| Veranstaltung: | Bundesrat Herbst 2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 2. Verspätete Anträge |
| Antragsteller*in: | Bundesleitung (für den Verwaltungsrat) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 09.10.2026, 12:49 |
VerspätA1: Finanzierung neue Mitgliederdatenbank
Antragstext
Der KjG-Bundesrat schließt sich der Einschätzung des Verwaltungsrats an, dass
derzeit kein realistisches Finanzierungsmodell für die Software „campflow“
möglich ist.
Stattdessen soll folgendes Modell / folgende Modelle bis zur Bundeskonferenz
2027 vorangebracht und ausgearbeitet werden:
[Der Bundesrat soll ein oder mehrere Varianten zur Prüfung auswählen]
- Variante 1: Prüfung eines alternativen Tools (Hitobito)
Die Bundesleitung wird dazu beauftragt, einen Wechsel auf das Open-Source-
Tool Hitobito (oder weitere finanzierbare Alternativen) zu prüfen, auch
wenn dieses nicht alle ursprünglich definierten Anforderungen erfüllt.
- Variante 2: Verbleib bei VerbandOnline (aktuelle MiDa)
Die Bundesleitung wird dazu beauftragt, zu prüfen, wie die bisherige MiDa
langfristig weiter genutzt werden kann und welche Veränderungen z.B. im
Bereich des Hostings, Datenschutz, Design und Sicherheit hierzu notwendig
sind.
Begründung
Die Bundeskonferenz 2026 hat die Bundesleitung mit dem Beschluss „Neue Mitgliederdatenbank“ dazu beauftragt, mit campflow in Vertragsverhandlungen zu gehen. Die Bundesleitung und der Verwaltungsrat wurden zudem dazu beauftragt, auf dem Herbstbundesrat 2026 über die Ergebnisse zu informieren und der Bundeskonferenz 2027 einen Vorschlag für ein Finanzierungsmodell vorzulegen.
Der Verwaltungsrat hat dazu eine Kleingruppe eingerichtet, die in der Zwischenzeit
- eine vertiefende Umfrage unter den DVs zu deren finanziellen Möglichkeiten und den Anforderungen der Ortsgruppen hinsichtlich Basis- / Vollversion durchgeführt hat
- auf dieser Grundlage Finanzierungsmöglichkeiten des Bundesverbandes geprüft hat
Der Verwaltungsrat hat die Ergebnisse der Kleingruppe beraten und ist geschlossen zu der Einschätzung gekommen, dass derzeit kein realistisches Finanzierungsmodell möglich ist. Deshalb möchten wir auf dem Bundesrat gemeinsam mit euch darüber beraten, wie wir in dieser Frage weiter vorgehen sollen.
Zusammenfassung in einfacher Sprache
Der KjG‑Bundesrat sagt: Die Software campflow kann nicht bezahlt werden. Darum sollen bis zu drei Möglichkeiten geprüft werden:
- Bisherige Mitgliederdatenbank weiterverwenden und anpassen.
