Lisa Holzer (BL):
„Christfluencer“ ist kein definierter Begriff und meint erstmal alle, die christlichen Content machen – da gibt es auch empfehlenswerte Beispiele wie feuerfunkenflug, um.gotteswillen, pastor_vanniekaap oder diokirche_krefeld. Sinnvoller ist es da zu differenzieren und z.B. von radikalisierendem religiösen Content oder von Influencer*innen mit einem religiös begründeten dualistischen Weltbild zu sprechen.
Und generell unterstützend für den Antrag:
Christlich fundamentalistisch ist eine ganz andere Dimension, als konservativ oder traditionell, auch wenn hier auch (sehr) kritische Punkte wie Antifeminismen, Queerfeindlichkeit usw. deutlich sind. Schwierig sind die schwimmenden Grenzen und enorm kritisch dann der Absolutheitsanspruch.
