits in die Vorschläge eingeflossen.<br><br>
Zum besseren Verständnis des Prozesses und seiner Überlegungen hat der BSA ein <a href="https://kjgbv.sharepoint.com/:b:/s/Bundesstelle/IQDp2OI7gpCKTrxCBqDYhHzcAXxT1tzM9Lr1_ugQIwDl_gg?e=Q7wWRJ"><strong>FAQ-Dokument</strong></a> zusammengestellt, welches wir euch nachträglich empfehlen.<br>
Weiter könnt ihr in der vorbereiteteten <a href="https://kjgbv.sharepoint.com/:x:/s/Bundesstelle/IQDBMSRrMgX5RbG7pTw-MnT2AfB1tBPd8KcrSeQMjz_m52w?e=wDv3Gb"><strong>Excel-Tabelle</strong></a> sowohl die Berechnung nachvollziehen als auch die konkreten Auswirkungen auf Basis der aktuellen Mitgliedszahlen (31.12.2025) vergleichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beide Dokumente befinden sich auch in der <strong><a href="https://kjgbv.sharepoint.com/:f:/s/Bundesstelle/IgAnPsnPQ1tMQoQscQ8JinJgASdKD2TD-N9CTuPZvoff9gg?e=12PbSy">Cloud zur Bundeskonferenz 2026.</a></strong></p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Satzungsausschuss hat die Aufgabe bekommen, sich eine neue Lösung und Umsetzung zu überlegen, wie viele Menschen jeder Diözesanverband zu zukünftigen Bundeskonferenzen schicken darf. Hierbei war die Aufgabe, dass die Menge der Menschen, die der Diözesanverband zur Bundeskonferenz schicken darf, gut zur Mitgliedermenge passt, die der Diözesanverband im Vergleich zu anderen Diözesanverbänden hat.<br>
Also soll ein großer Verband mehr Stimmen haben, als ein kleiner Diözesanverband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es wurden auch weitere Wünsche besprochen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Jeder Diözesanverband soll mindestens zwei Stimmen haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Eine Delegation soll nicht mehr Stimmen haben können als eine Region, also zum Beispiel der DV Münster als die Region Nord-Ost (NOAG).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Die Bundeskonferenz darf nicht zu groß werden, damit man noch gut diskutieren kann und die Veranstaltung nicht zu teuer wird. Auch das Haus in dem die Konferenz stattfindet hat begrenzte Zimmer. Der Raum für die Konferenz reicht nicht für viel mehr Menschen, als jetzt schon zur Bundeskonferenz kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Der Satzungsausschuss hat sich auch andere Berechnungsweisen als die bisherige Berechnung angeguckt.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 22:46:20 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8: Medienkompetenz und Plattformregulierung statt Verbote - Kinder und Jugendliche brauchen sichere digitale Räume!</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/medienkompetenz-und-plattformregulierung-statt-verbote-kinder-und-ju-45228</link>
                        <author>DV Köln</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/medienkompetenz-und-plattformregulierung-statt-verbote-kinder-und-ju-45228</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir schließen uns als KjG-Bundesverband den Positionen des BDKJ-Bundesverbands<a href="#_ftn1"><strong>[1]</strong></a> an und sprechen uns gegen ein pauschales Verbot von Social-Media für Kinder und Jugendliche aus.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen werden bei der politischen Debatte um ein Social-Media-Verbot kaum bis wenig berücksichtigt. Die Realität ist jedoch, dass Kinder und Jugendliche in einer digitalen Lebenswelt aufwachsen, in der analoge und digitale Räume nicht mehr voneinander zu trennen sind. Auch eine Befragung des Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) unter jugendlichen Internet-Nutzer*innen kommt zu dem Ergebnis, dass ein generelles Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige zu kurz greift und Probleme mit Blick auf Jugendschutz nicht löst<a href="#_ftn2">[2]</a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alle Menschen sind von den negativen Folgen intensiver Social-Media-Nutzung betroffen. Gerade junge Menschen sind besonders gefährdet, weil Social-Media-Algorithmen problematische Inhalte wie Fake News, Hassrede, Gewalt- oder sexualisierte Darstellungen besonders sichtbar machen und Kindern und Jugendlichen häufig noch Erfahrung fehlt, solche Inhalte sicher einzuordnen<a href="#_ftn3">[3]</a>. Ein höheres Mindestalter ohne pädagogische Begleitung und Vorbereitung auf eine gesunde Social-Media-Nutzung im Jugendalter verschiebt das Problem lediglich. Ein Verbot dämmt die Risiken und Gefahren der sozialen Medien nicht ein und erhöht langfristig auch nicht den Schutz der Nutzer*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Maßnahmen wie Alterskontrollen, die für die Umsetzung eines Social-Media-Verbots notwendig wären, würden darüber hinaus tief in die Privatsphäre eingreifen, da dafür private Kommunikation überwacht und sensible Daten erhoben werden müssten. Dies löst nicht die strukturellen Probleme der Plattformen, sondern verschiebt die Verantwortung weg von den Unternehmen hin zu den Nutzer*innen. Um diesen Schutz zu verbessern, braucht es eine altersübergreifende Medienkompetenz und Medienbildung, die bereits im Kindesalter beginnt. Gleichzeitig braucht es deutlich stärkeren politischen Druck auf die Social-Media-Unternehmen, damit diese ihre Produkte sicherer gestalten und ihrer Verantwortung gegenüber jungen Nutzer*innen nachkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kinder und Jugendliche haben nicht nur ein Recht auf Schutz, sondern auch ein Recht auf Teilhabe. Und dieses Recht gilt ausdrücklich auch in digitalen Räumen<a href="#_ftn4">[4]</a>. Junge Menschen brauchen sichere Orte, in denen sie sich informieren, austauschen, beraten und vernetzen können. Die Jugendstudie 2026 macht deutlich, wie stark junge Menschen von gesellschaftlichen Belastungen betroffen sind<a href="#_ftn5">[5]</a>. Gerade deshalb brauchen junge Menschen keine Verbote, sondern digitale Räume, die ihnen Teilhabe, Austausch und Unterstützung ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was wir von der Politik erwarten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Keine pauschalen Verbote: Kinder und Jugendliche brauchen sichere digitale Räume, um sich informieren, austauschen und entwickeln zu können. Pauschale Social-Media-Verbote greifen zu kurz, weil sie weder Risiken wirksam reduzieren noch Teilhabe ermöglichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Verantwortung von Social-Media-Plattformen: Die Politik muss Social-Media-Unternehmen stärker in die Verantwortung nehmen, damit diese ihre Plattformen sicherer gestalten. Geltende Regelungen wie der Digital Services Act<a href="#_ftn6">[6]</a> müssen konsequent umgesetzt werden. Ohne politischen Druck werden Plattformen ihrer Verantwortung gegenüber jungen Nutzer*innen nicht gerecht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Stärkung von Medienkompetenz und Medienbildung: Medienkompetenz und Medienbildung müssen systematisch gestärkt werden, damit Kinder und Jugendliche Räume selbstbestimmt nutzen können. Dazu braucht es altersgerechte Angebote, die Themen wie Datenschutz, Falschinformationen, digitale Risiken und psychische Belastungen ebenso berücksichtigen wie Teilhabemöglichkeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Beteiligung von Kindern und Jugendlichen: Kinder und Jugendliche müssen in die politische Debatte über Social Media einbezogen werden. Ihre Perspektiven, Erfahrungen und Bedarfe sind unverzichtbar, um wirksame und lebensnahe Lösungen zu schaffen. Bei der Entwicklung und Ausarbeitung müssen Kinder und Jugendliche beteiligt werden, da sie Expert*innen ihrer eigenen digitalen Lebenswelt sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wozu wir uns als KjG verpflichten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Einbringen der Position in Politik, Kirche und Gesellschaft: Der KjG-Bundesverband bringt diese Position aktiv in Diskurse ein. Wir nutzen unsere Strukturen, Netzwerke und Gremien, um die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen sichtbar zu machen und uns klar gegen pauschale Verbote, sowie für sichere digitale Räume einzusetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Berücksichtigung im Schwerpunktthema „psychische Gesundheit“: Das Thema digitale Lebenswelten wird in der Bearbeitung des Schwerpunktthemas „psychische Gesundheit“ konsequent mitgedacht. Wir berücksichtigen dabei sowohl die Chancen digitaler Räume als auch die Belastungen, die junge Menschen erleben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Erarbeitung einer Grundlage zu Smartphones und Social Media in der KjG: Wir erarbeiten eine Grundlage, die für die KjG-Arbeit vor Ort Orientierung im Umgang mit Smartphones und Social-Media während Aktionen und Freizeiten bietet. Dazu gehören Fragen wie: Welche Regeln sind sinnvoll? Wann kann ein Smartphone-Verbot hilfreich sein?