Veranstaltung: | Bundesrat Frühjahr 2025 |
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Tagesordnungspunkt: | TOP 02 Zwischenbericht der Bundesleitung |
Antragsteller*in: | Bundesleitung |
Status: | Eingereicht |
Eingereicht: | 12.03.2025, 19:21 |
B1: Bericht der Bundesleitung zum Frühjahrs-Bundesrat 2025
0 EINLEITUNG
Liebe Delegierte,
im Zwischenbericht der Bundesleitung für den Bundesrat informieren wir euch über
Entwicklungen in unseren Arbeitsfeldern seit der letzten Konferenz. Wir hoffen,
dass wir euch mit unserem Bericht einen guten Überblick geben können, was im
Bundesverband in letzter Zeit gelaufen ist. Uns ist es wichtig, von euch zu
erfahren, was ihr gut fandet, was wir weiterführen sollen, wo ihr
Verbesserungsbedarf seht oder was euch fehlt.
Jedes Kapitel im Bericht ist in eine (optionale) Infobox, Rückblick, Bewertung
und Ausblick unterteilt. Referenzen zu anderen Kapiteln (z.B. 3.1.2
Bundesleitung) sind als klickbare Links hinterlegt – mit einem Klick darauf im
PDF-Dokument landet ihr direkt dort. Über Internet-Links könnt ihr zudem mehr
Hintergrundinfos zu spezifischen Themen erfahren. Teilweise findet ihr in den
Kapiteln auch eine FRAGE oder TODO, das euch zum expliziten Kommentieren oder
Handeln auffordert. Das dürft ihr jedoch natürlich sehr gerne auch in allen
anderen Kapiteln.
Wir bitten euch, eure Fragen und Einschätzungen bis Donnerstag, den 3. April um
23:59 Uhr in Antragsgrün einzutragen, sodass wir uns gut auf sie vorbereiten
können. Wenn ihr Kommentare später eintragt, habt diese bitte mit im Blick,
sodass sie nicht vergessen werden.
Unsere aktuelle Aufgabenverteilung in der Bundesleitung findet ihr auf unserer
Homepage. Wenn ihr Fragen oder Ideen zu den jeweiligen Themen habt, könnt ihr
gerne auf die zuständige Person zugehen!
1 PROFIL- UND FACHTHEMEN DES BUNDESVERBANDES
Die Kern- und Profilthemen beschäftigen uns als KjG seit der Gründung. Sie
wurden von der Bundeskonferenz 2017 beschlossen und auf der
Bundeskonferenz 2022 einer Revision unterzogen. Es sind die Themen, denen
wir langfristig bzw. dauerhaft eine Relevanz für die KjG zuordnen. In sie
investieren wir auch die meisten Ressourcen.
1.1.1. Partizipation und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen
Als demokratischer Jugendverband leben wir Partizipation und Teilhabe
unserer Mitglieder auf allen Ebenen. Auch in Politik und Gesellschaft
wollen wir Kinder- und Jugendbeteiligung ermöglichen. Wir beziehen dabei
Stellung zu kinder-, jugend- und gesellschaftspolitischen Themen, z.B. die
Forderung nach Kinderrechten im Grundgesetz oder das Wahlrecht von Geburt
an.
Rückblick:
Mit dem Abschluss von LautStark! gilt es ein einen neuen Plan für die nächsten
Jahre zu überlegen (s. 3.1.3.1 SAS Partizipation und Teilhabe von Kindern und
Jugendlichen).
Die Bundestagswahl (mehr im Kapitel 2.1.1 Politik) steht vor der Tür und die
U18-Wahlen (s. 1.4.1 U18 Wahl) haben stattgefunden. Diese beobachten wir und
beziehen Stellung. Im Wahlkampf scheinen die Bedarfe junger Menschen außerhalb
der BDKJ-Kampagne #GenerationJetzt (s. 2.1.4.1 BDKJ) und der Diskussion um einen
Pflicht- / Wehrdienst (s. 1.3.3 Ehrenamt und Engagement) kaum eine Rolle zu
spielen. Zukünftig möchten wir zielgerichtetere Lobbyarbeit für die Interessen
junger Menschen machen, sodass wir aktuell an einer Lobbystrategie (s. 2.1.1
Politik) arbeiten.
- Mit dem großen Ziel, Stimmen von Kindern und Jugendlichen laut und stark
zu machen, sind wir sehr zufrieden und können die Bilder und Statements
der Veranstaltung gut für die Weiterarbeit nutzen.
- Wir sind dankbar, dass der BDKJ mit #GenerationJetzt super zügig eine gute
Kampagne ins Leben gerufen hat und dass wir uns so unkompliziert
anschließen konnten. Voll gut, dass auch viele von euch so aktiv
mitgemacht haben!
Ausblick:
Wir sind gespannt auf die Überlegungen und Empfehlungen des SAS Partizipation
und Teilhabe und die neue Schwerpunktsetzung in diesem Themenbereich für uns als
BL und als Bundesverband.
Wir leben aktiv unseren Glauben und machen uns Gedanken darum, wie wir
auch zukünftig unsere Spiritualität leben möchten. Das Themenfeld wird
gemeinsam mit dem Sachausschuss Glaube und Spiritualität (s. 3.1.3.2 SAS
Glaube und Spiritualität) und den Geistlichen Leitungen (s. 3.2.3.3
Geistliche Leitungen) bearbeitet.
In diesem Kapitel geht es vor allem um innerverbandliche Inhalte und
Veranstaltungen explizit zu diesem Thema. Mehr rund um Kirchenpolitik &
Interessensvertretung in Kirche findet ihr unter 2.1.2 Kirche.
Rückblick:
Seit der letzten Buko gestalten wir Impulse über den Instagram-Account
seelen.kram. Die Resonanz ist mäßig, sodass wir den Account zukünftig ohne
Projektgelder und entsprechende Projektkraft nicht weiter in der gleichen
Intensität bespielen werden. Stattdessen wird der SAS Glaube und Spiritualität
(s. 3.1.3.2 SAS Glaube und Spiritualität) zukünftig zu bestimmten Zeiten Impulse
gestalten.
Kirchenpolitisch (s. 2.1.2 Kirche) ist weiterhin die Frage nach Zugängen zu
geistlichen Leitungen im BDKJ und mit den Bischöfen präsent (s. 2.1.4.1 BDKJ),
genauso wie der Synodale Ausschuss. Auch der Katholik*innentag 2026 (s. 2.1.2
Kirche) wirft seine ersten Schatten voraus.
- Schade, dass das Projekt digitale Kirche keine große Resonanz hatte.
Gleichzeitig war es auch cool, das mit den Projektgeldern auszuprobieren.
So ist es auch nicht weiter schlimm, dass wir es nicht weiterführen.
Ausblick:
Ab April wird seelen.kram in die Hände des SAS Glaube und Spiri übergehen.
FRAGE: Habt ihr bestimmte Wünsche bzgl. spiritueller Formate?
Emily (RoSt):
Die Überwindung von Geschlechterstereotypen, die uneingeschränkte
Gleichberechtigung von Menschen aller Geschlechtskategorien und die
Befähigung zur Entwicklung einer eigenständigen sexuellen und
geschlechtlichen Identität ist uns wichtig. In Sprache, Bild,
Organisationsform und Arbeitsweise möchten wir zu einer
Geschlechterdemokratie und Anerkennung sexueller und geschlechtlicher
Vielfalt beitragen. Wir setzen uns dafür ein, dass diese auch in unserer
Gesellschaft umgesetzt wird.
Das Themenfeld wird gemeinsam mit dem Sachausschuss
Geschlechtergerechtigkeit und –vielfalt (s. 3.1.3.3 SAS
Geschlechtergerechtigkeit und -vielfalt), der KjGay (s. 3.2.2.1 KjGay) und
in der BAG Mädchen*politik (s. 2.1.3.1 Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG)
Mädchen*politik) bearbeitet.
Rückblick:
Gerade rund um die im SAS Geschlechtergerechtigkeit und -vielfalt (s. 3.1.3.3
SAS Geschlechtergerechtigkeit und -vielfalt) angestoßenen Projekte läuft aktuell
richtig viel an Weiterentwicklung und -arbeit – sowohl pädagogisch als auch
strukturell.
Daneben arbeitet Dr. Anna Grebe (ehem. DV Rottenburg-Stuttgart, Politberaterin)
an der Auswertung der Ergebnisse ihrer Fallstudie im Nachgang der
Bundeskonferenz.
Felix (Freiburg):
- Wir nehmen ein großes Interesse wahr, gemeinsam geschlechtergerechter zu
werden und sind dankbar dafür, dass ihr euch mit uns z.B. auf verschiedene
Redelisten einlasst und uns so konstruktiv Rückmeldungen zur Arbeit an
diesem Themenfeld gebt.
- Wir haben weiterhin Lust darauf, Lösungsmöglichkeiten auszuprobieren und
die KjG und Welt gerechter zu gestalten.
Ausblick:
Nach euren Rückmeldungen auf dem Herbst-Bundesrat ist ein Input durch Anna zu
ihrer Fallstudie auf der nächsten Bundeskonferenz geplant. Dieser soll gerahmt
werden durch einen TOP, bei dem es darum gehen soll, wie wir gemeinsam weiter
hin zum Ziel der Geschlechtergerechtigkeit kommen.
Auf den kommenden Konferenzen sollen wieder Genderwatches stattfinden und wir
wollen wieder andere Redelisten ausprobieren.
FRAGE: Habt ihr bereits Genderwatches in irgendwelchen Kontexten durchgeführt?
Wenn ja, was waren eure Erkenntnisse?
Leo Kottmann:
Zur Durchführung selbst ist uns natürlich aufgefallen, dass es nicht immer ganz einfach ist genau abzustecken welcher Redebeitrag unter welche Kategorie fällt und eine Person sich immer komplett auf den Genderwatch konzentrieren muss. Die Handhabung ist aber mega!
Inhaltlich haben wir mit unserer Vorstellung ähnliche Ergebnisse feststellen können. Besonders bei Themen wie Satzung und Finanzen war der Anteil an männlichen Redenden deutlich höher. Grundsätzlich haben sich männliche Personen nicht häufiger, sondern eher weniger häufig im Vergleich zu nicht-männlichen Personen gemeldet, aber dennoch eine insgesamt längere Redezeit in Anspruch genommen. Darüber konnten wir uns im Anschluss auch noch einmal Austauschen.
= Insgesamt haben wir gute Erfahrungen gemacht und werden den Genderwatch vermutlich noch häufiger durchführen.
Emily (RoSt):
Felix (Freiburg):
Die Schwerpunktthemen wurden 2017 von der Bundeskonferenz beschlossen und
2022 einer Revision unterzogen. Es sind die Themen, denen wir
mittelfristig (4 Jahre) eine aktuelle gesellschaftliche und KjG-Relevanz
zuordnen. Die nächste Revision soll 2025 mit den Ergebnissen von
LautStark! erfolgen.
Rückblick:
Wie auf der vergangenen Bundeskonferenz beschlossen, wurde die Suche nach einem
neuen Schwerpunktthema bei LautStark! eingebunden. Zunächst gab es eine offene
Abfrage nach Themen, die in der Lebenswelt der Teilnehmer*innen vor Ort eine
wichtige Rolle einnehmen. Sämtliche Vorschläge wurden gesammelt und waren für
alle sichtbar. In einem zweiten Schritt wurden diese geclustert und zu
Themenkategorien zusammengefasst. Im letzten Schritt konnten alle für je drei
der wichtigsten Kategorien abstimmen. Die Station war tagsüber offen und
durchgängig gut besucht.
- Sowohl die hohe Teilnahme als auch die Vielfalt der genannten Themen
behalten wir sehr positiv in Erinnerung. Auch erlebten wir ein großes
Interesse an den Themen, die andere Kinder und Jugendliche formulierten.
- Dieses Format der Abfrage hat für LautStark! als Kinder- und Jugendgipfel
sehr gut funktioniert. Offen bleibt, mit welcher Herangehensweise wir
zukünftig Schwerpunktthemen, die möglichst viele Menschen in der KjG
beschäftigen, suchen und finden.
Ausblick:
Die nächste Revision der Schwerpunktthemen ist für die kommende Bundeskonferenz
geplant und wird mit dem SAS Partizipation & Teilhabe vorbereitet. In diesem
Rahmen werden die auf LautStark! gewonnenen Ergebnisse vorgestellt und daraus
ein neues Schwerpunktthema für die KjG gewählt.
Leo Kottmann:
Vielleicht auch erweiternd dazu: Würdet ihr die Bundeskonferenz im jetzigen Rahmen als geeignet für die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen sehen? Wie ginge das ggf. noch besser? Und habt ihr Ideen oder Vorschläge wie wir mehr jüngere KjGler*innen zur Arbeit auf der Bundesebene motivieren können?
FRAGE: Im Beschluss zu den Schwerpunktthemen war vorgesehen, dass auch DV-
Veranstaltungen (Kinderstädte & -konferenzen) genutzt werden sollen, um
Rückmeldungen von Kindern und Jugendlichen zu möglichen zukünftigen
Schwerpunktthemen zu erhalten. Habt ihr Rückmeldungen erhalten?
Leo Kottmann:
Felix (Freiburg):
1.2.2. Antifaschismus
Felix (Freiburg):
Faschistische Einstellungen wie Sexismus, Queerfeindlichkeit oder
Rassismus widersprechen unseren Grundüberzeugungen als christlicher und
demokratischer Verband. Wir positionieren uns klar gegen Faschismus und
sind Antifaschist*innen. Seit 2022 setzen wir uns schwerpunktmäßig gegen
Faschismus ein. 2023 haben wir einen Beschluss gefasst, der unsere
Position, unsere Umsetzungsschritte und unsere Forderungen bündelt.
Rückblick:
Mit Bekanntwerden der Auflösung der Bundesregierung haben wir für Anfang Januar
wieder ein Vernetzungstreffen mit einem Schwerpunkt auf die Bundestagswahlen
geplant und beworben. Hier gab es wieder nur eine Anmeldung, sodass wir den
Termin abgesagt haben.
Am 18.1. fand in Kooperation mit dem DV Köln ein Fachtag „Mit Wumms aus der
Krise – Zukunft gestalten – antifaschistisch handeln“ statt. Mit 36 Anmeldungen
war der Fachtag fast ausgebucht. Die Zusammensetzung aus KjGler*innen von Kölner
Ortsgruppen, Kölner Diözesanebene und Bundesverband, sowie nicht-KjGler*innen
war sehr durchmischt. Die meisten Teilnehmer*innen kamen aus NRW-DVs, wobei auch
knapp zehn Personen eine längere Anreise in Kauf genommen haben (v.a.
Rottenburg-Stuttgart). Trotz einigen Krankheitsfällen konnte der Fachtag dank
der super Vorbereitung und spontaner Umorganisation ohne spürbare
Einschränkungen durchgeführt werden. Zentrale Erkenntnis aus der Reflexion ist,
dass ein Tages-Fortbildungsformat in Kooperation mit einem DV angenommen wird.
Inhaltlich war dieses Mal große Unterschiede an vorhandenem Vorwissen spürbar,
was ggf. bei anderen ähnlichen Veranstaltungen bei der Referent*innen-Anfrage
für Workshops bedacht werden könnte.
