Änderungen von A2 zu A2
| Ursprüngliche Version: | A2 (Version 1) |
|---|---|
| Status: | Modifiziert |
| Eingereicht: | 04.05.2026, 13:00 |
| Neue Version: | A2 (Version 2) |
|---|---|
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 31.05.2026, 09:13 |
Titel
Antragstext
Von Zeile 1 bis 48:
Der Bundesverband stellt weiterhin eine bundesverbandliche Mitgliederdatenbank zur Verfügung. Dafür soll zukünftig folgendes Tool verwendet werden:
Die Laufzeit der aktuellen Mitgliedsdatenbank wird um ein Jahr (bis Ende 2028) verlängert, da das aktuelle Angebot für das Tool “Campflow” nicht finanzierbar ist.
Die Bundesleitung wird beauftragt mit den Betreiber*innen von Campflow in Vertragsverhandlungen zu treten.
Für diese Vertragsverhandlungen gelten die folgenden Rahmenbedingungen:
- Für die Variante
1:Campflow –Vollversion:
- Der verbandliche Gesamtpreis für die Vollversion für alle Ortsgruppen wird deutlich reduziert.
- Variante 2: Campflow – Vollversion für DVs, Basisversion für Ortsgruppen (nur Mitgliederverwaltung – Vollversion zu höheren Kosten zubuchbar)
- Variante 3: Campai
- Variante 4: VerbandOnline (aktuelle MiDa)
Die Bundesleitung wird dazu beauftragt, mit dem favorisierten Anbieter in Vertragsverhandlungen zu gehen und dem Herbst-Bundesrat 2026 die finalen Angebotskonditionen vorzustellen. Auf dieser Grundlage entscheidet der Bundesrat bzw. die Mitgliederversammlung final über den Vertragsabschluss.
Zeitplan
Über das Jahr 2027 hinweg soll der Start des neuen Systems inklusive Testphase und Migration der Daten erfolgen.
Dieser Prozess soll zum 1. Januar 2028 abgeschlossen werden.
Die aktuelle MiDa wird anschließend planmäßig zum 31. Dezember 2028 abgeschaltet.
Die Laufzeit der neuen MiDa wird bis mindestens 2037 angestrebt.
Kosten
Die initialen Kosten sollen wie folgt getragen werden:
Der Bundesverband trägt alle initialen Kosten[1] für Einführung, Schulungen, Anpassungen am System oder (bundesweiten) Design. Über Kosten für mögliche nachfolgende Weiterentwicklungen und Schulungen entscheidet die Mitgliederversammlung im Rahmen der Haushaltsplanung.
Die laufenden Kosten sollen wie folgt getragen werden:
Der Bundesverband wird Rechnungspartner und trägt alle laufenden Kosten aus dem Bundeshaushalt.
- Variante 1: Zur Finanzierung wird der Mitgliedsbeitrag (ausgenommen Soli-Beitrag) ab dem Jahr 2028 um die Lizenzkosten des gewählten Tools pro Mitglied[2] erhöht.
- Variante 2: Zur Finanzierung wird für alle nutzenden DVs ab dem Jahr 2028 zusätzlich zum Mitgliedsbeitrag ein Beitrag in Höhe der Lizenzkosten des gewählten Tools pro Mitglied[3] erhoben (Verfahren analog zur Mitgliederversicherung).
- Variante 3: Der Bundesverband stellt die Lizenzkosten den nutzenden DVs jährlich in Rechnung.
Mitgliedermeldung
- Variante 1: Zur Meldung der Mitglieder an den Bundesverband verwenden zukünftig alle Diözesanverbände die neue MiDa.
- Variante 2: Die Meldung der Mitglieder an den Bundesverband ist zukünftig auch weiterhin unabhängig von der Nutzung der bundesverbandlichen MiDa möglich. Nach Möglichkeit erfolgt die Meldung der Diözesanverbände, die die bundesverbandliche MiDa nutzen, einheitlich über die neue MiDa.
[1] campflow: inklusive / campai: je nach Umfang 75.000€ - 100.000€
[2] campflow: 2,65€ / campflow Basis: 0,85€ / campai: 1,73€ / aktuelle MiDa: 0,60€ (Miete) bzw. 0,18€ (Wartungskosten bei Kauf)
[3] campflow: 2,65€ / campflow Basis: 0,85€ / campai: 1,73€ / aktuelle MiDa: 0,60€ (Miete) bzw. 0,18€ (Wartungskosten bei Kauf)
- Für die Basisversion:
- Ein Rahmenvertrag zum Zubuchen einzelner Vollversionen wird mit dem Bundesverband abgeschlossen. Bestehende Rahmenverträge, die auf Diözesanebene geschlossen wurden, können weitergeführt werden.
- Einzelne DVs erhalten die Möglichkeit, für alle Ortsgruppen in ihrem DV die Vollversion zu buchen. Dafür werden die Kosten pro Mitglied und nicht pro nutzende Ortsgruppe berechnet.
- Es gibt einen deutlichen Mengenrabatt für die Zubuchung von Vollversionen über den Rahmenvertrag des Bundesverbands.
- Es gibt eine Preisgarantie für die gesamte Laufzeit von 10 Jahren.
Der Bundesverband soll anteilig Kosten für die neue MiDa übernehmen. Der Verwaltungsrat prüft, wie viele Kosten übernommen werden können.
Auf dem Herbstbundesrat berichtet die Bundesleitung und der Verwaltungsrat über die Ergebnisse und legen einen Vorschlag für ein Finanzierungsmodell vor. In der Vorbereitung werden die Diözesanverbände bezüglich deren finanzieller Möglichkeiten nochmal einbezogen.