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Kritische Auseinandersetzung mit der eigenen verbandlichen Nutzung: Wir reflektieren kritisch unsere eigene verbandliche Social-Media-Nutzung. Dabei stellen wir uns Fragen nach Sinnhaftigkeit, Vorbildfunktion und Verantwortung: Welche Inhalte wollen wir teilen? Wie gehen wir mit Fotos von Kindern und Jugendlichen um? Wie können wir unsere eigene Nutzung sicherer und bewusster gestalten? Die Ergebnisse aus dieser Auseinandersetzung werden aktiv mit den unteren Ebenen geteilt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a><a href="https://www.bdkj.de/fileadmin/bdkj/bdkj/gremien/hauptversammlung/hv2026/Beschluesse/B4_Kein_Social_Media_Verbot__Sichere_digitale_Teilhabe_fuer_junge_Menschen..pdf">https://www.bdkj.de/fileadmin/bdkj/bdkj/gremien/hauptversammlung/hv2026/Beschluesse/B4_Kein_Social_Media_Verbot__Sichere_digitale_Teilhabe_fuer_junge_Menschen..pdf</a>; <a href="https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/sichere-raeume-gerechte-teilhabe-bdkj-fordert-klare-regeln-fuer-soziale-netzwerke">https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/sichere-raeume-gerechte-teilhabe-bdkj-fordert-klare-regeln-fuer-soziale-netzwerke</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref2">[2]</a><a href="https://awo.org/pressemeldung/kein-social-media-verbot-jugendliche-fordern-klare-regeln/">https://awo.org/pressemeldung/kein-social-media-verbot-jugendliche-fordern-klare-regeln/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref3">[3]</a><a href="https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/aktuelles/pressemitteilungen/sexualisierte-gewalt-und-hassinhalte-gefaehrdungen-fuer-kinder-und-jugendliche-im-netz-nehmen-zu-265090?utm_source=copilot.com">https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/aktuelles/pressemitteilungen/sexualisierte-gewalt-und-hassinhalte-gefaehrdungen-fuer-kinder-und-jugendliche-im-netz-nehmen-zu-265090?utm_source=copilot.com</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref4">[4]</a><a href="https://www.kinderrechte.digital/fileadmin/user_upload/AllgemeineBemerkung_Nr.25_deutsch.pdf">Allgemeine Bemerkung 25 zur UN-Kinderrechtskonvention</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref5">[5]</a><a href="https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/jugend-studie-2026-deutschland-100.html">https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/jugend-studie-2026-deutschland-100.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref6">[6]</a><a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/digital-services-act">https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/digital-services-act</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit einiger Zeit fordern Erwachsene immer wieder ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche. In mehreren Ländern werden entsprechende Zugänge für Kinder und Jugendliche bereits eingeschränkt. Auch in Deutschland wird ein Verbot zunehmend diskutiert und die Regierungsparteien haben in den vergangenen Wochen Impulspapiere veröffentlicht und erste Beschlüsse gefasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Verbot wirkt auf den ersten Blick naheliegend. Algorithmen und Geschäftsmodelle, die auf Aufmerksamkeits-Maximierung ausgelegt sind, entfalten ein erhebliches Suchtpotenzial, dem sich Kinder und Jugendliche besonders schwer entziehen können. Studien zeigen Zusammenhänge zwischen Social-Media-Nutzung und psychischen Belastungen wie Depressionen, Angststörungen oder suchtähnlichem Verhalten<a href="#_ftn1">[1]</a><a href="#_ftn2">[2]</a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Von klaren Plattformpflichten und einer wirksamen Begrenzung suchtfördernder Mechanismen erhofft man sich daher einen besseren Schutz junger Menschen. Kinder- und Jugendschutz sind zweifelslos zentrale und berechtigte Anliegen. Wir sehen Politik und Gesellschaft in der Verantwortung, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um junge Menschen zu schützen und sichere digitale Umgebungen zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a><a href="https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/jugendliche-anfaelligkeit-social-media-100.html">https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/jugendliche-anfaelligkeit-social-media-100.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref2">[2]</a><a href="https://www.gelbe-liste.de/psychiatrie/social-media-depression-jugendliche-langzeitstudie">https://www.gelbe-liste.de/psychiatrie/social-media-depression-jugendliche-langzeitstudie</a></p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Erwachsene wollen Social-Media für Kinder und Jugendliche verbieten. Die KjG findet: Ein Verbot hilft nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kinder und Jugendliche leben in einer digitalen Welt. Sie nutzen Social-Media, um:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>sich zu informieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>sich auszutauschen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>mit Freund*innen zu sprechen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Hilfe zu bekommen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Verbot würde diese wichtigen Dinge wegnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Social-Media kann auch schlechte Seiten haben: Zum Beispiel Fake News, Hass, Gewalt oder Inhalte, die Angst machen. Darum brauchen Kinder und Jugendliche Schutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber: Ein Verbot schützt nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und um ein Verbot durchzusetzen, müsste man Alterskontrollen einführen. Das bedeutet: Alle Menschen werden kontrolliert. Die KjG findet: Das verletzt die Privatsphäre.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz. Und sie haben ein Recht auf Teilhabe. Auch im Internet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was die KjG von der Politik erwartet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Keine Verbote</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li>Plattformen müssen Verantwortung übernehmen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="3"><li>Medienkompetenz stärken</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="4"><li>Kinder und Jugendliche beteiligen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was die KjG selbst tun will:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Die Position öffentlich vertreten</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li>Mit dem Schwerpunkt-Thema “Psychische Gesundheit” gemeinsam bearbeiten</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="3"><li>Regeln für Smartphones und Social Media Nutzung in der KjG klären</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="4"><li>Eigene Social-Media-Nutzung kritisch prüfen</li></ol></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 18:35:11 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA9: Änderung der Zuständigkeit bei Auflösung von Pfarrei- und Ortsgruppe</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/anderung-der-zustandigkeit-bei-auflosung-von-pfarrei-und-ortsgruppe-35336</link>