Anlässlich des Fachtags, rund um die Bundestagswahlen und zum Verhalten der CDU,
Stimmen der AfD in Kauf zu nehmen für eine deutliche Verschärfung von Migration
und Asyl haben wir uns mit Pressemitteilungen und Social Media Posts
positioniert. Daneben haben wir wieder zahlreiche Posts der Kampagne „Klartext
gegen Faschismus“ veröffentlicht– teilweise zusammen mit der BDKJ-Kampagne
#GenerationJetzt.
TODO: Da in diesem Themenfeld auch super viel bei euch läuft: Macht uns gerne
gerade auf eure Veranstaltungen aufmerksam. Wir teilen das gerne, weil das auch
für Personen am anderen Ende von Deutschland interessant sein kann (z.B. die
Zoom-Reihe „Wir müssen reden!“ der LAG Bayern mit spannenden Expert*innen).
Dass unsere (Bildungs-)Arbeit in diesem Bereich gesehen wird und gerade
innerhalb der katholischen Kirche ein Alleinstellungsmerkmal von uns als KjG
ist, merken wir immer mal wieder an Anfragen von außen.
- Schade, dass die Vernetzungstreffen nur so wenige Anmeldungen haben.
- Mit dem Fachtag sind wir unterm Strich wieder sehr zufrieden. Die
Organisation in Kooperation mit einem DV hat sich wieder sehr bewährt.
Großes Danke an die Kölner*innen!
Leo Kottmann:
- Richtig schön und zufriedenstellend, dass sämtliche Positionierungen auf
Social Media so eine gute Resonanz haben.
Ausblick:
Bis zur Buko und damit dem Ende des Schwerpunktthemas sind keine weiteren
Vernetzungstreffen oder Veranstaltungen geplant, nur die Social Media Kampagne
läuft weiter. Danach gilt es, Ressourcen abzuwägen und zu priorisieren, ob und
wenn ja, in welcher Form, Antifaschismus unter einem unserer anderen Themen
weiterbearbeitet werden soll und kann.
Inklusion hat uns auch bereits vor der Bundeskonferenz 2022 als „weiteres
für die KjG relevantes Thema“ begleitet. Inklusion wurde dann als
Schwerpunktthema gesetzt.
Rückblick:
Aktuell wird Inklusion krankheitsbedingt nicht gesondert bearbeitet, sondern
wird bei unseren anstehenden Veranstaltungen möglichst berücksichtigt.
Ausblick:
Bis zur Buko und damit dem Ende des Schwerpunktthemas ist nichts weiter geplant.
Danach gilt es zu schauen, inwieweit das Thema als Teil von „Partizipation und
Teilhabe“ bearbeitet werden kann und soll.
1.3. Weitere für die KjG relevante Themen
1.3.1. Sexualpädagogik, Prävention & Awareness
Rückblick:
Die Arbeit im Bereich Prävention & Awareness war im vergangenen Berichtszeitraum
insbesondere im Rahmen von LautStark! sehr intensiv.
Die Präventionsarbeit erwies sich hierbei als besonders herausfordernd. Für
LautStark! war der Aufwand enorm, da die Voraussetzungen in den
Diözesanverbänden stark variierten. Ein zusätzlicher hoher Aufwand entstand
durch die intensive Begleitung vieler Verstärker*innen. Dabei wurde deutlich,
dass zahlreiche KjG-Leitungen nicht ausreichend geschult sind und in den DVs
teilweise keine Führungszeugnisse vorliegen.
Felix (Freiburg):
Frage: Wie haltet ihr die Schulungen und Führungszeugnisse nach? Braucht ihr
dabei Unterstützung?
Adrian Eickhoff DV Paderborn:
Leo Kottmann:
Emily (RoSt):
Felix (Freiburg):
Die Schulungen müssen Ortsgruppen bei uns selbst nachhalten, teilweise werden sie dabei von den Kirchengemeinden unterstützt. Auf Diözesanebene fragen wir die Bescheinigung über Schutzschulungen vor Veranstaltungen selbst ab und dokumentieren diese.
Unterstützung brauchen wir hier gerade keine.
TO DO: Falls ihr das bisher noch nicht regelmäßig tut, bitten wir euch darum,
euch ein System zu überlegen. Wir wollen als KjG auf keinen Fall Ort von
Täter*innen sein / werden!
Insbesondere bei LautStark! zeigte sich, dass das entwickelte Awareness-Konzept
sehr gut funktioniert hat und gerne weiter genutzt werden kann. Auch über
LautStark! hinaus war eine große Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung seitens
des Verbandes wahrzunehmen, insbesondere in Bezug auf Konferenzbegleitung.
Für beide Bereiche hat außerdem umfangreiche Nacharbeit im Kontext von
LautStark! stattgefunden (s. 1.4.2 LautStark! 2024).
Ein weiterer zentraler Punkt ist das institutionelle Schutzkonzept (ISK). Vor
allem durch Kommunikationsprobleme seitens der begleitenden externen Referentin
und personelle Wechsel ist es weiterhin nicht abgeschlossen.
- Wir sind sehr zufrieden mit der gestiegenen Sensibilität und den
Weiterentwicklungen im Bereich Awareness. Die Awareness-Arbeit verlief
insgesamt sehr positiv.
- Die Präventionsarbeit verlief nicht zufriedenstellend und es zeigt sich,
dass Handlungsbedarf besteht. Daher appellieren wir eindringlich an die
DVs, hier mehr Eigeninitiative zu zeigen und das Thema konsequenter zu
verfolgen.
- Wir bedauern, dass sich die Fertigstellung des ISK weiter verzögert.
Ausblick
Die Awareness-Arbeit bleibt weiterhin in der Erprobungs- und Ausbauphase. Vieles
hat sich bewährt, aber es gibt immer Raum für Verbesserungen.
TO DO: Nutzt gerne das Wohlfühlkonzept von LautStark!, das sich bewährt hat.
Wir werden weiterhin an einer guten Konferenzgestaltung und einer konsequenten
Begleitung arbeiten. Rückmeldungen und weitere Impulse sind stets willkommen!
Zudem bleibt es unser Ziel, das ISK so bald wie möglich abzuschließen. Geplant
ist das unverändert bis zur nächsten Buko.
Rückblick:
Wir bearbeiten das Thema in enger Zusammenarbeit mit dem BDKJ, wobei weiterhin
geplant ist, eine BDKJ-weite Aufarbeitungsstudie durchzuführen. Leider zieht
sich die Frage nach der Finanzierung schon einige Jahre und es liegt immer noch
keine Finanzierungszusage durch den VDD (Verband der Diözesen Deutschlands) vor.
Daher hat sich vor ca. einem halben Jahr eine Arbeitsgruppe im BDKJ gegründet,
die alternative Finanzierungsmodelle bis zur kommenden Hauptversammlung
ausarbeitet. Simon (BL) ist Teil dieser AG. Es ist zu erwarten, dass auch eine
größere Summe durch die Verbände getragen werden muss. Hierfür haben wir auf der
Mitgliederversammlung auf der Buko 2024 schon Rücklagen gebildet.
- Wir hoffen auf eine zeitnahe Klärung der Finanzierung des BDKJ-
Aufarbeitungsprozesses.
- Auch wenn die Arbeit in der AG Finanzierung manchmal träge lief, sind wir
zuversichtlich, zur HV ein gutes Finanzierungskonzept beschließen zu
können.
Ausblick:
Die BDKJ-Hauptversammlung wird über den Vorschlag der AG beraten und eine
Entscheidung treffen.
Rückblick:
Im aktuellen Wahlkampf wurde immer wieder ein Pflichtdienst für junge Menschen
diskutiert. Auf dem letzten Bundesrat haben wir uns hierzu klar mit einem
Beschluss positioniert und die Entwicklungen intensiv verfolgt.
Der BDKJ konnte die Jugendkommission der Bischofskonferenz als Partner für die
Forderung nach einem Rechtsanspruch auf Freiwilligendienste gewinnen. Die
Bischofskonferenz wird zeitnah eine Positionierung veröffentlichen.
Aufgrund des nicht beschlossenen Bundeshaushalts kommt es aktuell zu
Finanzierungsproblemen bei den Freiwilligendiensten, was sich in einer Kürzung
der Finanzierung im Referatsbereich und ein Einstellungsstopp für
Freiwilligendienstleistende für 2026 zeigt.
Aktuell ist unklar, wie sich die Finanzierung der Jugendverbandsarbeit nach der
Bundestagswahl weiterentwickelt. Unsere Forderung nach mehr Investitionen in die
Jugend und einer Dynamisierung des KJP gemeinsam mit dem DBJR bleibt bestehen.
Im BDKJ (s. 2.1.4.1 BDKJ) hat der Innovationsausschuss seine Arbeit aufgenommen.
Die KjG ist durch Stefan Hofknecht („Hofi“, DV Aachen) vertreten. Er wird sich
u.a. auch mit sich verändernden Rahmenbedingungen in den Lebenswelten, dem
Ehrenamt und dem Engagement junger Menschen beschäftigen. Der Prozess soll die
strukturelle Entwicklung von Jugendverbänden in den Blick nehmen.
- Wir sehen es kritisch, dass das Thema Pflichtdienst politisch immer
stärker ins Spiel gebracht wird.
- Wir erachten es weiterhin als sinnvoll, das Thema innerverbandlich in
enger Zusammenarbeit mit dem BDKJ zu bearbeiten, da viele Jugendverbände
ähnliche Fragestellungen beschäftigen.
Ausblick:
Nach der Bundestagswahl wird es wichtig sein, für eine starke Finanzierung der
Jugendverbände im Bundeshaushalt zu kämpfen. Wir hoffen, dass sich auch die
Finanzierungssituation der Freiwilligendienste positiv entwickelt.
Wir sind gespannt auf die Weiterarbeit des Themas Zukunft der
Jugendverbandsarbeit im BDKJ, insbesondere im Innovationsausschuss (s. 2.1.4.1
BDKJ).
Mit dem BDKJ haben wir beschlossen, bis 2030 klimaneutral zu werden.
Hierzu arbeitet ein Ausschuss. Um unserer Verantwortung gerecht zu werden,
haben wir das Thema auch für uns als weiteres aktuelles Thema gesetzt. Im
Zuge dessen sind wir auch in geringem Umfang klimapolitisch aktiv.
Rückblick:
Aufgrund beschränkter Ressourcen erfolgte in diesem Bereich keine Weiterarbeit.
Mit der neu eingerichteten Vertretungsstelle im Referatsbereich stehen ab sofort
jedoch wieder mehr Ressourcen dafür zur Verfügung. Unter anderem fand ein
Vernetzungs- und Austauschtreffen zum aktuellen Stand in den Verbänden statt.
Der BDKJ-Ausschuss zum Thema arbeitet aktuell weiter an der Klimabilanzierung
des BDKJ und der Prüfung erster Maßnahmen zur Reduktion der Emissionen, z.B.
ausschließlich vegane Verpflegung.
- Schade, dass ressourcenbedingt keine Weiterarbeit möglich war.
- Wir freuen uns, dass jetzt wieder mehr Kapazitäten dafür zur Verfügung
stehen.
Ausblick:
Wir sind gespannt auf die vorgeschlagenen Maßnahmen des BDKJ-Ausschusses.
Innerhalb der KjG steht zeitnah wieder die Überarbeitung unserer
Nachhaltigkeitsrichtlinie an.
1.3.5. Mitgliedergewinnung und -pflege
Für alle Aktivitäten s. 3.1.4.1 AG Mitglieder.
Bei der U18-Wahl können junge Menschen in einer Aktionswoche vor der Wahl
ihre Stimme abgeben. Die Wahllokale müssen selbst eingerichtet werden. Das
kann überall sein, wo sich Kinder und Jugendliche aufhalten. Die
Ergebnisse werden zentral gesammelt und auf einer offiziellen Homepage
veröffentlicht. Hierfür wird auch begleitendes Material zur Verfügung
gestellt. Die U18-Wahl bildet die Fähigkeit junger Menschen ab, sich eine
eigene Meinung zu bilden. Sie werden unterstützt, Politik zu verstehen,
Unterschiede in den Parteiprogrammen zu erkennen und Wahlversprechen von
Politiker*innen zu hinterfragen.
Rückblick:
Die U18 Wahl zu den Bundestagswahlen hat vom 7.-14.2. stattgefunden. Unter den
über 1500 Wahllokalen sind auch einige von KjGs gestemmt worden. Die mediale
Aufmerksamkeit auf den Ergebnissen war dieses Mal ziemlich hoch und damit auch
die Forderungen, jungen Menschen besser zuzuhören und sie zu beteiligen. Wir
haben das mit einem Post und einer Pressemitteilung mit unserer Forderung nach
einem Wahlrecht ohne Altersgrenzen verknüpft.
Leo Kottmann:
Vielleicht gibts ja schon sowas hinsichtlich des der Alleinstellungsmerkmale.
- Super, dass so viele von euch & den Ortsgruppen mitgemacht haben!
- Wirklich gut, dass dieses Mal die Aufmerksamkeit auf den Stimmen junger
Menschen so hoch war!
In der Erarbeitung unserer Lobbystrategie überlegen wir aktuell
Alleinstellungsmerkmale von uns als KjG, wozu die Forderung nach einem Wahlrecht
ohne Altersgrenzen gehört. In diesem Zusammenhang können wir hoffentlich von der
größer gewordenen Bekanntheit der U18-Wahlen profitieren.
Auch bei den anstehenden Landtagswahlen können voraussichtlich wieder U18/U16-
Wahllokale angeboten werden. Plant das gerne schonmal ein!
LautStark! war der kinder- und jugendpolitische Gipfel der KjG vom 03.10.
- 06.10.2024. Kinder und Jugendliche haben sich mit verschiedenen Themen
auseinandergesetzt und sind ermutigt worden, ihre Stimme einzusetzen. Mit
der Planung und Durchführung war die BL und der Sachausschuss
Partizipation und Teilhabe (s. 3.1.3.1 SAS Partizipation und Teilhabe von
Kindern und Jugendlichen) beauftragt.
Rückblick:
Im Zeitraum der Berichtslegung wurde die Veranstaltung intensiv reflektiert. Die
Reflexionsergebnisse und das Feedback von Teilnehmenden sowie Gruppenleitungen
und Verstärker*innen je vor Ort und im Nachgang, der externen Referent*innen,
des Wohlfühl-Teams und der -Teamleitung, der Würzburger DL, des
Bundesstellenteams und des Bundesrats wurden in der erweiterten Projektleitung
zusammengetragen und intensiv durchgegangen.
- Für die Teilnehmenden (Kinder und Jugendliche) war es eine super
Veranstaltung.
- Größere Unzufriedenheiten gab es vor allem bei Gruppenleitungen und
Verstärker*innen bei konkreten organisatorischen Punkten z.B.
Arbeitsbelastung, Tätigkeitsbeschreibungen, Kommunikationswege, Essen,
Wegzeiten.
- Als besonders gut wurden benannt: Wohlfühlkonzept, Kinderredaktion,
Vielfalt und Wahlmöglichkeit der Workshops, Moderation, Kellerbar,
persönliche Bewerbung durch das Planungsteam auf Dikos usw., Posting-
Countdown vor der Veranstaltung, Werkelwochenende, Minijobstellen für die
Themenbereiche.
