| Veranstaltung: | KjG Bundeskonferenz 2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 1. Anträge |
| Antragsteller*in: | Bundesleitung (für die AG MiDa) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 04.05.2026, 13:00 |
A2: Neue Mitgliederdatenbank
Antragstext
Der Bundesverband stellt weiterhin eine bundesverbandliche Mitgliederdatenbank
zur Verfügung. Dafür soll zukünftig folgendes Tool verwendet werden:
- Variante 2: Campflow – Vollversion für DVs, Basisversion für Ortsgruppen
(nur Mitgliederverwaltung – Vollversion zu höheren Kosten zubuchbar)
Die Bundesleitung wird dazu beauftragt, mit dem favorisierten Anbieter in
Vertragsverhandlungen zu gehen und dem Herbst-Bundesrat 2026 die finalen
Angebotskonditionen vorzustellen. Auf dieser Grundlage entscheidet der Bundesrat
bzw. die Mitgliederversammlung final über den Vertragsabschluss.
Über das Jahr 2027 hinweg soll der Start des neuen Systems inklusive Testphase
und Migration der Daten erfolgen.
Dieser Prozess soll zum 1. Januar 2028 abgeschlossen werden.
Die aktuelle MiDa wird anschließend planmäßig zum 31. Dezember 2028
abgeschaltet.
Die Laufzeit der neuen MiDa wird bis mindestens 2037 angestrebt.
Der Bundesverband trägt alle initialen Kosten[1] für Einführung, Schulungen,
Anpassungen am System oder (bundesweiten) Design. Über Kosten für mögliche
nachfolgende Weiterentwicklungen und Schulungen entscheidet die
Mitgliederversammlung im Rahmen der Haushaltsplanung.
Der Bundesverband wird Rechnungspartner und trägt alle laufenden Kosten aus dem
Bundeshaushalt.
- Variante 1: Zur Finanzierung wird der Mitgliedsbeitrag (ausgenommen Soli-
Beitrag) ab dem Jahr 2028 um die Lizenzkosten des gewählten Tools pro
Mitglied[2] erhöht.
- Variante 2: Zur Finanzierung wird für alle nutzenden DVs ab dem Jahr 2028
zusätzlich zum Mitgliedsbeitrag ein Beitrag in Höhe der Lizenzkosten des
gewählten Tools pro Mitglied[3] erhoben (Verfahren analog zur
Mitgliederversicherung).
- Variante 3: Der Bundesverband stellt die Lizenzkosten den nutzenden DVs
jährlich in Rechnung.
- Variante 1: Zur Meldung der Mitglieder an den Bundesverband verwenden
zukünftig alle Diözesanverbände die neue MiDa.
- Variante 2: Die Meldung der Mitglieder an den Bundesverband ist zukünftig
auch weiterhin unabhängig von der Nutzung der bundesverbandlichen MiDa
möglich. Nach Möglichkeit erfolgt die Meldung der Diözesanverbände, die
die bundesverbandliche MiDa nutzen, einheitlich über die neue MiDa.
[1] campflow: inklusive / campai: je nach Umfang 75.000€ - 100.000€
[2] campflow: 2,65€ / campflow Basis: 0,85€ / campai: 1,73€ / aktuelle MiDa:
0,60€ (Miete) bzw. 0,18€ (Wartungskosten bei Kauf)
[3] campflow: 2,65€ / campflow Basis: 0,85€ / campai: 1,73€ / aktuelle MiDa:
0,60€ (Miete) bzw. 0,18€ (Wartungskosten bei Kauf)
Begründung
Die AG MiDa wurde vom Bundesrat beauftragt, mit möglichen Anbieter*innen für eine alternative Mitgliederdatenbank ins Gespräch zu gehen. Im vergangenen Arbeitsjahr hat dieser Prozess stattgefunden und die AG hat eine Vielzahl von Anbietern und Tools intensiv geprüft. Zudem fand auf der Bundeskonferenz 2025 und dem Herbstbundesrat 2025 eine Präsentation des aktuellen Stands der Dinge statt und es gab die Möglichkeit für Rückmeldungen für die Weiterarbeit.
Das Ergebnis dieses Prozesses ist dieser Antrag: Mit ihm wollen wir klären, welche Mitgliederdatenbank der Bundesverband zukünftig den Diözesanverbänden und Ortsgruppen zur Verfügung stellt und wie die Finanzierung und Nutzung erfolgt.
Im Cloud-Ordner zum entsprechenden TOP haben wir weitere Unterlagen als Unterstützung zur Entscheidungsfindung bereitgestellt:
- Eine Bewertung der Vor- und Nachteile jedes Tools inklusive Kurzüberblick über die Erfüllung der festgelegten Anforderungskriterien.
- Die detaillierte Anforderungstabelle inklusive Bewertung der Erfüllung der Kriterien (ggf. bis zum Start) durch den Anbieter sowie durch die AG.
- Eine Übersicht über die voraussichtlichen Kosten der neuen Tools je DV.
Zusammenfassung in einfacher Sprache
Der Bundesverband soll weiter eine gemeinsame Mitgliederdatenbank anbieten. Dafür gibt es mehrere mögliche Programme zur Auswahl (Campflow, Campai oder VerbandOnline).
Die Bundesleitung soll mit dem ausgewählten Anbieter über einen Vertrag sprechen und die genauen Kosten dem Bundesrat vorlegen. Danach wird endgültig entschieden.
Das neue System soll 2027 vorbereitet und eingeführt werden. Ab dem 1. Januar 2028 soll es vollständig genutzt werden. Die alte Mitgliederdatenbank wird Ende 2028 abgeschaltet.