                        <author>DV Speyer</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/anderung-der-zustandigkeit-bei-auflosung-von-pfarrei-und-ortsgruppe-35336</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Änderung bezieht sich auf</h2><div class="stdPadding">Satzung &amp; Geschäftsordnung</div><h2>Inhaltliche Zusammenfassung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Falle der Auflösung einer Pfarrei- oder Ortsgruppe soll die Zuständigkeit für die erforderliche Organisation sowie die Verwaltung der Finanzmittel nicht automatisch die nächsthöherer Ebene sein.</p></div></div><h2>Synopse</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/anderung-der-zustandigkeit-bei-auflosung-von-pfarrei-und-ortsgruppe-35336/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2Fanderung-der-zustandigkeit-bei-auflosung-von-pfarrei-und-ortsgruppe-35336%2Fviewpdf%3FsectionId%3D1082"></iframe><h2>Neuer Satzungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2.1.3 Auflösung der Ortsgruppe bzw. Pfarrgemeinschaft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Vermögen der Ortsgruppe bzw. Pfarrgemeinschaft fällt bei Auflösung an <strong>eine höhere KjG-Ebene</strong>. Diese ist verpflichtet, das Vermögen der Ortsgruppe bzw. Pfarrgemeinschaft zweckgebunden zu verwalten. Sollte sich die Ortsgruppe bzw. Pfarrgemeinschaft innerhalb von drei Jahren neu konstituieren, ist ihr das Vermögen auszuhändigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Anlage zur Auflösung einer Pfarr- oder Ortsgruppe</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2. Einladung zur Auflösungsversammlung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um eine Auflösung in Gang zu setzen, bedarf es eines Beschlusses der Mitgliederversammlung der jeweils betroffenen Pfarr- bzw. Ortsgruppe. Eine Auflösung kann nur initiativ, d.h. durch die jeweilige Gruppierung selbst erfolgen. Eine Auflösung durch Dritte ist nicht zulässig oder möglich. Die Mitgliederversammlung muss mit der Absicht der Auflösung form- und fristgerecht mindestens 14 Tage vorher in Textform einberufen werden. Der Einladung ist eine Begründung beizufügen. Hierzu sind ebenfalls die zuständigen Personen der jeweiligen KjG-Strukturen sowie falls vorhanden des regionalen BDKJ einzuladen. Sollte die Pfarr- bzw. Ortsleitung nicht besetzt sein, muss eine Einladung durch die Leitung <strong>einer höheren</strong> Ebene erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>6. Dokumentation und Weitergabe an die zuständige Ebene</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Protokolle und der abschließende Finanzbericht werden an die <strong>nach § 2.1.3 der Satzung </strong>zuständige höhere Ebene des Verbandes übergeben. Zusätzlich enden die aktuellen Mitgliedschaften bzw. werden überführt. Die Vermögenswerte werden satzungsgemäß und im Sinne des Vereinszwecks zur treuhänderischen Verwaltung<sup>8</sup> an die zuständige höhere Ebene übergeben</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>8. Beginn der treuhänderischen Verwaltung durch die zuständige Ebene</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach Abschluss der Auflösung beginnt eine Sperrfrist von drei Jahren. Während dieser Zeit werden die Vermögenswerte der Pfarr- bzw. Ortsgruppe von der <strong>nach § 2.1.3 der Satzung</strong> zuständigen höheren Ebene des Verbandes treuhänderisch verwaltet oder für eine eventuelle Neugründung zurückgehalten Nach Ablauf dieser Frist kann die Summe im Sinne des Vereinszwecks und der Abgabenordnung ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke<sup>9</sup> verwendet oder an Dritte gespendet werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dem Änderungsantrag soll mehr Flexibilität bei der Auflösung von Pfarreien oder Ortsgruppen geschaffen werden. Es soll nicht automatisch die nächsthöhere Ebene, zum Beispiel die Bezirksleitung, für die Organisation und Verwaltung der Finanzmittel zuständig sein müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das entlastet insbesondere die Bezirksleitung beziehungsweise die Bezirksebene. Gerade wenn ein Bezirk inaktiv ist, sich im Umbruch befindet oder gerade neu aufgestellt wird, kann es schwierig sein, zusätzliche Aufgaben im Zusammenhang mit der Auflösung einer Pfarrei oder Ortsgruppe zu übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch den Änderungsantrag bleibt es möglich, Pfarreien oder Ortsgruppen geordnet aufzulösen, auch wenn die eigentlich nächsthöhere Ebene derzeit nicht arbeitsfähig oder nicht ausreichend handlungsfähig ist. Dadurch wird verhindert, dass notwendige Auflösungen blockiert werden, nur weil die Bezirksebene selbst gerade nicht aktiv oder im Umstrukturierungsprozess ist.</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn eine Pfarrei oder Ortsgruppe aufgelöst wird, soll nicht automatisch die nächsthöhere Ebene für die Organisation und das Geld zuständig sein. Es soll auch eine andere Lösung möglich sein</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 16:30:10 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Anpassung von Schul-, und Semesterferien und Anwesenheitspflicht in der Ausbildung</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/anpassung-von-schul-und-semesterferien-und-anwesenheitspflicht-in-de-22319</link>
                        <author>DV Essen</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/anpassung-von-schul-und-semesterferien-und-anwesenheitspflicht-in-de-22319</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG setzt sich aktiv in der Politik für folgende Dinge ein:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Semesterferien sollen so geplant werden, dass in den Schulferien keine Klausurenphasen liegen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Studierende soll es einfacher gemacht werden während den Schulferien von möglichen Anwesenheitspflichten befreit zu werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der Unterricht in der Ausbildung soll so geplant sein, dass Auszubildende in den Schulferien Urlaub nehmen können</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Auszubildenden soll es auch ermöglicht werden Urlaub während den Schulferien zu nehmen. Unabhängig von der Probezeit/Urlaubssperre.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die größten Aktionen und das Highlight des Jahres sind in unseren Ortsgruppen die<br>
Ferienfreizeiten. Diese finden immer in den Schulferien statt, da dort die Kinder und<br>
Jugendlichen keine Schule haben.<br><br>
Aktuell kommt es immer wieder dazu, dass Leiter*innen nicht an Ferienfreizeiten teilnehmen<br>
können, weil sie Klausuren schreiben, (Ausbildungs-)Unterricht mit Anwesenheitspflicht haben<br>
oder keinen Urlaub nehmen dürfen, weil sie in der Probezeit sind oder eine Urlaubssperre<br>
haben. Im schlimmsten Fall kann eine Ferienfreizeit gar nicht erst stattfinden, weil die<br>
Leiter*innen ihr Ehrenamt nicht ausüben können.<br><br>
Dieses Engagement ist jedoch sehr wichtig. Zum einem für die persönliche Entwicklung der<br>
Leiter*innen. Es fördert viele soziale Eigenschaften, wie Verantwortungsbewusstsein und<br>
Teamarbeit. Zum anderen können sie damit viele Kinder und Jugendliche stärken, die auf<br>
Ferienfreizeiten viele neue Dinge lernen. Und auch für die Eltern der Kinder und Jugendlichen,<br>
wenn sie ihre Kinder nicht in den ganzen Ferien betreuen können. Für dieses Problem können<br>
Ferienfreizeiten eine Lösung sein.<br><br>
Deshalb sollte sich die KjG für verbesserte Rahmenbedingungen einsetzen.</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Leiter*innen der KjG können nicht an Sommerfahrten teilnehmen, weil sie in die Uni oder zur Ausbildung müssen. Die KjG soll sich dafür einsetzen, dass es einfacher möglich ist, in den Ferien frei zu bekommen und an solchen Aktionen teilzunehmen.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 22:24:59 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA3: Redeliste</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/redeliste-45277</link>
                        <author>Bundesleitung, SAS Geschlechtergerechtigkeit &amp; -vielfalt</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/redeliste-45277</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Änderung bezieht sich auf</h2><div class="stdPadding">Geschäftsordnung</div><h2>Inhaltliche Zusammenfassung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Redeliste soll nicht mehr abwechselnd nach Geschlechterkategorien erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stattdessen sollen zuerst die Personen sprechen dürfen, die bislang in der Konferenz am wenigsten gesprochen haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für Personen, die für einen Tagesordnungspunkt verantwortlich sind, gibt es eine Ausnahmeregelung.</p></div></div><h2>Synopse</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/redeliste-45277/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2Fredeliste-45277%2Fviewpdf%3FsectionId%3D1082"></iframe><h2>Neuer Satzungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>§12 Redeliste</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Redezeit aller Wortbeiträge wird für jedes Mitglied während der gesamten Konferenz erfasst und summiert. In der Redeliste erhalten die Personen Vorrang, die bislang die geringste Gesamtredezeit aufweisen. Bei gleicher Redezeit entscheidet die Reihenfolge des Eingangs der Wortmeldungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Verantwortliche eines Tagesordnungspunkts (z. B. Antragssteller*innen, Berichterstatter*innen, Kandidat*innen für Wahlämter) können außerhalb der Reihenfolge das Wort erhalten. In diesen Fällen wird die Redezeit weder erfasst noch zur Gesamtredezeit hinzugezählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der*die Vorsitzende kann die Redezeit begrenzen und Redner*innen, die nicht zur Sache sprechen, das Wort entziehen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Verfahren für die Redeliste haben wir auch schon auf unseren verganenen Konferenzen ausprobiert. Viele waren zufrieden damit. Auf der Buko soll nochmal eine Beratung dazu stattfinden, ob diese Redeliste dauerhaft genutzt werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bisher musste für das Verfahren zu Beginn der Konferenz immer ein Antrag auf Abweichung von der Geschäftsordnung gestellt werden. Damit wir das nicht mehr immer machen müssen, wollen wir die Geschäftsordnung dauerhaft ändern.</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 10:54:04 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Termine &amp; Orte der Konferenzen bis zur Buko 2029</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/termine-orte-der-konferenzen-bis-zur-buko-2029-43469</link>