In der Nacharbeit wurden sämtliche Ordner und Ergebnisse strukturiert und
teilweise aufbereitet. Außerdem wurden die zentralen Erkenntnisse an die AG
Großveranstaltung (s. 3.1.4.4 AG Großveranstaltung 2027) übergeben.
- Unterm Strich sind wir sehr zufrieden mit der Veranstaltung – gerade auch
unter den nicht optimalen Bedingungen mit einigen (Rollen)Wechseln und
Krankheiten in der Planungsphase und vor Ort.
- Wir haben in der Vorbereitung und Durchführung super viel gelernt und Lust
darauf, das Wissen weiterzugeben. U.a. deshalb ist es wirklich super,
schon eine nächste Großveranstaltung in Aussicht zu haben.
Ausblick:
Wenn ihr Veranstaltungen plant: fragt uns sehr gerne nach konkreteren
Erkenntnissen, Plänen, Konzepten, …! Wir haben da echt viel erarbeitet und
gelernt und geben das sehr gerne weiter!
Leo Kottmann:
2 VERTRETUNG NACH AUßEN
Wir betreiben Lobbyarbeit, um unsere Themen und die KjG vor allem in
politischen Kontexten ins Gespräch zu bringen. Um dieses Ziel zu
erreichen, nutzen wir unterschiedliche Wege: Politiker*innengespräche,
Gespräche mit Verbündeten oder Seitengespräche auf Veranstaltungen, die
wir besuchen. Auch offene Briefe, Beiträge in Fachzeitschriften oder
vergleichbaren Medien zählen wir zu Lobbyarbeit.
Rückblick:
Im Spätsommer haben wir eine Anfrage der SPD erhalten, in der sie um Input für
ihr Wahlprogramm gebeten haben. Auch wenn in diesem Zeitraum viel Arbeit anfiel,
haben wir diese Möglichkeit gerne genutzt, um Themen der KjG zu platzieren
Acht Mitglieder des bayerischen Landtags und zwei Mitglieder des deutschen
Bundestags folgten unserer Einladung, LautStark! zu besuchen, um sich persönlich
ein Bild von der Veranstaltung zu machen und so partizipative Kinder- und
Jugendarbeit live zu erleben. Die Resonanz auf unsere Anfragen war sehr positiv
– die Besuche sind dann an kollidierenden Terminen gescheitert. Vor Ort zeigten
die anwesenden Politiker*innen viel Interesse an der Aktion und stellten sich
Fragen der Kinderredaktion. Im Nachgang haben sie von uns Weihnachtspost
erhalten, auf die wir positive Reaktionen erhalten haben.
Leo Kottmann:
Zum Zeitpunkt der Berichtslegung beobachten wir den Wahlkampf und die generelle
politische Debatte, die sich weiter nach rechts verschiebt. Zusammen mit dem
BDKJ machen wir im Rahmen der #GenerationJetzt (s. 2.1.4.1 BDKJ) Wahlkampf für
junge Menschen und versuchen weiterhin, über Faschismus (s. 1.2.2
Antifaschismus) aufzuklären.
Insgesamt haben wir festgestellt, dass uns eine Strategie mit nachvollziehbaren
Zielen rund um das Thema Lobbyarbeit fehlt. Daher haben wir in den vergangenen
Wochen an einer Neuaufstellung und Konkretisierung einzelner Bereiche
gearbeitet. Dies soll dazu führen, dass wir die Kontaktpflege zu
Entscheidungsträger*innen und unseren Netzwerkpartner*innen passgenauer für
unsere Zwecke nutzen können. Hierfür lassen wir uns derzeit von Dr. Anna Grebe
(Politberaterin und ehemalige KjGlerin) als externe Referentin beraten.
Felix (Freiburg):
- Die Anfrage der SPD hat uns sehr gefreut. Sie traf im Nachgang zum
Gespräch mit Kevin Kühnert auf dem Kathotages bei uns ein. Das zeigt uns,
dass sich Gespräche und kontinuierliche Kontaktpflege in diesen Kontexten
lohnen. Da die Vorverlegung der Bundestagswahl die Fertigstellung des
Wahlprogramms vermutlich drastisch beschleunigt hat sind wir unsicher,
inwieweit sämtliche eingegangene Vorschläge tatsächlich im inhaltlichen
Diskurs berücksichtigt wurden. Dennoch haben wir eine persönliche Antwort
erhalten und begrüßen diesen partizipativen Ansatz.
Leo Kottmann:
- Mit den Besuchen auf LautStark! sind wir insgesamt zufrieden. Vor allem
regionale Politiker*innen wurden erreicht, wovon der DV Würzburg als
gastgebender DV und die LAG Bayern sicher profitieren können. Die
bundesweite Strahlkraft hätte noch größer sein können. Dennoch bewerten
wir vor allem die Qualität der Kontakte vor Ort sehr positiv. Es ergaben
sich intensive Gespräche wie z.B. zum Thema Pflichtdienst (s. 1.3.3
Ehrenamt und Engagement). Vor allem die detaillierte Gesamtorganisation
und das hohe Verantwortungsbewusstsein aller Beteiligten hat die
Besucher*innen beeindruckt.
- Nach wie vor gehen gesellschaftliche Debatten zu jugendpolitischen Themen
beinahe völlig unter. Das beobachten wir leider auch in diesem Wahlkampf.
Wir möchten hier, gerade im Hinblick auf die angespannte politische Lage,
unser Möglichstes tun, um unserer Rolle als Interessenvertreter*in für
junge Menschen gerecht werden. Gleichzeitig wollen wir dabei
ressourcenorientiert und zielgerichtet vorgehen. Die Verschiebung nach
rechts besorgt uns sehr.
Ausblick:
Wir bleiben an den politischen Entwicklungen dran und bringen unsere Haltungen
überall ein, wo es möglich und sinnvoll ist.
Ende März werden wir einen Tag mit Anna Grebe verbringen, um unsere nächsten
Schritte im Bereich Lobbyarbeit zu konkretisieren.
Rückblick:
Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) beschäftigt sich nach wie vor mit
Synodalität. In Deutschland wird dies aktuell im Synodalen Ausschuss
weitergedacht: Im Dezember haben Lukas Nusser (DV Freiburg) und Lisa (BL) als
stimmberechtigte Mitglieder an der dritten Sitzung des Synodalen Ausschusses
teilgenommen und diese gemeinsam mit den jungen Synodalen vor- und nachbereitet.
In der Sitzung wurde vorrangig in Kleingruppen gearbeitet, um durchzudiskutieren
wie ein zukünftiges demokratisches / synodales Format aussehen soll. In der
Sitzung konnten wir sehr gut platzieren, dass das Interesse nicht nur bei jungen
Menschen an Kirche schwindet, wenn die Prozesse keine konkreten, lebensnahen
Ergebnisse bringen. Weitere zentrale Anliegen sind die Generationen- und
Geschlechtergerechtigkeit. Hier werden wir alles daran setzen, dass es nicht bei
„soll-Regelungen“ in Satzung und Geschäftsordnung bleibt, sondern dass über
Listen oder Quoten zukünftig tatsächlich mehr junge Menschen und mehr FINTA*
mitentscheiden können. Von Vorteil ist hierfür, dass Lisa (BL) in die Kommission
Synodalität berufen wurde, die für die Erstellung der Regularien zuständig ist.
Dies gilt es gut zu nutzen, weil beim nächsten Termin des Synodalen Ausschusses
weder Gregor (BDKJ Bundesvorstand) noch Lisa anwesend sein können.
Für den Katholik*innentag 2026 in Würzburg läuft die Bewerbungsphase, sodass wir
zum Zeitpunkt der Berichtslesung überlegen, welche Veranstaltungen wir
einreichen, um diese große (kirchen)politische Lobbyveranstaltung optimal für
uns nutzen zu können. Zudem wurde Lisa (BL) in eine Kommission berufen, die im
Bereich Politik und Gesellschaft entscheidet, welche Programmpunkte stattfinden.
Im Dezember fand das Jahresgespräch mit unserem Kontaktbischof Hauke statt.
Dabei haben wir vorgestellt, welche Themen uns als Bundesverband uns aktuell
beschäftigen und haben uns aufgrund seines Interesses viel über Antifaschismus
unterhalten.
- Die dritte Sitzung des Synodalen Ausschusses ist zufriedenstellend
gelaufen – hoffentlich geht es auch dann so weiter, wenn es an konkrete
Beschlüsse zur Satzung und Geschäftsordnung geht.
- Dass Lisa (BL) für verschiedene kirchenpolitisch relevante Organe „im
Hintergrund“ angefragt wird, freut uns, da so deutlich mehr Einfluss
möglich ist.
- Mit dem Gespräch mit Weihbischof Hauke sind wir sehr zufrieden.
Anfang Mai findet die nächste Sitzung des Synodalen Ausschusses parallel zur
BDKJ-Hauptversammlung statt. Da Lisa (BL) hier nicht teilnehmen kann, gilt es im
Voraus in Zusammenarbeit mit den jungen Synodalen gut abgesprochen relevante
Punkte einzubringen.
Am 12.3. findet die nächste kirchenpolitische Vernetzungsrunde des BDKJ statt,
bei der es darum geht als Verbände zu überlegen, wie wir unseren Stand auf dem
Katholik*innentag 2026 gut gestalten.
Auch das Konveniat (Treffen der geistlichen Leitungen des BDKJs auf Bundesebene
mit BDKJ und afj) findet am 12.3. statt. Je nach Themen nimmt Lisa (BL) hier
teil.
Ein nächstes Treffen mit Weihbischof Hauke ist auf der Buko angedacht.
Die Vernetzung mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und
Kooperationspartner*innen ist für uns deshalb so wichtig, weil wir dort
Verbündete haben, um im Interesse von Kindern und Jugendlichen ein starke
Stimme sein zu können. Durch starke Netzwerkarbeit haben wir die
Möglichkeit, stärker Einfluss über verschiedene Wege in Politik, Kirche
und Gesellschaft zu nehmen.
Rückblick:
Aufgrund begrenzter Ressourcen haben wir in Vergangenheit nicht an Terminen der
nachfolgenden Netzwerke teilgenommen.
Felix (Freiburg):
Ausblick:
Im Rahmen der Weiterarbeit an unserer Lobbystrategie (s. 2.1.1 Politik) werden
wir neu bewerten, welchen Stellenwert wir Netzwerkarbeit zuordnen und welche
Netzwerke für die Erreichung unserer Anliegen sinnvolle Partner*innen sein
können.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mädchen*politik ist ein
Zusammenschluss von Landesarbeitsgemeinschaften der Mädchen*arbeit/-
politik, Verbänden/ Organisationen auf Bundesebene und Fachfrauen bzw.
Expert*innen. Gemeinsam wollen sie Politik mitgestalten, neue
fachpolitische Impulse in der feministischen Arbeit mit Mädchen und jungen
Frauen setzen und zur bundesweiten Verankerung von Mädchenarbeit in
Strukturen und Konzeptionen beitragen.
In der National Coalition haben sich derzeit rund 120 bundesweit tätige
Organisationen und Initiativen aus verschiedenen gesellschaftlichen
Bereichen mit dem Ziel zusammengeschlossen, die UN-Kinderrechtskonvention
in Deutschland bekannt zu machen und ihre Umsetzung voranzubringen. Die
KjG ist Mitglied in der National Coalition. Von dem Netzwerk profitieren
wir durch den gemeinsamen Austausch und das gemeinsame Engagement für
Anliegen, wie zum Beispiel Kinderrechte ins Grundgesetz, Beteiligung von
jungen Menschen oder friedensfördernde Maßnahmen aus Sicht von jungen
Menschen.
Fairtrade verbindet Konsument*innen, Unternehmen und Produzent*innen-
Organisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für
Kleinbauern-familien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für
Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die KjG
ist Mitglied bei FairTrade.
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist der Dachverband der
katholischen Kinder- und Jugendverbände in Deutschland und zählt rund
660.000 Mitglieder. Seine wichtigste Aufgabe ist die Interessenvertretung
in Politik, Kirche und Gesellschaft. Als KjG sind wir im BDKJ in einer
Vielzahl von Gremien vertreten und bringen dort unsere Anliegen ein.
Rückblick:
Mit der Generation jetzt! hat der BDKJ eine Aktion zur Bundestagswahl
durchgeführt und insbesondere auf Social Media eine enorm große Reichweite
erzielt. Seitens der KjG waren Anna op de Hipt (DV Münster) und Sophie Kiko (DV
Paderborn) in der Bundesvernetzungsgruppe zur Aktion vertreten. Das Wahlprogramm
der Generation jetzt! führt verschiedene Beschlüsse des BDKJ zusammen und ist
hier zu finden. Auch wir haben uns der Aktion angeschlossen.
FRAGE: Wie bewertet ihr die Aktion „Generation jetzt!“?
Leo Kottmann:
Wir haben als Diözesanverband auch viel geteilt und gepostet. Im Ergebnis hat sich sogar ein Regionalpolitiker bei uns gemeldet mit dem jetzt ein Gespräch ansteht.
Adrian Eickhoff DV Paderborn:
Emily (RoSt):
Felix (Freiburg):
Die 72-Stunden-Aktion wurde auf den BDKJ-Bundeskonferenzen im November 2024
reflektiert. Dort wurden auch die Weichen für die Zukunft gestellt: Die Mehrheit
der Konferenz sprach sich dafür aus, dass die nächste Aktion 2027 stattfinden
soll. Simon arbeitet in einer Arbeitsgruppe mit, die einen entsprechenden Antrag
zur Hauptversammlung formuliert.
Aktuell läuft weiterhin der Prozess zum Themenmapping des BDKJ. Dabei geht es
vor allem um die Frage, welche Verbände welche Themen bearbeiten und wie wir
voneinander profitieren können. Hierzu wird aktuell ein Tool implementiert, dass
verbandsübergreifend dafür genutzt werden soll.
Die Bearbeitung des von uns initiierten Beschlusses „Feminismus im BDKJ –
intersektional & queer“ verzögert sich leider. Obwohl wir mehrere interessierte
KjGler*innen für die Mitarbeit in der AG benannt hatten, hat sich diese bislang
noch nicht konstituiert. Wir haben daher über den BDKJ-Hauptausschuss einen
Genderwatch für die kommende
BDKJ-Hauptversammlung auf den Weg gebracht, der dankenswerterweise von
Mitgliedern des SAS GeVie (s. 3.1.3.3 SAS Geschlechtergerechtigkeit und -
vielfalt) übernommen wird.
Der Prozess für eine neue Verfahrensordnung für die Beauftragung von Geistlichen
Leitungen (auf Bundesebene) läuft weiter. Die Jugendkommission soll im April
einen neuen Text beschließen, der dann von der Bischofskonferenz beschlossen
werden soll. Der BDKJ ist an der Erarbeitung des Textentwurfs beteiligt. Ziel
der Überarbeitung ist es, den Prozess zu verschlanken (Jugendkommission statt
Ständiger Rat als Entscheidungsgremium, zeitliche Abläufe kürzen) und die
formellen Anforderungen für eine Zulassung klarer zu formulieren.
Wolfgang Ehrenlechner, der bisherige Geschäftsführer des BDKJ, ging zum 11.