                        <author>Bundesleitung</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/termine-orte-der-konferenzen-bis-zur-buko-2029-43469</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Herbstbundesrat 2028 findet vom 27. - 29. Oktober statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Frühjahrsbundesrat 2029 findet vom 16. - 18. März statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundeskonferenz 2029 findet vom 23. - 27. Mai in der Jugendbildungsstätte Haus Altenberg statt.<br><br>
Die Bundesräte finden an zentral gelegenen Orten in Deutschland statt, die gut mit dem Fernverkehr erreichbar sind.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Geschäftsordnungen der Bundeskonferenz und des Bundesrates schreiben fest, dass die Termine jährlich durch die Bundeskonferenz beschlossen werden. Mit unseren Vorschlägen orientieren wir uns an unseren Traditionsterminen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der Herbstbundesrat zwei Wochenenden vor Allerheiligen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der Frühjahrsbundesrat am Wochenende vor Palmsonntag</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Bundeskonferenz in der Woche nach Pfingstsonntag</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bisher bereits beschlossene Termine:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der Herbstbundesrat 2026 findet zusammen mit dem Bureau Meeting der Fimcap Europe vom 16. - 18. Oktober statt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der Frühjahrsbundesrat 2027 entfällt aufgrund der vorgezogenen Bundeskonferenz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Bundeskonferenz 2027 findet vom 10. - 14. März in der Jugendbildungsstätte Haus Altenberg statt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der Herbstbundesrat 2027 findet vom 15. - 17. Oktober statt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der Frühjahrsbundesrat 2028 findet vom 31. März – 02. April statt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Bundeskonferenz 2028 findet vom 07. - 11. Juni in der Jugendbildungsstätte Haus Altenberg statt.</li></ul></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 16:39:35 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA4: Änderung der Frist des Unterlagenversandes</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/anderung-der-frist-des-unterlagenversandes-20562</link>
                        <author>DV Köln</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/anderung-der-frist-des-unterlagenversandes-20562</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Änderung bezieht sich auf</h2><div class="stdPadding">Geschäftsordnung</div><h2>Inhaltliche Zusammenfassung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Antrags- und Berichtsfrist wird von vier auf fünf Wochen vor der Bundeskonferenz angehobe. Die Frist für den Unterlagenversand durch die Bundesleitung an die Delegierten wird von drei auf vier Wochen angehoben.</p></div></div><h2>Synopse</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/anderung-der-frist-des-unterlagenversandes-20562/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2Fanderung-der-frist-des-unterlagenversandes-20562%2Fviewpdf%3FsectionId%3D1082"></iframe><h2>Neuer Satzungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Anträge mit Begrüdnung sind bist spätestens fünf Wochen vor Sitzungsbeginn bei der Bundesleitung einzureichen und mindestens vier Wochen vorher von der Bundesleitung den stimmberechtigten und beratenden Mitgliedern zuzuleiten.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir finden drei Wochen sehr knapp, um die große Anzahl an Dokumenten zu sichten und vorzubereiten. Außerdem erschwert die kurze Frist die Terminsuche für Delegationsabsprachen der Diözesanverbände.</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 15 Jun 2025 18:00:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA5: Keine Nachbesetzung von INTA*-Stellen</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/motion/1190</link>
                        <author>DV Köln</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/motion/1190</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Änderung bezieht sich auf</h2><div class="stdPadding">Satzung</div><h2>Inhaltliche Zusammenfassung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Regel, dass freie Stellen von Personen besetzt werden dürfen, die nicht zu INTA* gehören, wird aus der Satzung entfernt.</p></div></div><h2>Synopse</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/motion/1190/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2Fmotion%2F1190%2Fviewpdf%3FsectionId%3D1082"></iframe><h2>Neuer Satzungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1.2. Delegationen im Verband</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Delegationen zu Bezirks-, Diözesan-, Bundes- und allen weiteren Konferenzen sind geschlechtergerecht zu besetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei sollen bei Delegationen mit einer Größe von bis zu 10 Personen eine, bei mehr als 10 Personen zwei Stellen mit INTA* Personen besetzt werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>INTA*-Personen<a href="#_ftn1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a> erfahren sowohl im Verband als auch in der Gesellschaft strukturelle Benachteiligung und sind daher in besonderer Weise schutzwürdig. Die im Vergleich zu binären Geschlechtern geringere Zahl an zur Verfügung stehenden Plätzen für INTA*-Personen stellt bereits eine Form der Ungleichbehandlung dar.<br>
Die Praxis, unbesetzte INTA*-Plätze im Sinne der paritätischen Verteilung auf männliche und weibliche Delegierte umzuverteilen, lehnen wir entschieden ab. Sie führt faktisch zur Aberkennung der Stimme einer gesamten Geschlechtskategorie und unterläuft damit sowohl das Ziel der Geschlechtergerechtigkeit als auch das demokratische Prinzip der gleichberechtigten Teilhabe. Eine solche Umverteilung würde bei männlich oder weiblich vorgesehenen Plätzen nicht in Betracht gezogen werden. Warum also bei INTA*-Plätzen?<br>
Diese Regelung reproduziert bestehende Ungleichheiten, anstatt sie zu überwinden. Stattdessen braucht es eine Regelung, die die Repräsentanz von INTA*-Personen tatsächlich stärkt und nicht weiter marginalisiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> INTA* bezeichnet Personen, die sich als nicht oder nicht nur weiblich und nicht oder nicht nur männlich identifizieren oder genderfluid sind. INTA* steht dabei für inter*, nichtbinär, trans*, agender und weitere Geschlechterkategorien außerhalb des binären Systems.</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 15 Jun 2025 18:00:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA6: Alternatives Geschlechtergerechtigkeitsmodell</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/alternatives-geschlechtergerechtigkeitsmodell-30305</link>
                        <author>DV Köln</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/alternatives-geschlechtergerechtigkeitsmodell-30305</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Änderung bezieht sich auf</h2><div class="stdPadding">Satzung</div><h2>Inhaltliche Zusammenfassung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Satzungsänderung ergänzt das bisherige Besetzungsmodell durch ein zweites Besetzungsmodell. Das zweite Modell stärkt die Sichtbarkeit von <strong>INTA*</strong>-Personen und ermöglicht Diözesen, zwischen der neuen &quot;<strong>Drittel-Parität</strong>&quot;- und dem <strong>alten &quot;Paritäts-plus-INTA*&quot;</strong>-Modell zu wählen.</p></div></div><h2>Synopse</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/alternatives-geschlechtergerechtigkeitsmodell-30305/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2Falternatives-geschlechtergerechtigkeitsmodell-30305%2Fviewpdf%3FsectionId%3D1082"></iframe><h2>Neuer Satzungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>1.1. Geschlechterdefinitionen innerhalb der Katholischen jungen Gemeinde</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Geschlechterparitätisch im Rahmen dieser Satzung bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gremien (und Ämter) werden zu gleichen Teilen mit männlichen, weiblichen und INTA* Personen besetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diözesanverbänden steht es frei, alternativ die nachfolgende Regelung zu verwenden. Diese wird im Nachfolgenden als „geschlechtergerecht“ bezeichnet. Sie gilt insbesondere für Maßgaben zur Besetzung von Gremien (und Ämtern) des KjG Bundesverbandes:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Geschlechtergerecht im Rahmen dieser Satzung bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gremien (und Ämter) werden mit männlichen und weiblichen Personen in gleicher Anzahl besetzt. Bei Gremien mit einer Größe von bis zu 10 Personen wird zusätzlich eine, bei mehr als 10 Personen zwei Stellen für INTA* Personen eingerichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die folgenden Geschlechterkategorien finden in der KjG Anwendung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Weiblich im Rahmen dieser Satzung bezeichnet Personen, die sich als tendenziell weiblich identifizieren, z.B. cis, trans* und inter* Frauen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Männlich im Rahmen dieser Satzung bezeichnet Personen, die sich als tendenziell männlich identifizieren, z.B. cis, trans* und inter* Männer.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>INTA* im Rahmen dieser Satzung bezeichnet Personen, die sich als nicht oder nicht nur weiblich und nicht oder nicht nur männlich identifizieren oder genderfluid sind. INTA* steht dabei für inter*, nichtbinär, trans*, agender und weitere Geschlechterkategorien außerhalb des binären Systems.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diözesanverbänden steht es offen, inhaltlich äquivalente Begriffe in ihrer Satzung zu verwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>1.2. Delegationen im Verband</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Delegationen sind zuerst durch die jeweilige gewählte Leitung wahrzunehmen. Nicht durch die jeweilige Leitung wahrgenommene Stimmen werden von Delegierten, die von den jeweiligen Konferenzen zu wählen sind, besetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Delegationen sind geschlechterparitätisch zu besetzen, sofern sich nicht aus der Zusammensetzung der Konferenz oder der Sache selbst etwas anderes ergibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für Diözesanverbände die eine geschlechtergerechte Definition verwenden, sowie für die Delegationen zur Bundeskonferenz, den Bundesräten und der Bundesebene selbst gilt stattdessen die nachfolgende Regelung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Delegationen zu Bezirks-, Diözesan-, Bundes- und allen weiteren Konferenzen sind geschlechtergerecht zu besetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei sollen bei Delegationen mit einer Größe von bis zu 10 Personen eine, bei mehr als 10 Personen zwei Stellen mit INTA* Personen besetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn für eine Delegation keine INTA* Person zur Verfügung steht, sind die Delegationen paritätisch mit weiblichen und männlichen Personen sowie bei Delegationen ungerader Größen mit einer geschlechterkategorieunabhängigen Stelle zu besetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für die geschlechtergerechte Besetzung gilt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Delegationen mit zwei Delegierten: Sind mit zwei Personen unterschiedlicher Geschlechterkategorien zu besetzen. (1w, 1INTA* oder 1m, 1 INTA* oder 1m, 1w).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Delegationen mit drei Delegierten: Sollen mit einer weiblichen, einer männlichen sowie einer INTA* Person besetzt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Delegationen mit vier Delegierten: Sollen mit einer weiblichen, einer männlichen sowie einer INTA* Person besetzt werden. Die vierte Stelle ist unabhängig von der Geschlechterkategorie zu besetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Delegationen mit fünf Delegierten: Sollen mit zwei weibliche, zwei männlichen sowie einer INTA* Person besetzt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Delegationen mit sechs Delegierten: Sollen mit zwei weiblichen, zwei männlichen sowie einer INTA* Person besetzt werden. Die sechste Stelle ist unabhängig von der Geschlechterkategorie zu besetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>usw.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2.3.3.2 Zusammensetzung der Orts- bzw. Pfarrleitung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Orts- bzw. Pfarrleitung ist geschlechterparitätisch zu besetzen, zu ihr gehören mindestens sechs Personen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Von diesen sechs Personen ist mindestens eine Person Geistliche Leitung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ODER:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Orts- bzw. Pfarrleitung ist geschlechtergerecht zu besetzen, zu ihr gehören mindestens fünf Personen, davon zwei weiblich, zwei männlich und eine INTA*.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Von diesen fünf Personen ist mindestens eine Person Geistliche Leitung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ODER:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Orts- bzw. Pfarrleitung ist geschlechtergerecht zu besetzen, zu ihr gehören mindestens sechs Personen, von denen zwei weiblich, zwei männlich und eine INTA* sind, sowie eine geschlechterkategorieunabhängige Geistliche Leitung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aufgaben der Orts- bzw. Pfarrleitung können auch dann wahrgenommen werden, wenn nicht alle Stellen besetzt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Von der Verpflichtung zur geschlechtergerechten Besetzung sind die Ortsgruppe bzw. Pfarrgemeinschaften ausgenommen, in denen nur Personen einer Geschlechterkategorie vertreten sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mindestens ein Mitglied der Pfarrleitung muss voll geschäftsfähig sein. Für mindestens die Hälfte der Stellen müssen beschränkt geschäftsfähige Personen (§106 BGB)<a href="#_ftn1">[1]</a> zur Wahl zugelassen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder der Orts- bzw. Pfarrleitung werden von der Mitgliederversammlung für mindestens ein, maximal drei Jahre gewählt. Die Mitglieder der Orts- bzw. Pfarrleitung können ihren Rücktritt nur gegenüber der Mitgliederversammlung erklären.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a>§106 BGB: Ein Minderjähriger, der das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist nach Maße der §107 bis §113 in der Geschäftsfähigkeit beschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.2.1.2 Zusammensetzung der Diözesankonferenz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stimmberechtigte Mitglieder der Diözesankonferenz sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Diözesanleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der zu besetzenden Ortsgruppen- bzw. Pfarrgemeinschafts- bzw. Bezirksdelegationen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Regelungen zur Besetzung der Delegationen regelt Punkt 1.2. Delegationen im Verband. Von der Verpflichtung zur geschlechtergerechten Besetzung sind Orts- bzw. Pfarrgemeinschaften bzw. Bezirksdelegationen ausgenommen, in denen nur Personen einer Geschlechterkategorie Mitglied sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.2.2.2 Zusammensetzung des Diözesanausschusses</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Diözesanausschuss ist geschlechterparitätisch zu besetzen. Stimmberechtigte Mitglieder des Diözesanausschusses sind mindestens:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>neun Personen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Diözesanleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mitglied