November 2024 in Elternzeit und hat den BDKJ zum 28. Februar 2025 verlassen.
Gregor Podschun, bisheriger Bundesvorsitzender, wird sein Amt als BDKJ-
Bundesvorsitzender zur Hauptversammlung im Mai vorzeitig niederlegen und auf die
Position der Geschäftsführung wechseln.
Neben Gregors Stelle, die durch den Wechsel neu zu besetzten ist, hat auch
Bundespräses Stefan Ottersbach angekündigt, sein Amt zur Hauptversammlung
niederzulegen. Für beide Stellen und auch die noch offene ehrenamtliche Stelle
gibt es aktuell noch keine Kandidat*innen. Wir sind daher aktiv auf der Suche
nach interessierten Personen.
TODO: Sprecht gerne interessierte Personen an oder leitet sie an uns weiter!
Für den Prozess zur Aufarbeitung im BDKJ s. 1.3.2 Aufarbeitung.
- Wir bewerten die Zusammenarbeit mit dem BDKJ sehr positiv.
- Generell können wir KjG-Themen im BDKJ mit größerer Schlagkraft aufstellen
und gleichzeitig im BDKJ laufende Prozesse für uns als Verband nutzen.
Daher investieren wir auch viel in den BDKJ und sind als KjG in fast allen
Gremien vertreten.
- Durch den Hauptausschuss sind wir gut über laufende Prozesse informiert
und können eigene Impulse einbringen.
- Wir freuen uns sehr, dass Gregor dem BDKJ zukünftig als Geschäftsführer
zur Verfügung steht. Zugleich bedauern wir, Gregor als Bundesvorsitzenden
im BDKJ zu verlieren.
- Wir hoffen, dass wir zur Hauptversammlung Personen finden, die für den
BDKJ-Bundesvorstand kandidieren.
Auch nach der Bundestagswahl soll die Generation jetzt! weiterlaufen und u.a. in
den Koalitionsverhandlungen unsere Interessen verdeutlichen. Aktuell ist
geplant, die Aktion bis zu den nächsten Bundestagswahlen fortzuführen und so die
Lobbyarbeit im BDKJ unter ein gemeinsames Label zu stellen.
Wir sind sehr gespannt auf die BDKJ-Hauptversammlung und die damit
einhergehenden Wahlen und Anträge.
Wir freuen uns auf die anstehenden Projekte. Wir möchten die vertrauensvolle
Zusammenarbeit mit dem BDKJ-Vorstand und unser Engagement im BDKJ weiterführen
und kritisch-konstruktiv bleiben.
Die fimcap (Fédération Internationale des Mouvements de Jeunesse
Catholique d'Action Paroissiale) ist ein internationaler Zusammenschluss
von katholischen, auf Pfarreiebene organisierten Jugendbewegungen. Sie
bietet ihren Mitgliedsverbänden vielfältige Möglichkeiten zur
interkulturellen Begegnung und politischen Meinungsbildung und gestaltet
Kirche und Gesellschaft auf der ganzen Welt mit. Derzeit besteht die
fimcap aus mehr als 32 Organisationen in über 28 Ländern.
Für alle Aktivitäten s. 3.1.3.6 Internationaler Ausschuss
Die Außendarstellung bzw. externe Kommunikation beschreibt alles, was wir
über unsere verbandlichen Medien, Social-Media-Instanzen und unsere
Homepage bespielen. Dazu zählt Social Media (Instagram & Facebook), Presse
(Pressemitteilungen & Interviews) sowie die Homepage (kjg.de). Bei Fragen
und Anliegen könnt ihr euch an kommunikation@kjg.de wenden.
Rückblick:
In den vergangenen Monaten haben wir unsere Social-Media-Aktivitäten
weiterentwickelt und an neue Herausforderungen angepasst. Nach dem Sommer haben
wir gezielt daran gearbeitet, die verlorene Reichweite zurückzugewinnen,
insbesondere durch eine verstärkte Nutzung von Reels und interaktiven Formaten.
Ein zentrales Thema unserer Inhalte war die Kampagne „Generation jetzt!“ zur
Bundestagswahl 2025, der wir uns angeschlossen haben. Neben eigenen Beiträgen
haben wir Inhalte des BDKJ geteilt, um die Sichtbarkeit der Kampagne zu
unterstützen.
Darüber hinaus konnten wir im Dezember eine Kooperation auf Instagram mit dem
Projekt #ZumFeindgemacht (Instagram: @zumfeindgemacht, 45,4 Tsd. Follower*innen)
des Bundesverbandes für NS-Verfolgte umsetzen. Inhaltlich ging es um das Thema
„Rechtsextreme in der Kirche?! – Die Vereinnahmung des Christentums und wer sich
dagegen wehrt“.
Außerdem konnten wir durch die Neubesetzung der Minijobstelle im Bereich
Öffentlichkeitsarbeit wieder regelmäßig Beiträge zu den Diözesankonferenzen
erstellen und die generelle Anzahl an Posts erhöhen.
Die Abo-Zahlen auf Instagram sind weiterhin gestiegen (von 2.622 auf 2.769),
während auf Facebook ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist (von 2.959 auf
2.942). Unser Fokus bleibt auf Instagram, mit paralleler Bespielung von
Facebook.
Die größte Reichweite und meisten Likes konnten wir auf Instagram mit dem
Beitrag „Wir bleiben dabei: Keine Zusammenarbeit mit Faschist*innen“, 29.01.2025
(Reichweite: 7.977; Likes: 432) erzielen.
- „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“, 27.01.2025
(Reichweite: 2.121; Likes: 117)
- „U18 hat gewählt!“, 17.02.2025 (Reichweite: 1.801; Likes: 145)
- „KjG-Wrapped 2024“, 06.12.2024 (Reichweite: 1.784; Likes: 272; Kommentare:
11)
- „Ampel-Regierung am Ende?!“, 08.11.2024 (Reichweite: 1.545; Likes: 129)
- „Internationaler Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“,
25.11.2024 (Reichweite: 1.512; Likes: 116)
Insgesamt konnten wir die Reichweite und das Engagement im Zeitraum seit dem
Herbstbundesrat im Vergleich zum vorherigen Zeitraum (Bundeskonferenz bis
Herbstbundesrat) um fast 50 % steigern.
- Die gezielte Nutzung von Reels und interaktiven Formaten hat sich bewährt
und zu einer deutlichen Steigerung der Reichweite geführt.
- Instagram bleibt unser wichtigster Kanal, während Facebook zunehmend an
Bedeutung verliert.
- Es freut uns, dass politisch und gesellschaftlich relevante Themen eine
besonders hohe Resonanz erzielen.
Ausblick:
In den kommenden Monaten begleiten wir weiterhin die Kampagne „Generation
jetzt!“ zur Bundestagswahl 2025 und danach. Wie intensiv wir dabei eigene
Inhalte produzieren oder uns stärker auf das Reposten von BDKJ-Beiträgen
konzentrieren, wird sich im weiteren Verlauf zeigen.
Zusätzlich wollen wir die Community-Interaktion auf unseren Kanälen weiter
ausbauen und verstärkt auf Beziehungsarbeit setzen. Die Social-Media-
Halbjahresplanung steht bereits bis zum Sommer. Dabei soll die Bewerbung der
Bundeskonferenz nochmal anders in den Fokus rücken und wird frühzeitig in die
Planung einbezogen.
Mit Blick auf unsere genutzten Kanäle überlegen wir aktuell, zusätzlich TikTok
auszuprobieren und Reel-Formate dort zu cross-posten. Unabhängig davon wollen
wir die Anzahl an Reels erhöhen.
Rückblick:
Seit dem Herbstbundesrat haben wir drei Pressemitteilungen verschickt: eine zum
Herbstbundesrat 2024, eine im Januar zum antifaschistischen Fachtag in Köln und
zuletzt eine kurz vor den Bundestagswahlen, die insbesondere von einigen
katholischen Medien aufgegriffen wurde. Besonders große Aufmerksamkeit erhielt
unsere Pressemitteilung zum Beschluss „Bischöfe, zeigt Haltung – Kein
Schulterschließen mit Rechtsextremen“. Sie wurde von mehreren
Nachrichtenportalen aufgegriffen und sorgte für viel Resonanz. Während wir aus
progressiven Kreisen positive Rückmeldungen erhalten haben, gab es auch
kritische Stimmen, unter anderem von Bischof Rudolf Vorderholzer.
Darüber hinaus gab es vereinzelt Berichterstattung zu LautStark!.
- Unsere Pressearbeit zeigt, dass wir mit klaren und gesellschaftlich
relevanten Positionierungen eine breite Öffentlichkeit erreichen können.
- Gleichzeitig bleibt es eine Herausforderung, langfristig sichtbar zu
bleiben. Nicht alle Themen stoßen automatisch auf mediales Interesse und
es braucht gezielte Arbeit, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
In den kommenden Monaten werden wir weiter daran arbeiten, als
Ansprechpartner*innen für Medien präsent zu bleiben. Dabei liegt der Fokus
darauf, an bestehende Kontakte anzuknüpfen und bei relevanten gesellschaftlichen
und kirchlichen Themen sichtbar zu sein. Wir werden prüfen, welche Anlässe sich
für Pressemitteilungen oder andere mediale Impulse eignen und gezielt darauf
reagieren. Zudem hat Lara mit einer Fortbildung gestartet und nimmt dort viele
Impulse auf, um unsere Arbeitsweise weiter zu stärken. Unser Ziel ist es, unsere
Themen mit den vorhandenen Ressourcen bestmöglich in die Öffentlichkeit zu
tragen.
Infos zum Multisite-Netzwerk für DVs und Pfarreien findet ihr im Kapitel
3.3.2 Homepage für DVs und Pfarreien.
Rückblick:
Unsere Arbeit in diesem Bereich lief in den letzten Monaten auf Sparflamme. Zwar
wurden Inhalte regelmäßig aktualisiert und die grundlegende Instandhaltung
sichergestellt, doch größere Weiterentwicklungen sind bisher ausgeblieben. Der
Fokus lag zuletzt auf anderen dringenden Aufgaben, sodass hier weniger
Kapazitäten zur Verfügung standen.
- Es zeigt sich, dass die Basis funktioniert und der Bereich jederzeit
weiterentwickelt werden kann, sobald Kapazitäten frei werden.
3 LEITUNG NACH INNEN
Unsere Ausschüsse und Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit einem
bestimmten Thema oder Projekt und bereiten verbandliche Aktionen zu diesen
vor. Mehr Infos zu unseren Gremien findet ihr auf unserer Homepage.
Unsere beiden Konferenzen, die Bundeskonferenz (Buko) und der Bundesrat
(Bura), tagen insgesamt dreimal jährlich und entscheiden über Ziele,
Positionen und Aktionen der KjG. Auf den Konferenzen berichtet die
Bundesleitung über ihre Arbeit, es werden Anträge beschlossen und es
finden Wahlen statt. Die Beschlüsse der Konferenzen findet ihr hier.
Rückblick:
Der Herbst-Bundesrat 2024 hat viele Beschlüsse hervorgebracht. Verabschiedet
wurden u.a. Anträge zu einer nächsten bundesweiten Großveranstaltung, Spenden
für Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit sowie Positionierungen zu den
Themen Pflichtdienst und dem Marsch fürs Leben.
Unser Testlauf in der Umstrukturierung in der internen Organisation der
Konferenzen läuft weiter. Anstelle für jede Konferenz innerhalb BL und Referaten
die Zuständigkeit zu wechseln, gibt es mit Simon (BL) und Lioba (Referentin) nun
feste Zuständigkeiten für sämtliche Konferenzen, um Übergabeaufwand zu
minimieren und Planungsabläufe zu vereinfachen.
- Wir sind zufrieden mit dem Ablauf und den Beschlüssen des Bura, besonders
die guten Beratungen zu LautStark! und einer zukünftigen
Großveranstaltung. Jedoch haben wir festgestellt, dass die inhaltliche
Intention der Spenden-Beschlüsse oft unklar ist. Wir wollen daher diese
für die Zukunft nochmal reflektieren.
Felix (Freiburg):
Wie ist das gemeint? Wollt ihr die Spenden grundsätzlich überdenken, die Kommunikation des "politischen Ursprungs" überarbeiten oder habt ihr festgestellt, dass die Projekte nicht mehr dem ursprünglichen Zweck entsprechen und wollt dementsprechend genauer auf die ausgewählten Projekte schauen?
- Die Neuverteilung der Aufgaben erachten wir als sinnvoll. Besonders durch
die Verstetigung von Arbeitsabläufen erhoffen wir uns zukünftig
Arbeitsentlastung im Bezug auf die bundesweiten Konferenzen. Da die heiße
Zeit mit Frühjahrs-Bura und Buko aktuell noch ansteht, kann eine finale
Bewertung erst danach gezogen werden.
Ausblick:
Die Buko wird vom 11. - 15. Juni in Altenberg stattfinden, der Herbst-Bura vom
24. - 26. Oktober in der Jugendherberge Würzburg.
TODO: Tragt euch die Termine ein und wählt eure Delegationen :)
Die aktuelle Aufgabenverteilung der BL findet ihr auf unserer Homepage.
Rückblick:
Aufgrund von Yus Erkrankung arbeiten wir aktuell weiterhin zu zweit in der
Bundesleitung. Dadurch sind wir einerseits gezwungen, Themenbereiche nicht oder
nur reduziert zu bearbeiten. Andererseits arbeiten wir weiter daran, unsere
Arbeitsweisen zu vereinfachen, Prozesse effizienter zu gestalten und
eigenverantwortliches Arbeiten innerhalb der Bundesstelle noch stärker zu
ermöglichen. Dabei probieren wir verschiedene Ideen gerne einfach aus und
behalten sinnvolle Veränderungen längerfristig bei. Die Vertretungsstelle im
Referatsbereich trägt zudem seit Februar dazu bei, unsere Arbeitsbelastung zu
reduzieren und bisher liegengebliebene Themenbereiche wieder stärker zu
bearbeiten.
Yu hat angekündigt, zur Bundeskonferenz von ihrem Amt zurückzutreten. Der
Wahlausschuss arbeitet aktuell an der Veröffentlichung der Stellenausschreibung.
TODO: Sprecht gerne interessierte Personen an oder leitet sie an uns weiter!
Lisas errechneter Geburtstermin ist Ende Mai, sodass sie ab diesem Zeitpunkt in
Mutterschutz ist und im Falle einer Wiederwahl im September wieder einsteigt.
Der Mutterschutz vor der Geburt startet zum 15.4., wobei Lisa plant diesen
abzulehnen, wenn das Arbeiten weiterhin gut möglich ist.
- Die Zusammenarbeit macht weiterhin viel Spaß. Wir schätzen es sehr, dass
wir einander, unsere Arbeitsweise und Arbeitsbelastung gut im Blick haben.
- Wir freuen uns, dass nach einem arbeitsintensiven Jahr 2024 seit Anfang
2025 die Arbeitsbelastung wieder abnimmt.
- Die kommende Zeit mit einer doppelten Vakanz in der Bundesleitung wird
sicherlich herausfordernd.
- Yus Krankheit ist einfach super kacke und wir wünschen ihr alles Gute!