im Diözesanausschuss können Personen werden, die mindestens beschränkt geschäftsfähig (§106 BGB)<a href="#_ftn1">[1]</a> sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aufgaben des Diözesanausschusses können auch dann wahrgenommen werden, wenn nicht alle Stellen besetzt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder des Diözesanausschusses, die nicht Mitglied der Diözesanleitung sind, werden von der Diözesankonferenz für mindestens ein, maximal drei Jahre gewählt. Die Wahl ist persönlich; eine Vertretung im Diözesanausschuss ist nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ODER:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Diözesanausschuss ist geschlechtergerecht zu besetzen. Stimmberechtigte Mitglieder des Diözesanausschusses sind mindestens:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>neun Personen, von denen vier weiblich, vier männlich und eine INTA* sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Diözesanleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mitglied im Diözesanausschuss können Personen werden, die mindestens beschränkt geschäftsfähig (§106 BGB)<a href="#_ftn2">[2]</a> sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aufgaben des Diözesanausschusses können auch dann wahrgenommen werden, wenn nicht alle Stellen besetzt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder des Diözesanausschusses, die nicht Mitglied der Diözesanleitung sind, werden von der Diözesankonferenz für mindestens ein, maximal drei Jahre gewählt. Die Wahl ist persönlich; eine Vertretung im Diözesanausschuss ist nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ODER:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stimmberechtigte Mitglieder des Diözesanausschusses sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Diözesanleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>je zwei Delegierte unterschiedlicher Geschlechterkategorien aus jeder Ortsgruppe bzw. Pfarrgemeinschaft bzw. jedes Bezirksverbands</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>eine von der Diözesankonferenz gewählte Geistliche Orts- bzw. Pfarrleitung bzw. Geistliche Bezirksleitung für den Fall, dass die Geistliche Diözesanleitung nicht besetzt ist</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Delegiert werden können Personen, die mindestens beschränkt geschäftsfähig (§106 BGB)<a href="#_ftn3">[3]</a> sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Besetzung der Delegationen regelt Punkt 1.2. Delegationen im Verband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ODER:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stimmberechtigte Mitglieder des Diözesanausschusses sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Diözesanleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Jeweils zwei geschlechtergerecht besetzte Leitungen der diözesanen Gremien, welche durch die Diözesansatzung festgelegt werden, die von der Diözesankonferenz als stimmberechtigte Mitglieder in den Diözesanausschuss gewählt werden. Leitung der diözesanen Gremien können Personen werden, die mindestens beschränkt geschäftsfähig (§106 BGB) sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Diözesanausschuss wird aus mindestens sechs Leitungen von drei diözesanen Gremien zusammengesetzt. Die Aufgaben des Diözesanausschusses können auch dann wahrgenommen werden, wenn nicht alle Stellen besetzt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder des Diözesanausschusses, die nicht Mitglied der Diözesanleitung sind, werden von der Diözesankonferenz für mindestens ein, maximal drei Jahre gewählt. Die Wahl ist persönlich; eine Vertretung im Diözesanausschuss ist nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a> §106 BGB: Ein Minderjähriger, der das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist nach Maße der §107 bis §113 in der Geschäftsfähigkeit beschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref2"><sup><sup>[2]</sup></sup></a> §106 BGB: Ein Minderjähriger, der das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist nach Maße der §107 bis §113 in der Geschäftsfähigkeit beschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref3"><sup><sup>[3]</sup></sup></a> §106 BGB: Ein Minderjähriger, der das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist nach Maße der §107 bis §113 in der Geschäftsfähigkeit beschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.2.3.2 Zusammensetzung der Diözesanleitung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Diözesanleitung ist geschlechterparitätisch zu besetzen, zu ihr gehören mindestens sechs Personen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Von diesen sechs Personen ist mindestens eine Person Geistliche Leitung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aufgaben der Diözesanleitung können auch dann wahrgenommen werden, wenn nicht alle Stellen besetzt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ODER:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Diözesanleitung ist geschlechtergerecht zu besetzen, zu ihr gehören mindestens fünf Personen, von denen zwei weiblich, zwei männlich und eine INTA* sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Von diesen fünf Personen ist mindestens eine Person Geistliche Leitung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aufgaben der Diözesanleitung können auch dann wahrgenommen werden, wenn nicht alle Stellen besetzt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ODER:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Diözesanleitung ist geschlechtergerecht zu besetzen, zu ihr gehören mindestens sechs Personen, von denen zwei weiblich, zwei männlich und eine INTA* sind, sowie eine geschlechterkategorieunabhängige Geistliche Leitung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aufgaben der Diözesanleitung können auch dann wahrgenommen werden, wenn nicht alle Stellen besetzt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.4.1.2 Zusammensetzung der Bezirkskonferenz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stimmberechtigte Mitglieder der Bezirkskonferenz sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Bezirksleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder derOrtsgruppen bzw. Pfarrdelegationen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Regelung zur Besetzung der Delegationen regelt Punkt 1.2. Delegationen im Verband. Von der Verpflichtung zur geschlechtergerechten Besetzung sind Orts- bzw. Pfarr-gemeinschaften ausgenommen, in denen nur Personen einer Geschlechterkategorie Mitglied sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beratende Mitglieder der Bezirkskonferenz sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>ein Mitglied der Diözesanleitung der Katholischen jungen Gemeinde</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.4.2.2 Zusammensetzung des Bezirksausschusses</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bezirksausschuss ist geschlechterparitätisch zu besetzen. Stimmberechtigte Mitglieder des Bezirksausschusses sind mindestens:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>sechs Personen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Bezirksleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mitglied im Bezirksausschuss können Personen werden, die mindestens beschränkt geschäftsfähig (§106 BGB)<a href="#_ftn1">[1]</a> sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aufgaben des Bezirksausschusses können auch dann wahrgenommen werden, wenn nicht alle Stellen besetzt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder des Bezirksausschusses, die nicht Mitglied der Bezirksleitung sind, werden von der Bezirkskonferenz für mindestens ein, maximal drei Jahre gewählt. Die Wahl ist persönlich; eine Vertretung im Bezirksausschuss ist nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ODER:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bezirksausschuss ist geschlechtergerecht zu besetzen. Stimmberechtigte Mitglieder des Bezirksausschusses sind mindestens:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>sieben Personen, von denen drei weiblich, drei männlich und eine INTA* sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Bezirksleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mitglied im Bezirksausschuss können Personen werden, die mindestens beschränkt geschäftsfähig (§106 BGB)<a href="#_ftn2">[2]</a> sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aufgaben des Bezirksausschusses können auch dann wahrgenommen werden, wenn nicht alle Stellen besetzt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder des Bezirksausschusses, die nicht Mitglied der Bezirksleitung sind, werden von der Bezirkskonferenz für mindestens ein, maximal drei Jahre gewählt. Die Wahl ist persönlich; eine Vertretung im Bezirksausschuss ist nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ODER:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stimmberechtigte Mitglieder des Bezirksausschusses sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Bezirksleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>je zwei Delegierte unterschiedlicher Geschlechterkategorien aus jeder Ortsgruppe bzw. Pfarrgemeinschaft</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Besetzung der Delegationen regelt Punkt 1.2. Delegationen im Verband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Delegiert werden können Personen, die mindestens beschränkt geschäftsfähig (§106 BGB)<a href="#_ftn3">[3]</a> sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a>§106 BGB: Ein Minderjähriger, der das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist nach Maße der §107 bis §113 in der Geschäftsfähigkeit beschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref2"><sup><sup>[2]</sup></sup></a>§106 BGB: Ein Minderjähriger, der das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist nach Maße der §107 bis §113 in der Geschäftsfähigkeit beschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref3"><sup><sup>[3]</sup></sup></a> §106 BGB: Ein Minderjähriger, der das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist nach Maße der §107 bis §113 in der Geschäftsfähigkeit beschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.4.3.2 Zusammensetzung der Bezirksleitung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bezirksleitung ist geschlechterparitätisch zu besetzen, zu ihr gehören mindestens sechs Personen. Von diesen sechs Personen ist mindestens eine Person Geistliche Leitung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ODER:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bezirksleitung ist geschlechtergerecht zu besetzen, zu ihr gehören mindestens fünf Personen, von denen zwei weiblich, zwei männlich und eine INTA* sind. Von diesen fünf Personen ist mindestens eine Person Geistliche Leitung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ODER:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bezirksleitung ist geschlechtergerecht zu besetzen, zu ihr gehören mindestens sechs Personen, von denen zwei weiblich, zwei männlich und eine INTA*sind, sowie eine geschlechterkategorieunabhängige Geistliche Leitung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aufgaben der Bezirksleitung können auch dann wahrgenommen werden, wenn nicht alle Stellen besetzt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mindestens ein Mitglied der Bezirksleitung muss voll geschäftsfähig sein. Für mindestens die Hälfte der Stellen müssen beschränkt geschäftsfähige Personen (§106 BGB)<a href="#_ftn1">[1]</a> zur Wahl zugelassen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder der Bezirksleitung werden von der Bezirkskonferenz für mindestens ein, maximal drei Jahre gewählt. Die Mitglieder der Bezirksleitung können ihren Rücktritt nur gegenüber der Bezirkskonferenz erklären.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a> §106 BGB: Ein Minderjähriger, der das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist nach Maße der §107 bis §113 in der Geschäftsfähigkeit beschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.5.1 Sachausschüsse</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sachausschüsse sind geschlechterparitätisch zu besetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder der Sachausschüsse werden vom einrichtenden Organ gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ODER:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sachausschüsse sind geschlechtergerecht mit mindestens zwei weiblichen, zwei männlichen und einer INTA* Person zu besetzen, hiervon ausgenommen sind Sachausschüsse zu geschlechterkategoriespezifischen Belangen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder der Sachausschüsse werden vom einrichtenden Organ gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.5.2 Wahlausschuss</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Wahlausschuss leitet die Wahlen der jeweiligen Ebene. Der Wahlausschuss ist geschlechterparitätisch zu besetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ODER:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Wahlausschuss leitet die Wahlen der jeweiligen Ebene. Der Wahlausschuss ist geschlechtergerecht zu besetzen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der KjG setzen wir uns aktiv dafür ein, alle Geschlechter zu repräsentieren und ein sichererer Raum für alle zu sein. Das Argument, INTA*-Personen<a href="#_ftn1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a> lediglich in einzelnen Bereichen oder auf begrenzte Weise einzubeziehen, greift uns zu kurz. INTA*-Personen sind eine besonders schutzbedürftige Gruppe, und es ist uns ein Anliegen, ihnen eine gezielte und umfassende Repräsentation sowie Schutz in allen Bereichen des Verbands zu ermöglichen. Indem wir ihre spezifischen Bedürfnisse aktiv berücksichtigen, schaffen wir einen Raum, in dem alle gleichermaßen gesehen und gehört werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Argument, der Verband müsse gesellschaftsabbildend sein, greift hier nicht. Als KjG verstehen wir uns nicht als bloße Replik der Gesellschaft, sondern als ein Verband, der alternative Räume schafft. Ein Ort um Werte wie Gleichberechtigung, Diversität und Schutz zu fördern. Wir reproduzieren keine gesellschaftlichen Normen, die Diskriminierung und Ausschluss begünstigen, sondern bieten aktiv Raum für alle, insbesondere auch für jene, die in der Gesellschaft oft marginalisiert werden. Unsere Aufgabe ist es, INTA*-Personen als eine besonders schutzwürdige Gruppe gerade bei uns einen möglichst großen Entfaltungs- und Mitbestimmungsraum zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die neue Regelung ermöglicht es den Diözesanverbänden, diese Schutz- und Repräsentationsstruktur anzupassen und zu erweitern, ohne dass der Bundesverband in seiner Gesamtheit verändert wird. Kein Diözesanverband wird gezwungen, diese Änderung umzusetzen, aber die Möglichkeit zur Anpassung ist gegeben, um INTA*-Personen einen größtmöglichen Raum zur Mitbestimmung und Entfaltung zu bieten. Dies stärkt die Partizipation und die Gleichstellung von INTA*-Personen im Verband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> INTA* bezeichnet Personen, die sich als nicht oder nicht nur weiblich und nicht oder nicht nur männlich identifizieren oder genderfluid sind. INTA* steht dabei für inter*, nichtbinär, trans*, agender und weitere Geschlechterkategorien außerhalb des binären Systems.</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bisher gab es nur ein Modell für die Besetzung von Ämtern.<br>
Jetzt kommt ein zweites Modell dazu.<br>
In diesem neuen Modell sind INTA*-Personen gleichberechtigt vorgesehen.<br>
Die Diözesen dürfen wählen:<br>
entweder das neue Modell mit drei gleich großen Anteilen<br>
oder das bisherige Modell mit Männern, Frauen und zusätzlichen INTA*-Plätzen.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 15 Jun 2025 18:00:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA7: Änderung der Ausnahme zur geschlechtergerechten Besetzung</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/anderung-der-ausnahme-zur-geschlechtergerechten-besetzung-57913</link>