Ausblick:
Mit Blick auf die doppelte Vakanzzeit gilt es, gute Absprachen zu treffen, wie
die Zeit gut gestaltet werden kann. Wir hoffen, Yus Stelle zur Buko nachbesetzen
zu können und freuen uns, wenn wir im September wieder zu dritt starten können.
Wir bleiben weiterhin offen für Neues und hoffen, durch die veränderten Prozesse
und Arbeitsweisen auch langfristig im voll besetzten Team Entlastung zu
schaffen.
Sachausschüsse (SAS) werden von Bundeskonferenzen und -räten eingesetzt
und gewählt, um die Arbeit bundesverbandlicher Organe zu unterstützen.
Sachausschüsse sind selbstständig antragsberechtigt. Für unsere drei Kern-
und Profilthemen haben wir dauerhafte Sachausschüsse eingerichtet, in
denen die Bearbeitung der Themen erfolgt.
3.1.3.1. SAS Partizipation und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen
Mitglieder: Dominik Meyer (DV Berlin), Clara Löw (DV Mainz), Louise Charters (DV
Essen), Max Klausen (DV Bamberg), Johannes Vock (DV Mainz), Jana Kosky (DV
Aachen) und Lisa R. (Projektreferentin bis 31.12.2024) und Lisa (BL)/ ab Mitte
Februar Lioba (Referentin)
Rückblick:
Im Zeitraum der Berichtslegung fanden vor allem die Nachbereitungen (Reflexion,
Ablage, …) zu LautStark! statt, die der SAS maßgeblich verantwortet hat.
Darüber hinaus bereiten die Mitglieder aktuell die Revision der
Schwerpunktthemen (s. 1.2.1 Revision der Schwerpunktthemen) mit vor, für die bei
LautStark! Ideen und Meinungen von Teilnehmenden gesammelt wurden. Auch die
allgemeine Buko-Vorbereitung und Überlegungen zur Weiterarbeit im Themenbereich
nach der Buko sind aktuelle Aufgaben.
Der SAS arbeitet zurzeit eigenständig und Lioba (Referentin) und/oder Lisa (BL)
unterstützen bei Bedarf.
- Super, dass der SAS so eigenständig arbeitet und überlegt, wie es
weitergehen kann.
Ausblick:
Die Amtszeiten aller Mitglieder des SAS enden zur Buko.
TODO: Überlegt gerne schonmal, ob ihr oder Personen aus eurem DV Interesse habt
/ hätten. Die aktuellen Mitglieder sind gerne zu Gesprächen und guten Übergaben
bereit!
Mitglieder: Dorothee Kirchmayer (DV Bamberg),Jessica Lemke (DV Köln), Maximilian
Haußmann (DV Freiburg, bis Januar), Julius Kreiser (DV Rottenburg-Stuttgart),
Stephan Nüßlein (DV Passau) und Lisa (BL)
Rückblick:
In digitalen Treffen und vor allem während dem Wuhlings hat der SAS seine
Angebote auf LautStark! reflektiert, die Argumentationshilfe „Ehe für alle“
finalisiert (liegt aktuell im Layout), die Sammlung von Impulsen und
Gottes+diensten in der Wissensdatenbank erweitert und Ideen für den
Katholik*innentag 2026, sowie für die Weiterarbeit des SAS nach der Buko
gesammelt. Zudem wurde überlegt, wie es mit dem Spiri-Account seelen.kram nach
Ende des Projektzeitraums weiter gehen könnte und entschieden, ihn durch den SAS
phasenweise zu bespielen.
- Mit der inzwischen noch kleineren Besetzung verteilt sich die Arbeit auf
nur wenigen Schultern.
Ausblick:
Wir hoffen, spätestens zur Buko wieder gut besetzt zu sein – macht bitte Werbung
dafür!
Mitglieder: Dagmara Wrobel (DV Hildesheim), Luca Schwarzmeier (DV MuF), Emma
Meyer (DV Berlin), Tim Burr (DV Speyer), Emily Klotz (DV Augsburg), Robin
Borchers (DV Essen), Quinn Spiegel (DV Paderborn), Simon Schwarz (DV
Hildesheim), Lisa (BL) / Judith Oehl (bis 31.1. DV Köln, seit 1.2. Referent*in)
Rückblick:
Im Berichtszeitraum fanden drei digitale Sitzungen statt, ergänzt durch ein
Treffen in Präsenz auf dem Bundeswuhling. Inhaltlich wurden bereits begonnene
Themen weitergeführt oder erfolgreich abgeschlossen. Im Einzelnen waren das
konkret:
- Reflexion der auf dem Herbst-Bura getesteten Redeliste und Einbringen
einer neuen Redeliste auf dem Frühjahrs-Bura.
- Finalisierung der Überlegungen zur Umsetzung des Buko-Beschlusses zu
Delegationsregelungen in enger Zusammenarbeit mit dem
Bundessatzungsausschuss. In diesem Zusammenhang befindet sich ein
entsprechender Satzungsänderungsantrag in der Ausarbeitung, der auf der
Buko beraten werden soll.
- Erfolgreiche Durchführung der geplanten Workshops für LautStark! und auf
der Diözesankonferenz in Fulda.
- Fertigstellung des Dokumentes "How to geschlechtersensible Konferenzen".
- Sammlung von Ideen und teilweise Ausarbeitung dieser für den Beschluss zur
Thematisierung kritischer Männlichkeit
- Die Arbeit an den Aufträgen, die der SAS von der Buko mitbekommen hat,
läuft gut.
- Der SAS hat viel Motivation, das Thema Geschlechtergerechtigkeit weiter
voranzubringen.
Ausblick:
Als zentraler Punkt steht die Vertiefung der Thematisierung kritischer
Männlichkeit an. Dafür ist auf der Buko eine entsprechende Vernetzungsrunde
geplant.
Die Weiterentwicklung des Genderwatches bleibt ein weiteres zentrales Vorhaben.
Vor allem soll der Genderwatch gemäß Beschluss der Buko um die Erfassung
qualitativer Methoden erweitert werden.
Je nach Feedback zur neuen Redeliste auf dem Frühjahres-Bura, werden weitere
Redelisten entwickelt und erprobt.
Der Bundeswahlausschuss (BWA) ist verantwortlich für die Ausgestaltung
aller Wahlen auf Bundeskonferenzen und Bundesräten. Für die
Bundesleitungswahlen übernimmt er ebenfalls das Ausschreibungs- und
Bewerbungsverfahren. Der BWA unterstützt zudem bei der
Kandidat*innensuche.
Mitglieder: Hanna Volkenand (DV Freiburg), Veronika Eiblmeier (DV Passau),
Daniel Bednarz (DV Köln), Nils (DV Hildesheim, bis Januar) und Simon (BL, bis
Februar) bzw. Judith (Referentin, seit Februar)
Rückblick:
Seit dem letzten Bundesrat wurden die dortigen Wahlen reflektiert und
nachbereitet. Darüber hinaus stand vor allem die Vorbereitung der
Bundesleitungs-Wahlen im Fokus der Arbeit. Gerade das Verfahren zur Besetzung
der Geistlichen Verbandsleitung gestaltete sich schwierig, da aufgrund von
Wechseln in der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge (afj) der Bischofskonferenz
Fragen zum Verfahren lange ungeklärt blieben. Mittlerweile konnten diese jedoch
geklärt werden und die Bewerbungsphase ist abgeschlossen. Es ist eine Bewerbung
bei uns eingegangen.
Ebenso wurde die Wahl der weiteren Bundesleitungs-Stelle für den Fall von Yus
Rücktritt vorbereitet.
Der BWA hat sich außerdem zusammen mit dem Satzungsausschuss getroffen (s.
3.1.3.5 Satzungsausschuss) und einen Antrag für die Buko entwickelt, mit dem das
Wahlverfahren zukünftig schneller und möglichst ohne ungültige Stimmen ablaufen
soll.
- Das schwierige Verfahren mit der afj war nervig. Wir sind froh, dass nun
die Fragen geklärt werden konnten.
- Wir sind zufrieden mit dem entwickelten Vorschlag für eine Verkürzung des
Wahlverfahrens und freuen uns auf die Diskussion mit euch darüber.
Ausblick:
Auf dem Bundesrat sind einige offene Stellen zu besetzen. Alle Infos dazu findet
ihr in den Wahlinfos.
TODO: Geht auf Kandidat*innen-Suche, damit wir die Stellen gut besetzen können!
Die Ausschreibung für Yus Nachfolge soll zeitnah veröffentlicht werden.
Auf der Buko werden wir einen Antrag zu einem überarbeiteten Wahlverfahren
vorlegen.
Der Bundessatzungsausschuss (BSA) hat die Aufgabe, zur Genehmigung
eingereichte DV-Satzungen zu prüfen und der Bundesleitung eine Genehmigung
zu empfehlen oder begründet abzulehnen. Darüber hinaus berät er die
Bundesleitung in der Weiterentwicklung und Auslegung der Bundessatzung.
Die Sitzungstermine findet ihr auf unserer Homepage.
Mitglieder: Sarah Frisse (DV Münster), Joshua Hinz (DV Aachen), Isalotta Tomei
(DV Berlin), Felix Korff (DV Rottenburg-Stuttgart), Vanessa Palten (DV Köln),
Leo Kottmann (DV Köln), Simon Schwarzmüller (BL)
Rückblick:
Der BSA trifft sich regelmäßig digital in Kleingruppen und als Gesamtgremium zur
Prüfung von DV-Satzungen und der Weiterarbeit an den gesetzten Themen. Darüber
hinaus erfolgte erstmalig eine Teilnahme am Frühjahrs-Wuhling (s. 3.2.3.4
Bundeswuhling).
Der Satzungsausschuss hat seit dem vergangenen Bundesrat insbesondere an
folgenden Aufgaben gearbeitet:
- Vereinfachung des Wahlverfahrens zusammen mit dem Wahlausschuss (s.
3.1.3.4 Wahlausschuss)
- Beratung des SAS GeVie bzgl. geschlechtergebundener Stellen / Delegationen
(s. 3.1.3.3 SAS Geschlechtergerechtigkeit und -vielfalt)
- Reduzierung von Schriftform-Erfordernissen in der Satzung
- Beratung bzgl. der Möglichkeiten eines Ausschlusses auf Basis des ISK in
DVs
- Konkretisierung des Verfahrens der Satzungseinreichung und der Folgen
einer Nicht-Genehmigung bzw. Nicht-Einreichung von DV-Satzungen
- Zusammenfassen mehrerer aktuell verstreuter, genereller Regelungen im
neuen Kapitel „Allgemeine Regelungen“
Die Weiterarbeit am Thema „Rechtsform Bundesverband & Bundesstelle e.V.“ wurde
zunächst nicht weiterverfolgt, da in der DPSG aktuell ein gleicher Prozess
erfolgt und wir das von der DPSG beauftragte Gutachten hierzu abwarten wollen.
Darüber hinaus erfolgte eine weitere Umstellung der Arbeitsweise, um Prozesse zu
optimieren.
- DV-Satzungsprüfungen, Vorprüfungen und Beratungsanfragen können aufgrund
einheitlicher und optimierter Vorgehensweisen effizient und umfassend
bearbeitet werden.
- Der BSA arbeitet neben den Prüfungen der DV-Satzungen an vielen Themen.
Wir freuen uns über die intensive Arbeit und glauben, dass deren
Bearbeitung sehr hilfreich für den Bundesverband und die Diözesanverbände
sein kann.
Ausblick:
Wir freuen uns auf das weitere Arbeitsjahr. Zur Bundeskonferenz wird der
Satzungsausschuss Anträge zu den oben genannten Themen vorlegen.
Mitglieder: Marisa Ritter (DV Essen), Michelle Borgers (DV Münster), Markus
Peier (DV Mainz), Paul Albrecht (DV Berlin), Frederik Grüneberg (DV Köln), Kim
Geißler (DV Speyer, bis Dezember), Judith Oehl (Referent*in, seit Februar) und
Simon (BL, bis Februar)
Rückblick:
Der Internationale Ausschuss arbeitet aktuell sehr eigenständig ohne regelmäßige
BL-Begleitung und hat sich seit dem letzten Bura mehrfach digital sowie in
Präsenz beim Wuhling getroffen. Themen waren:
- die Teilnahme am SICOYO (Seminar for International Committees Of Youth
Organisations) Ende Oktober auf Mallorca.
- Förderanträge für kommende internationale Veranstaltungen
- Beratung, wie FIMCAP-Veranstaltungen zukünftig besser beworben werden
können
- Austausch mit den Organisator*innen des WERELDKAMP bzgl. einer KjG-
Unterstützung und Teilnahme
- Die selbstständige Arbeitsweise des IA entlastet uns sehr.
Ausblick:
Der IA wird uns weiter in der FIMCAP vertreten. Als nächstes steht das Bureau
Meeting in der Slowakei an, sowie die Weltversammlung dieses Jahr.
Zusätzlich arbeitet der IA auf ein nachhaltiges Werbekonzept hin, dass auf der
Buko starten wird.
Auf der Bundeskonferenz wird es einen großen Umbruch im IA geben, da
voraussichtlich nur noch eine aktuell gewählte Person dem Gremium weiterhin
angehören wird.
Der Sachausschuss Revision Thomas Morus wurde mit Beschluss der Buko zum
Herbst-Bundesrat 2024 eingerichtet, um einen Prozess der kritischen
Auseinandersetzung zu beginnen. Ziel ist es, KjG-Mitglieder zu befähigen,
eine persönliche Haltung zu Thomas Morus als Verbandspatron zu entwickeln.
Mitglieder: Louise Charters (DV Essen), Andreas Göbel (DV Mainz), Julius Kreiser
(DV Rottenburg-Stuttgart), Anna Mersch (DV Mainz), Lisa Holzer (BL)
Nach den Wahlen auf dem Herbst-Bura hat sich der SAS eigenständig konstituiert,
einen Zeitplan für die Bearbeitungszeit gesetzt und mit der Recherchearbeit
begonnen. Folgende Arbeitsfelder wurden vereinbart:
- Wissen über Thomas Morus sammeln (Positionen, Kritikpunkte, historischer
Kontext und Verknüpfung mit unseren heutigen KjG-Positionen)
- Wissen über Heilige & Patronate sammeln (Wozu gibt es Heilige und
Patronate? Historischer Kontext und Bedeutung für heute, Blick in die KjG
und in andere Verbände, bei positiver Bewertung des Konzeptes Patron und
kritischer Bewertung von Thomas Morus: Alternative Heilige?)
- Wissen um Thomas Morus in der KjG sammeln (Umfrage durchführen bzgl.
Bekanntheit, Relevanz, Assoziationen usw., Verbandshistorie recherchieren)
- Innerverbandliche Auseinandersetzung vorantreiben, sodass auf der Buko
2026 die Weiterarbeit geklärt / Position bezogen werden kann
- Der SAS ist super selbstständig und zielfokussiert ins Arbeiten gekommen.
Auf dem Bura und rund um die Buko sollen Umfragen durchgeführt werden, um
herauszufinden, welche Rolle Thomas Morus bei euch DVs und bei den Mitgliedern
spielt.
Die Ergebnisse der Umfrage, sowie Wissen rund um Thomas Morus, Heilige und
Patronate sollen bis Ende des Jahres zusammengetragen werden, sodass dann eine
Verknüpfung zwischen Historie und der KjG heute stattfinden kann.
Der Frühjahrs-Bura und die Buko 2026 sollen für den Wissenstransport an euch
genutzt werden, sodass der SAS bei der Buko seine Arbeit beschlussgemäß beenden
kann.
Arbeitsgruppen können entweder von der Bundeskonferenz, dem Bundesrat oder der
Bundesleitung eingerichtet werden, um Themen durch Interessierte aus dem Verband
zu unterstützen. Mitglieder von Arbeitsgruppen werden nicht gewählt.
Arbeitsgruppen sind nicht antragsberechtigt.
Die AG Mitglieder (AGM) besteht seit 2012 und arbeitet seitdem an
unterschiedlichen Aufträgen und Projekten. Nach einem
Neuausrichtungsprozess steht die individuelle Beratung der DVs zu den
Themen Mitgliedergewinnung und-pflege im Vordergrund.
Mitglieder: Emily Klotz (DV Augsburg), Bettina Koß (DV Aachen), Vanessa Palten
(DV Köln), Veronica Rohn (DV Aachen), Teresa Schöning (DV Mainz), sowie Simon
(BL) und Lioba (Referentin)
Rückblick:
Im Berichtszeitraum gab es Beratungskontakt mit den DVs Essen und Köln in
verschiedenen Formaten. Da eine Teilnahme beim Wuhling leider ausfiel, fand
alternativ im November 2024 ein Präsenztag in Köln statt. Hier wurde vor allem
an einer Arbeitshilfe für Pfarrei-Neugründungen gearbeitet.
Adrian Eickhoff DV Paderborn:
- Wir freuen uns über die Einsatzbereitschaft und Kreativität der
Mitglieder. Die Arbeit erleben wir als sehr vertrauensvoll.
- Das Thema Mitgliedergewinnung ist in vielen DVs präsent. Wir sind weiter
gespannt, wie das Beratungskonzept der AG von den Diözesanverbänden
angenommen wird.
- Die AG ist weiterhin eher klein. Gerade weil das Thema so vielfältig ist,
freuen wir uns über unterschiedliche Perspektiven und hoffen auf Zuwachs.
Ausblick:
Der Fokus des neuen Arbeitsjahres liegt weiterhin auf der Durchführung einzelner
Beratungen. Die Bedarfe und Herausforderungen der einzelnen DVs sind z.T. recht
unterschiedlich. Wir sind weiterhin neugierig darauf und möchten unser Angebot
entsprechend laufend weiterentwickeln.
Die MiDa ist die Mitglieder-Datenbank der KjG. Dabei handelt es sich um
eine von der Grith AG angebotene Software, die der Bundesverband
koordiniert und die von vielen Diözesanverbänden für die Verwaltung ihrer
Mitglieder genutzt wird. Bei der Koordination wird der Bundesverband durch
die AG MiDa beraten. Die AG veröffentlicht zudem regelmäßig hilfreiche
Anleitungen zum Umgang mit der MiDa im MiDa-Forum.
Mitglieder: Felix Preu (DV Freiburg), Michael Sußbauer (DV Eichstätt), Volker
Luchmann (DV Essen), Jonathan Filohn (DV RotSt), Daniel Bednarz (DV Köln),
Christoph Stephan (DV Regensburg), Philipp Friese (DV Mainz), Darien Hofmann (DV
Münster), Justus Henze (BST), Simon (BL)
Rückblick:
Die AG MiDa hat sich seit dem vergangenen Bundesrat mehrfach digital getroffen.
Regelmäßig wurden aktuelle Probleme mit der MiDa besprochen und an
Weiterentwicklungen gearbeitet.
Zentrales Thema war die Arbeit am Beschluss der Buko-MV zur langfristigen
Perspektive der MiDa. Die AG hat hierfür ein Gespräch mit dem Betreiber, der
Grith AG, geführt. Die Ergebnisse des Gesprächs wurden jedoch eher kritisch
bewertet. Daher hat die AG beschlossen, sich mit Alternativen zur aktuellen MiDa
zu beschäftigen. Gleichzeitig haben wir von einzelnen DVs erfahren, dass sie
selbst einen Ausstieg aus der MiDa prüfen bzw. planen.
Darüber hinaus beschäftigt(e) sich die AG insbesondere mit den folgenden Themen:
- Umzug der MiDa auf einen eigenen Server, um die Performance zu verbessern
und ggf. auftretende Probleme von Homepage und MiDa zu entkoppeln.
- Bessere Kommunikation von MiDa-Neuerungen an Admins auf allen Ebenen
- E-Rechnungen: Ab 2025 besteht eine gesetzliche Pflicht, E-Rechnungen
empfangen zu können. Die MiDa kann E-Rechnungen empfangen – wie das geht,
findet ihr hier.
Während einige Verbesserungen schon online sind, sind wir bei anderen in der
Klärung mit der Grith AG oder warten auf die Umsetzung.
- Wir sind sehr dankbar für die Zuarbeit durch die AG MiDa, deren Mitglieder
sehr erfahren im Umgang mit der MiDa sind.
- Leider gibt es weiterhin viele Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit mit
der Grith AG, was Fehlerbehebungen oder Verbesserungen betrifft. Generell
lässt die Kommunikation mit der Grith AG und die Qualität der
vorgenommenen Arbeiten leider deutlich zu wünschen übrig. Auch in der AG
führt das zu viel Frustration.
- Dass einzelne DVs einen Ausstieg aus der MiDa prüfen zeigt, dass es gut
ist, dass sich die AG aktuell mit der langfristigen Perspektive der MiDa
beschäftigt. Wir fänden es sinnvoll, über Ausstiegspläne gemeinsam zu
sprechen, um eine gute Lösung für alle DVs zu finden.
Ausblick:
Die AG wird sich in der kommenden Zeit vorrangig mit der langfristigen
Perspektive der MiDa (insbesondere Alternativen) auseinandersetzen, um der
kommenden Buko eine Empfehlung zur Weiterarbeit vorlegen zu können. Hierfür ist
ein Klausurwochenende im März geplant.
Leo Kottmann:
Das Social-Media-Team unterstützt die Bundesstelle und Sachausschüsse bei
Projekten oder Aktionen im digitalen Bereich durch Postings, Kampagnen und
Hilfestellung. Es begleitet die Konferenzen und Wuhlings auf Social Media
und setzt eigene Ideen um.
Mitglieder: Michael Grundler (DV Regensburg), Franka Bergmann (DV Freiburg),
Laura Osterhoff (DV Paderborn), Lara (Referentin)
In den vergangenen Wochen ist es im Social-Media-Team etwas ruhiger geworden.
Einerseits lag das an den begrenzten zeitlichen Ressourcen innerhalb des Teams,
andererseits sorgten die Winterpause und die allgemein ruhigere Zeit im Verband
dafür, dass weniger anstand. Umso schöner ist es, dass wir durch eine Instagram-
Umfrage zu unserer Öffentlichkeitsarbeit ein weiteres engagiertes Mitglied für
das Social-Media-Team gewinnen konnten.
- Die Teammitglieder bringen ganz unterschiedliche Kompetenzen mit, die sich
hervorragend ergänzen.
- Gleichzeitig bleibt die knappe Ressourcensituation eine Herausforderung.
Es fällt schwer, die vielen tollen Ideen und Chancen, die vor uns liegen,
nicht voll ausschöpfen zu können.
Ausblick:
Bei unserem nächsten Treffen am 10. März möchten wir gemeinsam die Social-Media-
Begleitung des Bundesrats und der Bundeskonferenz planen.
Die Arbeitsgruppe erarbeitet bis zur Bundeskonferenz 2025 ein konkretes
Konzept zur Großveranstaltung. Die Bundeskonferenz beschließt über die
Durchführung der Großveranstaltung und das Konzept.
Mitglieder: Jens Erik Böse (DV Münster), Sarah Ingensandt (DV Köln), Andreas
Münstermann (DV Aachen), Marisa Ritter (DV Essen), Jennifer Winterhalder (DV
Eichstätt), Judith Wünn (DV Würzburg), Carolin Boot (DV Köln), Emma Wolf (DV
Limburg), Lara Simon (Referentin), Simon Schwarzmüller (BL)
Rückblick:
Nach dem letzten Herbstbundesrat haben sich schnell an unterschiedlichen Orten
Menschen gefunden, die Lust hatten, in der AG Großveranstaltung mitzuarbeiten.
Die AG hat sich am 01.12.2024, zeitgleich zum LautStark!-Reflexionswochenende,
in einer kleinen Runde konstituiert. Im Austausch mit dem LautStark!-Team
konnten wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden.
Beim Wuhling im Januar konnte sich die AG zum ersten Mal in größerer Runde
treffen. Besonders die Frage nach dem passenden Jahr für die Veranstaltung hat
die AG intensiv beschäftigt. Der Bundesrat hatte das Jahr 2027 als Empfehlung
mitgegeben, gleichzeitig aber auch betont, dass die Großveranstaltung nicht im
selben Jahr wie eine mögliche 72-Stunden-Aktion stattfinden sollte. Kurz nach
dem Herbstbundesrat zeichnete sich jedoch 2027 als voraussichtliches Jahr für
die nächste 72-Stunden-Aktion ab (s. 2.1.4.1 BDKJ).
Aus der Reflexion von LautStark! konnten wir mitnehmen, dass es damals eine zu
große Pause zur vorherigen Großveranstaltung gab. Daher schied 2028 für uns als
Option aus. Nach vielen Überlegungen und dem Abwägen, ob 2026 realistisch
machbar wäre, haben wir uns auch dagegen entschieden. Zu diesem Zeitpunkt hatten
wir außerdem bereits interessierte Kooperations-Diözesanverbände für 2027,
jedoch keine für 2026.
In den darauffolgenden Treffen und den Zeiträumen dazwischen hat die AG in
Kleingruppen an der tatsächlichen Konzeptionierung der Veranstaltung gearbeitet.
Die Arbeitsgruppen konzentrieren sich auf folgende Bereiche:
- Wir freuen uns, dass wir mit dem angepeilten Veranstaltungsdatum einen
klaren Wegweiser bieten können. Jetzt, wo das Jahr feststeht, kommen wir
mit der Planung spürbar besser voran.
- Es ist deutlich zu spüren, dass Motivation für die Großveranstaltung im
gesamten Verband vorhanden ist. Das ist großartig!
Ausblick:
In den kommenden Wochen bis zur Bundeskonferenz heißt es jetzt nochmal Vollgas
geben. Es gibt noch einige Vorstellungen zu finalisieren und wir möchten
natürlich alle Rückmeldungen und Impulse des Bundesrates berücksichtigen. Wir
bereiten Anträge für die Großveranstaltung 2027 und die Einrichtung eines
Sachausschusses vor und feilen intensiv daran, wie wir der Bundeskonferenz den
dann aktuellen Planungsstand am besten präsentieren können.
Felix (Freiburg):
Bei MachMal! hatten sich damals dadurch sehr wenige (1-2) Personen gefunden, die zusätzlich zum "Kernteam" im SAS dazugestoßen waren und die Arbeitsbelastung der SAS-Mitglieder, aber auch der zuständigen BL, waren enorm hoch. Das lag damals glaube ich unter anderem auch an der "starren" Planungsstruktur des SAS.
Sollte auf der Bundeskonferenz der Antrag zur Großveranstaltung 2027 und die
Einrichtung eines dazugehörigen Sachausschusses beschlossen werden, suchen wir
für letzteres engagierte und motivierte Kandidat*innen.
Interne Kommunikation beschreibt die gesamte Kommunikation innerhalb des
Verbandes. Dazu zählen der Newsletter und die Wissensdatenbank, aber auch
die Politlist, eine Mailingliste mit allen Diözesanleitungen. Sie kann für
thematische Anfragen, die Verbreitung von Stellenausschreibungen und
Veranstaltungswerbung, dem Vermitteln von Expert*innen für Studienteile
oder Moderation und Protokoll für Dikos genutzt werden.
Wir versenden einmal im Monat einen Newsletter mit Informationen aus dem
Bundesverband, den Diözesanverbänden, dem BDKJ und weiteren Themen. Das
Design steht allen Diözesanverbänden zur Verfügung und wird von einigen
genutzt.
Rückblick:
Mit der Nachbesetzung der Minijob-Stelle im ÖA-Bereich konnte auch der
Newsletter-Versand wieder aufgenommen werden. In diesem Zuge haben wir einen
Umzug vom bisherigen Anbieter CleverReach auf die MiDa getestet, uns jedoch für
einen Verbleib bei CleverReach entschieden.
Die Öffnungsraten liegen bei ~40%, die Klickraten bei ~25%.
TODO: Schickt uns gerne Infos zu euren Veranstaltungen und Themen, die wir in
unseren Newsletter aufnehmen sollen an newsletter@kjg.de
- Wir freuen uns, dass wir den Newsletter wieder aufnehmen konnten.
Ausblick:
Aktuell überlegen wir die Einrichtung einer WhatsApp-Community mit Broadcast,
aber auch verschiedenen Austausch-Gruppen als Weiterentwicklung des Newsletters.
Dies würde uns ein zeitlich flexibleres Verschicken von Inhalten auf einem
lebensweltnäheren Medium ermöglichen. Aktuell müssen immer wieder Beiträge
entfallen, weil die Zeitläufe zwischen den Versandterminen zu lange sind und
Anmelde- oder Veranstaltungstermine bereits abgelaufen sind.
FRAGE: Wie steht ihr zu der Idee?
Leo Kottmann:
Emily (RoSt):
Felix (Freiburg):
Allerdings stellt sich mir die Frage, warum wir hier ausgerechnet den Rückschritt hin zu WhatsApp machen, nachdem auf Bundesebene ja inzwischen eigentlich Signal der verbreitete Messenger ist. Bei einer WhatsApp-Community wäre ich persönlich leider raus und finde es auch generell sehr schwierig, die Teilhabe an einem solchen Austauschforum an die Einwilligung in die Datenverarbeitung durch ein doch extrem umstrittenen Unternehmens (wenn auch vielleicht nicht so übel wie TikTok) zu koppeln. Nochmal viel mehr wenn Ortsgruppen - und damit in größerem Umfang auch Minderjährige - auch Zielgruppe des Angebots sein sollen.
(Evtl. zum Hintergrund zum Zitat "extrem umstrittenes Unternehmen": Meta hat Anfang dieses Jahres beschlossen, dass sexistische und queerfeindliche Äußerungen Teil der "freien Meinungsäußerung" sein sollen und entsprechend (vorerst in Amerika) nicht mehr gelöscht werden; seit Jahren hat Meta auch ein extrem kritisches Verhältnis zu Kinderrechte auf ihren Plattformen (vgl. z.B. "facebook files") und entscheidet sich immer wieder dazu, solche Prozesse gerichtlich über Jahre zu strecken anstatt tatsächlich Maßnahmen zum Schutz von Kindern durchzusetzen.)
Die KjGay ist ein Netzwerk von LGBTQIA+ KjGler*innen. Sie macht sich stark
für die Vielfalt der Sexualitäten und Geschlechter in Kirche und
Gesellschaft. Als Netzwerk ist die KjGay offen für alle Interessierten,
die sich mit diesen Themen auseinandersetzen möchten.
Rückblick:
Die KjGay hat sich zu einer digitalen Sitzung und einem Klausurwochenende zur
Reflexion des letzten und Planung des anstehenden Arbeitsjahres getroffen.