                        <author>DV Köln</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/anderung-der-ausnahme-zur-geschlechtergerechten-besetzung-57913</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Änderung bezieht sich auf</h2><div class="stdPadding">Satzung</div><h2>Inhaltliche Zusammenfassung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Satzungsänderung streicht die bisherigen Ausnahmen, mit denen Orts‑, Pfarr‑ und Bezirksgruppen von der geschlechtergerechten Besetzung ausgenommen werden konnten. Künftig gilt die Pflicht zur geschlechtergerechten Besetzung einheitlich, auch wenn in einer Gruppe bisher nur Personen einer Geschlechterkategorie vertreten sind.</p></div></div><h2>Synopse</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/anderung-der-ausnahme-zur-geschlechtergerechten-besetzung-57913/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2Fanderung-der-ausnahme-zur-geschlechtergerechten-besetzung-57913%2Fviewpdf%3FsectionId%3D1082"></iframe><h2>Neuer Satzungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><em>2.3.3.2 Zusammensetzung der Orts- bzw. Pfarrleitung</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Orts- bzw. Pfarrleitung ist geschlechtergerecht zu besetzen, zu ihr gehören mindestens fünf Personen, davon zwei weiblich, zwei männlich und eine INTA*. Von diesen fünf Personen ist mindestens eine Person Geistliche Leitung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ODER:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Orts- bzw. Pfarrleitung ist geschlechtergerecht zu besetzen, zu ihr gehören mindestens sechs Personen, von denen zwei weiblich, zwei männlich und eine INTA* sind, sowie eine geschlechterkategorieunabhängige Geistliche Leitung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aufgaben der Orts- bzw. Pfarrleitung können auch dann wahrgenommen werden, wenn nicht alle Stellen besetzt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mindestens ein Mitglied der Pfarrleitung muss voll geschäftsfähig sein. Für mindestens die Hälfte der Stellen müssen beschränkt geschäftsfähige Personen (§106 BGB)<a href="#_ftn1">[1]</a> zur Wahl zugelassen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder der Orts- bzw. Pfarrleitung werden von der Mitgliederversammlung für mindestens ein, maximal drei Jahre gewählt. Die Mitglieder der Orts- bzw. Pfarrleitung können ihren Rücktritt nur gegenüber der Mitgliederversammlung erklären.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a>§106 BGB: Ein Minderjähriger, der das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist nach Maße der §107 bis §113 in der Geschäftsfähigkeit beschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><em>3.2.1.2 Zusammensetzung der Diözesankonferenz</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stimmberechtigte Mitglieder der Diözesankonferenz sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Diözesanleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der geschlechtergerecht mit weiblichen, männlichen und INTA* Personen zu besetzenden Ortsgruppen- bzw. Pfarrgemeinschafts- bzw. Bezirksdelegationen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Regelungen zur Besetzung der Delegationen regelt Punkt 1.2. Delegationen im Verband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beratende Mitglieder der Diözesankonferenz sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>ein Mitglied der Bundesleitung der Katholischen jungen Gemeinde</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.4.1.2 Zusammensetzung der Bezirkskonferenz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stimmberechtigte Mitglieder der Bezirkskonferenz sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der Bezirksleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Mitglieder der geschlechtergerecht zu besetzenden Ortsgruppen bzw. Pfarrdelegationen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Regelung zur Besetzung der Delegationen regelt Punkt 1.2. Delegationen im Verband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beratende Mitglieder der Bezirkskonferenz sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>ein Mitglied der Diözesanleitung der Katholischen jungen Gemeinde</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KjG steht seit jeher für eine konsequente Vertretung der Interessen und Belange aller Geschlechter. Dieser Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit ist für uns kein bloßes Ideal, sondern prägt konkret unser Handeln und unsere Entscheidungsprozesse und dies von der Bundesebene bis in die Ortsgruppen und Pfarreien hinein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Regelung, die die Verpflichtung zur geschlechtergerechten Besetzung aufweicht oder gar außer Kraft setzt, steht im Widerspruch zu diesem grundlegenden Selbstverständnis. Sie gefährdet unsere Glaubwürdigkeit in Fragen der Gleichstellung und zementiert bestehende Ungleichgewichte. Statt notwendige strukturelle Veränderungen anzustoßen, läuft eine solche Ausnahmeregelung Gefahr, geschlechtliche Einseitigkeit in den betroffenen Pfarreien und Ortsgruppen zu bestätigen und zu forcieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade weil wir als Verband Verantwortung für Veränderung übernehmen, darf unser Anspruch an Geschlechtergerechtigkeit nicht relativiert werden. Aus diesem Grund halten wir die Streichung dieser Regelung aus der Bundessatzung für zwingend notwendig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zum Beispiel eine Pfarrei, die nur aus Männern besteht, erhält durch die bisherige Regelung alle Stimmen aller Geschlechtskategorien und darf diese mit Männern besetzen. Sobald sie eine nicht männliche Person aufnehmen würden, würden sie mehr als die Hälfte ihrer Stimmen nicht mehr mit Männern besetzen können. Dies lädt dazu ein die Pfarrei nicht für Menschen anderer Geschlechtskategorien zu öffnen.</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bisher gab es eine Sonderregel: Manche Gruppen mussten sich nicht an die geschlechtergerechte Besetzung halten.<br>
Diese Sonderregel wird gestrichen, damit für alle Gruppen die gleichen Regeln gelten.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 15 Jun 2025 18:00:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA8: Änderung des Ausschlusses des Bezirksverbandes</title>
                        <link>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/anderung-des-ausschlusses-des-bezirksverbandes-4402</link>
                        <author>DV Köln</author>
                        <guid>https://bv.antrag.kjg.de/buko2026/anderung-des-ausschlusses-des-bezirksverbandes-4402</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Änderung bezieht sich auf</h2><div class="stdPadding">Satzung</div><h2>Inhaltliche Zusammenfassung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Satzungsänderung verlegt die Entscheidung über Einsprüche gegen den Ausschluss eines Bezirksverbands vom Diözesanausschuss zur Diözesankonferenz. Damit entscheidet künftig das höchste beschlussfassende Gremium der Diözese verbindlich über solche Einsprüche.</p></div></div><h2>Synopse</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/anderung-des-ausschlusses-des-bezirksverbandes-4402/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2Fanderung-des-ausschlusses-des-bezirksverbandes-4402%2Fviewpdf%3FsectionId%3D1082"></iframe><h2>Neuer Satzungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.3.2 Ausschluss des Bezirksverbands</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über den Ausschluss eines Bezirksverbands beschließt die Diözesanleitung nach Anhörung der Betroffenen. Gegen diesen Beschluss kann bei der Diözesankonferenz Einspruch einlegt werden. Die Diözesankonferenz entscheidet verbindlich.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf unserer Diözesankonferenz wurde aus einer Region der Wunsch an uns herangetragen, die Zuständigkeit für den Ausschluss einer Region aus dem Diözesanverband künftig der Diözesankonferenz zuzuweisen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründet wird dieser Vorschlag mit dem Charakter des Ausschlusses als letztes Mittel im Umgang mit schwerwiegenden Konflikten oder strukturellen Problemen. Eine so gravierende Entscheidung, die tief in die verbandliche Selbstorganisation eingreift, bedarf aus Sicht der Region einer besonders hohen Legitimation und Absicherung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Übertragung der Entscheidungskompetenz auf die Diözesankonferenz würde nicht nur eine breite demokratische Beteiligung sicherstellen, sondern auch das Vertrauen in die Verfahren und Strukturen unseres Verbandes stärken. Im Gegensatz zur Diözesanleitung oder dem Diözesanausschuss, deren Nähe zur operativen Arbeit potenziell als parteilich wahrgenommen werden kann, bietet die Diözesankonferenz den größten Schutz vor subjektiver oder willkürlicher Einflussnahme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Antrag zielt daher auf eine Stärkung innerverbandlicher Demokratie und auf eine faire, transparente Konfliktbearbeitung auf Augenhöhe.</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bisher hat der Diözesanausschuss über Einsprüche bei einem Ausschluss entschieden.<br>
Jetzt soll die Diözesankonferenz darüber entscheiden, also das Gremium mit mehr Beteiligung.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 15 Jun 2025 18:00:00 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>