Darüber hinaus wurden zwei Workshops erarbeitet und durchgeführt, einer im
Rahmen von LautStark! und einer im Zuge der UnicornDays der DLRG Jugend.
- Es ist schön, dass die KjGay auch außerhalb der KjG für Workshops
angefragt wird.
- Innerhalb der KjG bietet die KjGay weiterhin einen safer space.
Ausblick:
Ein Fokus wird die Überarbeitung der Social-Media-Präsenz der KjGay sein.
Zudem ist die Aktualisierung bestehender Methoden geplant, z.B. der
Methodenmappe „Total normal!“. Ziel ist es, unkompliziert zeitgemäße Methoden
für Gruppen zur Verfügung zu stellen.
TODO: Markiert gerne die KjGay auf Instagram, wenn ihr auf CSDs unterwegs seid.
3.2.3. Tagungs- und Vernetzungsangebote
3.2.3.1. DL/DA Fortbildung & Fortbildungsformate
Die DL/DA-Fortbildung richtet sich an neu in die Diözesanleitung oder den
Diözesanausschuss gewählte Personen. Inhaltlich beschäftigt sie sich mit
den grundlegenden Aufgaben von und Anforderungen an DL/DA-Mitglieder.
Darüber hinaus ist die Fortbildung eine ideale Möglichkeit DL/DAler*innen
aus anderen DVs kennenzulernen.
Rückblick:
Die DL/DA-Fortbildung 2025 fand vom 24. – 26 Januar mit 16 Teilnehmer*innen in
Köln statt. Nachdem unsere bisherige Referentin nicht mehr zur Verfügung stand,
konnten wir Theresa Weber (ehem. KjG Mainz) dafür gewinnen.
Ausblick:
Die nächste DL/DA-Fortbildung wird vrsl. vom 16. - 18. Januar 2026 stattfinden.
Die Referent*innentagung (RefTa) findet gemeinsam mit der KLJB statt.
Referent*innen aus KjG und KLJB erhalten die Möglichkeit zum kollegialen
Austausch, zur inhaltlichen Weiterentwicklung und zum Austausch mit der
Bundesleitung. Wir übernehmen dabei die organisatorische Vorbereitung, die
KJLB die inhaltliche.
Rückblick:
Wir haben die RefTa mit der KLJB reflektiert und die Planungen für das kommende
Jahr vorangetrieben.
Das Format, einen ganztägigen Workshop mit allen Teilnehmer*innen statt mehrere
kleine anzubieten, wurde sehr positiv bewertet. Der bisherige Termin im
September wurde von mehreren DVs kritisch bewertet, da viele Referent*innen
aufgrund der Vielzahl der dann stattfindenden Dikos ressourcenbedingt nicht
teilnehmen konnten.
- Wir hoffen, mit dem neuen Termin eine Teilnahme für mehr Referent*innen zu
ermöglichen
Ausblick:
Die RefTa 2025 wird vom 8. - 10. Juli 2025 mit einem ganztägigen Workshop zum
Thema „Mentale Gesundheit - mit Fokus auf der Arbeit im Haupt- und Ehrenamt
eines Jugendverbandes“ in Göttingen stattfinden. Die Anmeldung ist bereits
geöffnet.
TODO: Sagt euren Referent*innen, dass sie sich anmelden sollen ;)
Ab 2026 wollen wir aufgrund einiger Rückmeldungen von Geschäftsführungen im
Rahmen der RefTa auch ein Weiterbildungsangebot für Geschäftsführungen (GefTa)
anbieten. Hierzu sind wir aktuell in Absprachen mit der KLJB. Eine Umfrage zur
Terminfindung ist bereits online.
TODO: Teilt die Terminumfrage mit euren Referent*innen und GeFüs.
Geistliche Leitungen (DL und DA), interessierte Diözesanleitungen oder
aktive Menschen aus der Diözesanebene vernetzen sich regelmäßig zu Themen
rund um Glauben, Spiritualität und Kirchenpolitik.
Rückblick:
Das in Präsenz geplante Treffen in Kombination mit einer spirituellen Auszeit
konnte aufgrund von vielen Wechseln und Veränderungen persönlicher
Lebenssituationen der geistlichen Leitungen nicht wie geplant stattfinden.
Stattdessen fand ein zweistündiger digitaler Austausch statt.
In der Runde der geistlichen DLs war in den letzten Monaten sehr viel Wechsel
und es steht auch noch viel an. Wenn neue Geister gewählt werden, nimmt Lisa
(BL) Kontakt auf und vermittelt, falls gewünscht, Geister, die bereits länger im
Amt sind, um sich auszutauschen und leichter ins Amt zu starten. Das kommt
aktuell entsprechend häufiger vor.
Zudem kam es zum ersten Mal vor, dass eine Beauftragung einer geistlichen DL bei
Lisa (BL) angefragt wurde, die in der Altenberger Erklärung benannt wird. Diese
wurde erstellt und mit den Geistern und dem SAS Glaube und Spiri beraten. Wenn
ihr als DV einen neuen Geist wählt, könnt ihr diese bei Lisa anfragen und der
neue Geist bekommt sie ausgestellt.
- Schade, dass das Präsenztreffen nicht wie geplant stattfinden konnte.
- Super, dass die Idee, eine Art Mentor*in zum Start ins Amt zu haben, oft
gerne angenommen wird und die „alten“ Geister bei Anfragen so schnell dazu
bereit sind.
- am 23.9. 17-19 Uhr digital mit dem SAS Glaube und Spiri und
- vrsl. am 16.-17.1.2026 in Präsenz. Hier sind auch Nicht-Geister herzlich
eingeladen
Beim Bundeswuhling tagen verschiedene Ausschüsse und Gremien auf
Bundesebene zur gleichen Zeit am gleichen Ort. So können interne Themen
gut bearbeitet werden, aber auch interdisziplinärer Austausch ist möglich.
Rückblick:
Das letzte Wuhling fand vom 30.01-01.02. in Würzburg statt und war mit 35
Teilnehmenden aus insgesamt 8 Gremien herausragend besucht.
- Das Format des Wuhlings hat sich erneut bewährt und soll beibehalten
werden – wenn so viele Teilnehmende zusammenkommen, wie dieses Mal, macht
es besonders Spaß. Auch das hybride Tagen hat wieder gut funktioniert und
ermöglicht eine flexible Beteiligung.
- Um die Rahmenbedingungen weiter zu optimieren, wurde eine Umfrage zur
bevorzugten Unterkunftsform durchgeführt. Dabei sprach sich die Mehrheit
dafür aus, das Wuhling in einer festen Unterkunft wie der
Jugendbildungsstätte abzuhalten, statt – wie beim Herbstwuhling üblich –
in der Bundesstelle zu tagen und extern zu übernachten.
Ausblick:
Für das nächste Wuhling im September sind wir noch auf der Suche nach einer
geeigneten Unterkunft.
Kontaktarbeit ist für uns zentraler Bestandteil unserer Arbeit mit hoher
Priorität. Wir verstehen Kontaktarbeit so, dass wir es schaffen,
mindestens einmal im Jahr für einen möglichst langen Zeitraum bei euch auf
der Diko zu Gast zu sein. Sollte das nicht möglich sein, versuchen wir, in
Absprache mit euch, andere Termine zu finden. Darüber hinaus freuen wir
uns über Anfragen von euch. Wo ihr Unterstützungsbedarf signalisiert,
versuchen wir alles zu ermöglichen, das euch hilft.
Rückblick:
Im Berichtszeitraum fanden einige Dikos statt, was uns in der Besetzung zu zweit
vor Herausforderungen gestellt hat. Mit LautStark! zusätzlich und kaum
Möglichkeiten Freizeitausgleich zu nehmen, konnten wir im Berichtszeitraum nicht
alle Dikos besuchen. In der Regel haben wir stattdessen Grußworte mit einem
Bericht an die Dikos geschickt und uns bei Interesse im Nachgang digital mit den
DLs/ DAs getroffen. Trotz aktuell deutlich mehr Kontakt-DVs versuchen wir,
generell gut in Kontakt mit euch zu sein.
Wir haben überlegt, wie wir Kontaktdaten von DLs, Referent*innen, Gefüs und
Gremienmitgliedern besser auf dem aktuellen Stand halten können. Hierzu haben
wir ein Online-Formular eingerichtet, mit dem ihr Änderungen auch im laufenden
Jahr einfach an uns melden könnt.
TODO: Bitte gebt uns unbedingt Änderungen bei euch im DV durch, damit wir diese
auch bei uns hinterlegen und euch in die entsprechenden Mailverteiler etc.
aufnehmen können.
Aktuell überlegen wir, wie wir die Infos auf euren Dikos besser vermitteln
können. Hierzu haben wir uns verschiedene Präsentationsformate überlegt
(klassische Präsi, Quiz, Interview, World-Café, Speeddating), die wir
ausarbeiten und dann gerne mit euch ausprobieren.
Eine weitere Frage ist, wie unsere Materialien besser die Ortsebene erreichen.
Hier ist neben besserer Kommunikation und Bewerbung z.B. über Social Media eine
Idee, euch vor einer Diko ein Paket zu schicken mit Sachen für euch und eure
Referent*innen (z.B. Positionierungen, Leitbilder, …), sowie für die
Konferenzteilnehmenden (Methodenmappen, Arbeitshilfen, Sticker, Postkarten, …).
Diese sollen auf den Tischen verteilt werden können und QR-Codes zum Shop
enthalten, sodass direkt die passende Stückzahl für die Ortsgruppe bestellt
werden kann. Das würde uns im Transport der Materialien entlasten und würde
sicherstellen, dass ihr diese habt, auch wenn wir nicht anwesend sein könnten.
Frage: Was haltet ihr von der Diko-Paket-Idee? Ist die für euch (bzw. die
Personen, die eure Dikos vorbereiten) umsetzbar?
Felix (Freiburg):
Pakete für uns und unsere Refs brauchen wir glaube ich eher nicht - das gibt's ja inzwischen auch digital ;-)
- Auch wenn es schade war, euch nicht alle besuchen zu können, haben wir den
Eindruck, gut im Kontakt mit euch zu sein. Wir nehmen ein großes
Verständnis für unsere aktuelle Ressourcensituation wahr, was uns sehr
freut.
- Es macht Spaß zu überlegen, wie echt gute Inhalte besser an die Zielgruppe
kommen können. Hoffentlich kann so das Bundesverband-Sein noch einen
besseren praktischen Nutzen haben.
Ausblick:
Wir hoffen, euch ab September wieder vermehrt auch in Präsenz sehen zu können.
Die alternativen Präsentationsformate und Materialienvermittlungen sollen mit
euren Rückmeldungen möglichst bis zur Buko fertig gestellt werden, sodass wir im
nächsten Konferenz-Herbst ausprobieren können, was gut funktioniert.
Der Bundesverband stellt viele verschiedene Dienstleistungen für
Diözesanverbände bereit. Unter anderem gibt es die Möglichkeit, die
Mitglieder über den Sammelvertrag des Bundesverbandes bei JHD
Versicherungen mitzuversichern. Darüber hinaus beraten wir in
verschiedensten Fragestellungen, z.B. dem Datenschutz. Hier ist ein
externer Datenschutzbeauftragter ganzjährig für die KjG tätig und
ansprechbar. Seit einigen Jahren bauen wir unsere digitalen
Dienstleistungen immer weiter aus.
Als Bundesverband stellen wir eine Vielzahl von digitalen Tools und
Angeboten zur Verfügung, die durch die Diözesanverbände (vereinzelt auch
durch Pfarreien) genutzt werden können. Bei der Bereitstellung und
Einrichtung der Tools unterstützen wir nach Kräften. Ebenso haben wir eine
Zusammenstellung von hilfreichen Tools, die für gemeinnützige
Organisationen kostenlos / vergünstigt erhältlich sind, auf unserer
Homepage
Rückblick:
Im Themenbereich lag der Fokus vor allem auf der Weiterarbeit am Beschluss der
Herbst-MV:
- Wir haben am Cloud-Angebot für KjG-Gruppen gearbeitet und alle nötigen
technischen Details geklärt. Der Launch des Angebots soll kurz nach
Berichtsschluss erfolgen.
Felix (Freiburg):
- Wir haben eine Umfrage gestartet, welche weitere digitale Unterstützung
sich KjG-Gruppen wünschen.
Leo Kottmann:
- Es erfolgte ein Austausch mit openDesk, um zu prüfen, ob dies ein Angebot
sein kann, das die in der Umfrage gewünschten Anforderungen erfüllen kann.
Darüber hinaus haben wir Antragsgrün in ein Multisite-Netzwerk (ähnlich wie bei
der Homepage) umgezogen. Damit können wir Kosten einsparen und DVs entlasten, da
Updates zentral über uns eingespielt werden. Außerdem können wir Antragsgrün nun
auch Regionen und Pfarreien kostenlos über uns zur Verfügung stellen.
Für alle digitalen Tools, die die KjG so bietet, gibt es jetzt auch ein Support-
und Austausch-Forum. Dort können Fragen gestellt, Ideen geteilt und um
Erfahrungswerte gebeten werden. Das bisherige MiDa Support Forum wurde dafür auf
Homepage, OpenSlides, Antragsgrün, Nextcloud und Genderwatch ausgeweitet.
Unter https://forum.kjg.de/ könnt ihr euch mit anderen austauschen, die die
gleichen Tools nutzen wie ihr. Auch die bisherigen Support Kanäle über it-
support@kjg.de stehen natürlich weiterhin zur Verfügung.
Wir befüllen kontinuierlich die verbandliche Wissensdatenbank. Aufgrund
begrenzter Ressourcen erfolgte in diesem Bereich darüber hinaus jedoch kein
Invest.
Zudem beschäftigen wir uns weiterhin mit einer Weiterentwicklung der Homepage-
Multisite (s. 3.3.2 Homepage für DVs und Pfarreien).
- Wir sind sehr zufrieden mit den Weiterentwicklungen im Themenbereich.
- Uns freut, dass die Tools durch viele DVs genutzt werden und wir so als
Bundesebene Dienstleister für euch sein können.
- Wir würden uns freuen, wenn auch mehr Diözesanverbände oder Pfarreien die
Wissensdatenbank regelmäßig befüllen würden.
Ausblick:
Wir beschäftigen uns kontinuierlich mit möglichen Weiterentwicklungen sowie
neuen Bedarfen und haben weitere Ideen, die aber Zeit und Ressourcen zur
Umsetzung benötigen. In nächster Zeit wird vorrangig die Bewerbung und
Einrichtung des Cloud-Angebots für KjG-Gruppen sowie die Weiterarbeit mit den
Umfrage-Ergebnissen im Fokus stehen.
Leo Kottmann:
Wir stellen allen KjG-Gruppen (Diözesanverbänden, Bezirken, Pfarreien und
Ortsgruppen) kostenlos eine Website im KjG-Design (im Stil von kjg.de) zur
Verfügung. Dabei kann auch zwei Varianten gewählt werden: Hosting über den
KjG-Bundesverband oder Selbst-Hosting mittels eines Installationspakets.
Neben persönlichem Support steht auch ein umfangreiches FAQ zur Verfügung.
Rückblick:
Das Homepage-Netzwerk wächst kontinuierlich an: Insgesamt befinden sich aktuell
rund 140 Webseiten im DV- & Pfarreien-Netzwerk. Dazu kommt eine (nicht
erfassbare) Zahl von Pfarreien, die das Selbsthosting-Paket nutzen.
Wir erhalten weiterhin regelmäßig Support-Anfragen aus Pfarreien und DVs, die
wir gerne unterstützen. Darüber hinaus spielen wir kontinuierlich Verbesserungen
(für beide Homepage-Netzwerke) ein.
Anfang des Jahres erfolgten einige Angriffe auf das Homepage-Netzwerk, was die
Leistung deutlich beeinträchtigte. Daher haben wir verschiedene Maßnahmen
ergriffen, um die Angriffe einzuschränken. Zudem haben wir einen Serverumzug
vorgenommen: MiDa und
Homepage-Netzwerk liefen bislang auf dem gleichen Server und beeinträchtigten
sich bei Problemen bei einem Dienst gegenseitig. Mit dem Umzug soll dies
zukünftig nicht mehr vorkommen.
Zudem sind wir weiterhin in Absprachen mit unserem Homepage-Dienstleister
bezüglich einer Weiterentwicklung der Homepage mit einem moderneren,
leistungsfähigeren Theme (Kadence). Dies soll neue Funktionen wie z.B. eine
komplett individuelle Farbgestaltung der Seite, automatisierte Seitenleisten,
Erleichterungen in der Bedienung und mehr ermöglichen. Da dies einiges an
Planung benötigt, damit ein Umzug einfach und problemlos möglich ist, dauert
dieser Prozess noch etwas an.
- Wir freuen uns weiterhin sehr über die enorm hohen Nutzungszahlen des
Angebots.
- Der Bereich benötigt viele Ressourcen. Wir sind jedoch überzeugt, dass
diese gut investiert sind. Die eingerichtete Stelle für IT-Support erweist
sich in diesem Zuge als sehr sinnvoll.
- Die Angriffe und die damit verbundene schlechte Erreichbarkeit für mehrere
Tage waren herausfordernd, konnten zum Glück aber gut bewältigt werden.
4 GESCHÄFTSFÜHRUNG
Die Bundesebene verfügt über Personal und gemietete Büros im Jugendhaus
Düsseldorf.
In der Bundesstelle gibt es unterschiedliche Teams. Diese Personen kommen
in unterschiedlichen Konstellationen regelmäßig zusammen:
Aktuelle Runde (AR): monatliche Absprache aller Mitglieder des BST-Teams
Referate-Leitung (ReLe): ca. quartalsmäßige Absprache Referate und BL
Verwaltungsrunde: ca. monatliche Absprache der Verwaltung und
Geschäftsführung
Öffentlichkeitsrunde: wöchentliche Absprache zw. zuständiger BL, Referat
ÖA, Minijob ÖA
Teamtag: halbjährliches Treffen zur Beschäftigung mit aktuellen Inhalten
und Teambuilding
Bundesstellenklausur: jährliches zweitägiges Treffen mit Co-Working-
Phasen, individuellen Absprachen und geselligem Abend
Mitarbeiter*in | Beschäftigungsumfang (BU) | Aufgaben
Anja Dümpel | 100% | Geschäftsführung, Personalwesen
Lioba Jordan | 100% | Verbandsreferentin mit dem Schwerpunkt Konferenzbegleitung
Lara Simon | 100% | Verbandsreferentin mit dem Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit
Judith Oehl | 100% | Verbandsreferent*in
Gudrun Linde | 50% | Zuschusswesen, Materialverkauf
Pascal Raphael Mazur | 100% | Buchhaltung, Zahlungsverkehr, Mitgliederwesen,
Verwaltung, IT
Bianca Bleienheuft | 55% | Veranstaltungsorganisation, Verwaltung
Stefanie Möhlendick | 10h / Woche | Newsletter, Social Media, Layout
Justus Henze | 10h / Woche | IT-Support, Homepage-Multisite
Paulina Klöker | 10h / Woche | Antifaschismus
Lara hat zum 01.01.2025 ihre Stelle im Verbandsreferat auf 100% aufgestockt.
Zum 01.02.2025 wurde befristet für ein Jahr zur Unterstützung der Bundesleitung
eine Verbandreferats-Stelle eingerichtet. Diese konnte mit Judith Oehl besetzt
werden.
Mit der Besetzung des Referats wurde eine neue Aufgabenverteilung in den
Referaten und BL vorgenommen.
Pascal macht ab Februar eine Weiterbildung zum „Finanzbuchhalter“, um sich für
die ihm übertragenen Aufgaben im Bereich Buchhaltung weiter zu qualifizieren.
Dafür haben wir ihn mit 25% Beschäftigungsumfang freigestellt. Die
Bildungsmaßnahme wird über Bildungsgutscheine der Arbeitsagentur finanziert.
Felix (Freiburg):
- Über die Unterstützung durch das weitere Verbandsreferat sind wir sehr
froh.
Ausblick:
Die Minijob-Stelle „Digitale Kirche“, die von Johanna besetzt wurde, läuft zum
14.04.2025 aus, da es sich um eine projektfinanzierte Stelle handelt.
Auch die Minijob-Stelle „Antifaschismus“, besetzt mit Paulina, läuft zum
14.05.2025 aus.
Um eine weiter Doppelbelastung von Anja im Zusammenhang mit der Weitbildung von
Pascal zu vermeiden, suchen wir hier nach einer Vertretungslösung.
Rückblick:
Die Räumlichkeiten der Bundesstelle sind in den letzten Jahren zu groß geworden,
da sich die Arbeitsweise stark hin zum digitalen Arbeiten und Homeoffice
verändert hat. Dadurch stehen viele Büros den größten Teil der Woche leer. Um
dieses Problem anzugehen, haben wir uns in Absprache mit dem Verwaltungsrat für
einen Umzug innerhalb des Jugendhauses Düsseldorf in kleinere Räumlichkeiten
entschieden. Der neue Mietvertrag mit dem Jugendhaus Düsseldorf steht noch aus,
da hier noch einige Klärungen von Seiten des Jugendhauses nötig sind.
Aus den o.g. Gründen wurden drei Büros der Bundesstelle untervermietet. Leider
hat eine der beiden Mieter*innen ihren Mietvertrag zum 31.12.2024 gekündigt und
ist aus zwei Büros ausgezogen.
Ein Büro der Bundesstelle war durch einen Mäusebefall und die sich daraus
ergebende Instandsetzung über einen längeren Zeitraum nicht nutzbar. Wir konnten
hier eine Mietminderung erwirken. Die Mietminderung wurde vom Jugendhaus zum
01.02.2025 aufgehoben, da die räumlichen Mängel im von Mäusebefall betroffenen
Büro beseitigt wurden.
Auch im Dezember 2024 hat wieder eine Bundesstellenklausur mit einer Co-Working-
Möglichkeit und der Möglichkeit zur persönlichen Vernetzung stattgefunden.
Der Versand der Weihnachtskarten, darunter insbesondere die Adressverwaltung,
hat enorm viele Ressourcen im Sekretariat eingenommen. Daher haben wir ein neues
System zur Adressverwaltung über die MiDa eingeführt.
- Schade, dass uns eine Untermieterin verlassen hat. Da für uns selbst ein
Umzug geplant ist, haben wir nicht nach neuen Mieter*innen gesucht und
aktuell leer stehende Büros.
Für den Herbst ist der Umzug in die neuen Räumlichkeiten der Bundesstelle im
Jugendhaus Düsseldorf geplant.
Auch im Jahr 2025 ist wieder eine Bundesstellenklausur im Dezember geplant.
Rechts- und Vermögensträger des Bundesverbandes ist der „Bundesstelle der
Katholischen jungen Gemeinde e.V.“. Mitglieder dieses Vereins sind die
Diözesanverbände, der Vorstand sowie die Mitglieder des Verwaltungsrates.
Die Gremien des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Verwaltungsrat
und der Vorstand.
Der Vorstand des „Bundesstelle der Katholischen jungen Gemeinde e.V.“
besteht aus den Mitgliedern der Bundesleitung. Die Geschäftsführung kommt
beratend hinzu. Der Vorstand tagt in der Regel zweimal im Monat und berät
über Finanzen, Personal, die Bundesstelle und rechtliche Fragestellungen.
Rückblick:
Der Fokus der Arbeit im Vorstand liegt regelmäßig auf dem Tagesgeschäft,
darunter die Personalführung (s. 4.1.1 Personalverantwortung und -entwicklung),
Organisationsentwicklung (s. 4.1.2 Organisationsentwicklung), die Vor- und
Nachbereitung des Verwaltungsrats (s. 4.2.2 Verwaltungsrat), die Finanzen (s.
4.3 Finanzen) sowie die weiteren Dienstleistungen (s. 3.3 Dienstleistungen).
Die begonnene Aktualisierung der in die Jahre gekommene Dienst- und
Geschäftsstellenordnung (DGO) wurde gemeinsam mit der MAV in Angriff genommen
und konnte abgeschlossen werden. Dadurch konnten wir viele Regelungen auf den
aktuellen Stand bringen oder vereinfachen.
Auf der Mitgliederversammlung im Rahmen der Bundeskonferenz haben wir eine
Satzungsänderung des Bundesstelle der KjG e.V. beschlossen. Wir haben diese beim
Amtsgericht zur Genehmigung eingereicht, sie wurde aus formellen Gründen leider
jedoch nicht genehmigt. Daher hat die alte e.V.-Satzung weiterhin Gültigkeit.
- Wir sind sehr zufrieden mit der Überarbeitung der DGO und hoffen, in
Zukunft durch die Vereinfachungen profitieren zu können.
- Ärgerlich, dass unsere Satzungsänderung nicht genehmigt wurde.
Ausblick:
Der Satzungsausschuss wird zur Mitgliederversammlung auf der kommenden
Bundeskonferenz einen neuen Entwurf vorlegen, in den auch weitere Rückmeldungen
eingearbeitet sind. Auch in den kommenden Monaten werden uns die oben genannten
Themen weiter beschäftigen. Wir setzen uns weiterhin damit auseinander, welche
Aufgaben zu priorisieren sind und wie wir Prozesse vereinfachen können.
Der Verwaltungsrat besteht aus dem Vorstand sowie zu gleichen Teilen aus
Diözesanleitungen und hinzugewählten Personen. Er nimmt folgende Aufgaben
wahr: Erstellung eines Haushaltsplans, Vor- und Nachbereitung der
Mitgliederversammlung, Beschlussfassung über den Stellenplan sowie die
Erstellung des Finanzberichtes für die Bundeskonferenz. Darüber hinaus
berät er den Vorstand in weiteren Personal- und Finanzfragen.
Rückblick:
Der Verwaltungsrat hat sich seit dem letzten Bundesrat zu einer digitalen
Sitzung und zu einem Klausurwochenende getroffen, Themen waren:
- Umzug Bundesstelle & Auswahl Raumangebote (s. 4.1.2
Organisationsentwicklung)
- Der Verwaltungsrat arbeitet zwischen den Sitzungen in vielen Kleingruppen,
was eine kontinuierliche Weiterarbeit an verschiedenen Themen ermöglicht.
- Wir sind dankbar um die wichtigen Impulse des VR für verschiedene
Prozesse.
- Die Diskussionskultur und Aktivität im Gremium empfinden wir als sehr
positiv. Leider war es in der Vergangenheit häufig schwierig, eine
Beschlussfähigkeit herzustellen.
Ausblick:
Ein Großteil der oben genannten Themen wird den Verwaltungsrat auch zukünftig
beschäftigen. Die nächste Wochenend-Sitzung findet im Mai zur Vorbereitung der
Buko-MV und dem Abschluss der Themen des Arbeitsjahres statt.
Die Mitgliederversammlung (MV) ist das oberste beschlussfassende Gremium
des Vereins und tagt zweimal im Jahr, meist während Bundeskonferenz und
Herbstbundesrat. Sie beschließt unter anderem den Haushalt und stellt den
Jahresabschluss fest. Mitglieder sind die Diözesanverbände der KjG, sie
stellen je zwei Diözesanleitungen als Delegierte der MV.
Rückblick:
Die letzte MV fand im Rahmen des Bundesrats statt. Im Fokus standen der Haushalt
2024 & 2025, die Szenarioplanung, die Wahl von Kassenprüfer*innen und die
Beauftragung eines neuen Wirtschaftsprüfungsunternehmens.
- Der Verwaltungsrat hat die MV ausführlich reflektiert und Verbesserungen,
z.B. im Umgang mit der Szenarioplanung für die kommende MV festgehalten.
Ausblick:
Die nächste MV findet vrsl. am 13. Juni im Rahmen der Buko statt.
Der KjG-Bundesverband finanziert sich vorrangig aus drei Quellen:
Mitgliedsbeiträge, staatliche Zuschüsse aus dem KJP und kirchliche
Zuschüsse durch den VDD.
Der Haushaltsplan wird von der Mitgliederversammlung des Bundesstelle e.V.
beschlossen und gibt den Rahmen für die Ein- und Ausgaben des
Bundesverbandes vor. Unterjährig sind Vorstand und Verwaltungsrat für die
Einhaltung zuständig.
Rückblick:
Zum 1. Januar haben wir aufgrund von personellen Veränderungen bei unserem
Gehaltsabrechner einen Wechsel von HSP Steuer zum Jugendhaus Düsseldorf
vorgenommen.
In den letzten Wochen haben wir mit den Vorbereitungen für den Jahresabschluss
2024 begonnen. Wir rechnen aktuell mit einem Jahresergebnis in Höhe von ca. -
19.300€ für 2024
Im Berichtszeitraum haben wir zudem u.a. die KJP- und VDD-Jahresplanung
vorgenommen.
- Mit ein paar kleinen Startschwierigkeiten ist der Wechsel zum neuen
Abrechner nun auf einem guten Weg.
- Da es in der Buchhaltung in den vergangenen Wochen viel krankheitsbedingte
Vakanzen gab, war die Erstellung des Jahresabschlusses für Anja deutlich
erschwert.
- Das Jahresergebnis ist im Kontext der ursprünglichen Planung (ca. -
134.000€) und der Tatsache, dass LautStark! stattfand, ein relativ gutes
Ergebnis.
5 TERMINE
Diese Termine sind für das nächste Arbeitsjahr schon fest eingeplant:
Datum | Veranstaltung | Ort
05. - 06. April 2025 | BDKJ-Bundesfrauenkonferenz | Berlin
08. - 11. Mai 2025 | BDKJ-Hauptversammlung | Altenberg
11. - 15. Juni 2025 | Bundeskonferenz | Altenberg
08. - 10. Juli 2025 | Referent*innentagung | Göttingen
19. - 21. September 2025 | Bundeswuhling | Düsseldorf
24. - 26. Oktober 2025 | Bundesrat | Würzburg
16. - 18. Januar 2026 | DL / DA Fortbildung |TBA
23. - 25. Januar 2026 | Bundeswuhling | Mainz
27. Februar. - 01. März 2026 | Bundesrat | Mainz
23. - 26. April 2026 | BDKJ-Hauptversammlung | Altenberg
13. - 17. Mai 2026 | Katholik*innentag | Würzburg
27. - 31. Mai 2026 | Bundeskonferenz | Altenberg